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«Zum Ferienende startete gestern in Hünenberg die «Kinderkirche». Sie findet einmal im Monat statt. Über 70 Kinder wurden für das neue Kindergarten- und Schuljahr gesegnet.

Die Hünenberger Kinder feiern nun jeden Monat ihren eigenen Gottesdienst. Dann bekommen sie jeweils Besuch von der Kirchenmaus Kiki. Sie singen miteinander, hören tolle Geschichten über Gott und den Glauben, beten und basteln miteinander. Zwar beginnt ihr Programm immer mit den Erwachsenen in der Kirche, aber schon bald gehen sie ins Pfarreiheim, in dem alles für sie vorbereitet ist. Die Eltern bleiben in der Kirche und geniessen ein wenig Zeit für sich. Zum Segen ist die Jungmannschaft dann meist zurück bei den Erwachsenen.

Mitmachen können Kinder zwischen 5 und 8 Jahren, auch von anderen Pfarreien. Sie werden betreut von einem 7-köpfigen «Kinderkirchen»-Team.
Die nächste Veranstaltung findet am 30. September statt. Dann wird Erntedank gefeiert.

Regina Kelter

 

Die Glocken der katholischen Kirche in Rotkreuz werden künftig während der Nacht nur noch stündlich statt viertelstündlich schlagen. Das Morgengeläut um 6.00 Uhr wird beibehalten.

Die Änderung des nächtlichen Glockenschlags geht auf einen rechtskräftigen Entscheid des Gemeinderats der Einwohnergemeinde Risch zurück, mit dem auf eine Lärmklage reagiert wurde. Der Entscheid des Gemeinderats der Einwohnergemeinde berücksichtigt die geltenden rechtlichen Vorgaben. Die Bestimmungen sehen vor, dass der Gemeinderat der Einwohnergemeinde für Lärmklagen zuständig ist. Untersuchungen haben gezeigt, dass mit dem nächtlichen Viertelstundenschlag die Lärmgrenzwerte überschritten werden, weshalb Handlungsbedarf bestand. Der Entscheid der Einwohnergemeinde entspricht vollumfänglich dem Kompromissvorschlag des Kirchenrats Risch, welcher nach umfangreichen Abklärungen zustande kam. Die Entscheidungsbasis lieferte ein Lärmgutachten der Sinus AG, das aufgrund der Lärmschutzverordnung Handlungsbedarf feststellte.

Die Situation in Rotkreuz unterscheidet sich vom kürzlich vom Bundesgericht gefällten Urteil betreffend Glockengeläut in Wädenswil. Zudem zeigt eine vom Kirchenrat in Rotkreuz lancierte Umfrage aus dem Jahr 2017, dass die Bevölkerung zwar mehrheitlich einverstanden mit dem Glockengeläut ist, eine Reduktion des Glockenschlags aber ebenfalls tolerieren würde.

Die Arbeiten zur Reduktion des Glockenschlags sowie die nun notwendige Revision des Uhrwerks werden bis am 30. September 2018 abgeschlossen sein.

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirchgemeinde Risch

Mariä Himmelfahrt auf dem St. Jost – das ist seit Jahren der Anziehungspunkt für Menschen aus Nah und Fern. Der festliche Gottesdienst mit Kräutersegnung wurde am 15. August um 11 Uhr von den Jodlerinnen und Jodlern des Jodlerklubs Ägerital eröffnet.

Mehrere hundert Personen kamen, um den Gottesdienst mitzufeiern, der von Pater Karl Meier, Pastoralassistentin Jacqueline Bruggisser sowie Diakon und Gemeindeleiter Urs Stierli geleitet wurde. In einer eindrücklichen Predigt verband Jacqueline Bruggisser das Festgeheimnis mit der heutigen Zeit. Zur Bergwelt passend spielte die Zuger Alphornbläser-Vereinigung und Fahnenschwinger warfen ihre Schweizerfahnen in die Luft. Eindrücklich urchig ertönte der Betruf, mit dem die Eucharistiefeier abgeschlossen wurde.
Bei Speis und Trank sowie guten Gesprächen sassen die Gottesdienstbesucher danach zusammen – in dieser traumhaften Kulisse auf dem St. Jost.

Urs Stierli

Die Fachstelle Bildung-Katechese-Medien der Katholischen Kirche Zug steuert auf ihr 40-jähriges Jubiläum zu. Wo steht die Bildungsinstitution heute? Verschiedene Stimmen dazu im neuen Pfarreiblatt.

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«Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes», heisst der Film des mehrfach Oscar-nominierten Regisseurs Wim Wenders. Am 9. August ist er um 21.15 Uhr im Open-Air Kino Zug zu sehen.

Der neue Dokumentarfilm von Wim Wenders ist eine persönliche Reise mit Papst Franziskus. Im Zentrum dieses Porträts stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche.

Das visuelle Konzept des Filmes lässt den Zuschauer mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht sein. Ein Gespräch zwischen ihm und – im wahrsten Sinne – der Welt entsteht. Papst Franziskus teilt seine Vision einer Kirche, die von tiefer Sorge um die Armen geprägt ist, spricht über Umweltfragen, soziale Gerechtigkeit und sein Engagement für Frieden an den Kriegsschauplätzen dieser Welt und zwischen den Weltreligionen.

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Nach elf Jahren fand im Juli wieder ein kantonales Sommerlager von Jungwacht Blauring des Kantons Zug statt. Mehr als 500 Kinder und 200 Leiter verbrachten rund zwei Wochen in der Region des Aargauer Suhrentals.

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An der seelsam-Lagerwoche vom 14. bis zum 21. Juli im Tessin nahmen 16 Erwachsene mit Behinderung und ein neunköpfiges Begleitteam teil. Die spannend gestalteten Ausflüge öffneten täglich neue (Traum-)Fenster.

Im Hotel I Grappoli in Sessa waren wir sehr gut aufgehoben. Nach dem feinen Frühstücksbuffet versammelten wir uns zum Singen aus dem Liederheft. Biblische Geschichten von Träumenden begleiteten uns, beispielsweise Jakob mit der Himmelsleiter oder Salomo mit dem Wunsch eines hörenden Herzens. Jeder Tag öffnete so ein Fenster, auch unsere persönlichen Traum-Fenster.

Der erste Tagesausflug führte uns auf den Luganersee. Wir fuhren gemütlich von Ponte Tresa nach Melide, vorbei an hohen, bewaldeten Hügelzügen und malerischen Dörfern wie Morcote. Es folgte die Besichtigung von Swissminiatur, das auch nach fast sechzig Jahren noch seinen Charme verströmt. Der Kolinplatz in Kleinformat wurde dabei schnell ausfindig gemacht.

Ein grosses Highlight war der Besuch der Falconeria in Locarno. Während einer einstündigen Vorführung konnten wir, auf einer Holztribüne sitzend, verschiedene Greifvögel hautnah erleben. Weisskopfseeadler, Uhu, Bussard, Schneeeule und andere flogen dabei knapp über unseren Köpfen von Falkner zu Falknerin und wieder zurück.

Auch das gemütliche Zusammensein im schönen, offenen Innenhof des Hotels kam nicht zu kurz. Die Zeit verging schnell mit Reden, Spielen und Lachen. Glücklich über eine gelungene Woche ohne gravierende Zwischenfälle kehrten wir dann wieder nach Zug zurück.

Thomas Habegger, seelsam (Lagerleiter)

Die diesjährigen Seniorenferien für den Pastoralraum Zug-Walchwil führten ins Toggenburg. Die ausgesprochen bereichernden Tage wurden organisiert vom «Leuchtturm – Diakonie & Soziales» der Katholischen Kirche Stadt Zug.

Erwartungsfreudig hatte sich Ende Juni 2018 eine Seniorengruppe aus Zug für eine Ferienwoche auf den Weg in die «Klangwelt» des Obertoggenburgs gemacht und kehrte sehr bereichert wieder nach Hause zurück. Wie jedes Jahr hatte die Fachstelle «Leuchtturm – Diakonie & Soziales» ein abwechslungsreiches und spannendes Programm vorbereitet, diesmal unter der Leitung von Raffaela Herzog, begleitet von Peter Weber und Sr. Mattia Fähndrich.

Vielfäliges Stück Schweiz
Rund um Alt St. Johann, wo wir im Hotel Schweizerhof eine hervorragende Unterkunft fanden, eröffnete sich uns ein vielfältiges Stück Schweiz. Im Unterwegssein, beim feinen Essen, in unterhaltsamen Momenten und guten Gesprächen kam Vieles zum Klingen – angefangen beim Pfarreigottesdienst mit Taufe und anschliessendem Apéro, einem Besuch im Kräutergarten, in der Propstei, der Klangschmiede und in Werdenberg, über einen Spaziergang zu den Thurwasserfällen, Etappen auf dem Klangweg und einer Kutschenfahrt zur Laui, bis hin zum Fussballabend Schweiz gegen Costa Rica, einem Kinderkonzert, einem Film- und Lottoabend.

Das Miteinander genossen
Die Begegnungen mit Menschen, die im Obertoggenburg zu Hause sind, gaben uns Einblick in die vergangene und gegenwärtige Lebenswirklichkeit. Ganz besonders zu erwähnen sind Frau und Herr Schlumpf mit ihrem Hotelteam. Sie haben ein besonderes Flair für ihre Gäste. Das trug zur guten Atmosphäre und heiteren Stimmung bei. So wuchsen die Teilnehmenden schnell zu einer freundschaftlichen Ferien-Gemeinschaft zusammen und genossen das Miteinander rundum. Vieles war gar nicht in Worte zu fassen und klingt dennoch lange über die Ferien hinaus nach.

Sr. Mattia Fähndrich, Patoralassistentin St. Michael

 

Marianne Bolt ist als Nachfolgerin von Ruth Eberle für die Pfarreiblätter ab August 2018 verantwortlich. Mehr über die neue Mitarbeiterin erfahren Sie im folgenden Interview.

Von der Zürichsee-Zeitung zum Pfarreiblatt in Zug. Was hat dich zu diesem Schritt bewogen?
Ich bin ein Schreiberling und interessiere mich für Glaubensfragen, die Entwicklung der katholischen Kirche und Theologie. Es war diese Verbindung von Handwerk und Inhalt, was mich an dieser Stelle ansprach.

Welche Beziehung hast du zur Kirche?
Ich wurde in eine katholische Familie hineingeboren. Später kamen reformierte Familienangehörige hinzu. Ebenso prägte mich eine Tante, die im interreligiösen Dialog tätig war. Mein geistiges Zuhause blieb aber die Katholische Kirche. In diesem Zuhause fühle ich mich geborgen, was aber nicht heisst, dass ich ihr kritiklos gegenüberstehe. In der Pfarrei meiner Wohngemeinde engagiere ich mich als Lektorin und Kommunionhelferin. Neu kommt hinzu, dass ich mich während des kommenden Schuljahrs in der Katechese betätigen werde, indem ich die Kinder auf dem Weg zu ihrer Erstkommunion mitbegleiten darf.

Was hat dich im ersten Monat deiner Einstellung hier am meisten beeindruckt?
Das Vorausdenken. Daran muss ich mich noch etwas gewöhnen. Bei der Tageszeitung schrieb ich, was am Folgetag publiziert wurde. Das Pfarreiblatt entsteht von viel länger geplanter Hand.

Was muss deiner Ansicht nach ein gutes Pfarreiblatt heute bieten?
Ein Pfarreiblatt soll unterschiedliche Haltungen und Meinungen aufzeigen dürfen. Von der lokalen bis zur globalen Ebene. Gleichzeitig ist es dazu da, um über die Geschehnisse vor Ort zu informieren und Hintergrundartikel zu liefern. Nicht auszuschliessen, dass bei der Wahl der Texte auch mein politisches Interesse gelegentlich durchsickern wird.

Was machst du am liebsten, wenn du nebst deinem neuen Job und als Mutter von drei Kindern mal freie Zeit hast?
«Meine Zeit» ist die Stunde frühmorgens von 5 bis 6 Uhr. Da lese ich. Bietet sich tagsüber ein freies Zeitfenster, verbringe ich möglichst viel Zeit im Freien. Ich gehe regelmässig Joggen, schwimme während den Sommermonaten häufig im See und bin äusserst gerne in den Bergen – im Sommer wie auch im Winter.

Interview: Bernadette Thalmann

Werdegang Marianne Bolt

  • Redaktorin, Zürichsee-Zeitung
  • Redaktorin, UBS AG
  • Sachbearbeiterin, Projekt- und Studienmitarbeit, Lassalle-Institut, Edlibach
  • Kampagnen- und Sekretariatsmitarbeit bei der Gesellschaft Schweiz – Uno
  • Praktika: UN Hauptquartier, New York, Médecins Sans Frontières, Zürich, Zürichsee-Zeitung, Horgen, Radio Stadtfilter, Winterthur
  • Fernkurs Liturgie, Liturgisches Institut, Freiburg
  • Lizentiat der Universität Zürich in Politikwissenschaft, Völkerrecht und Arabisch
  • Eidgenössische Matura Typus D, Akad Maturitätsschule
  • Kaufmännische Berufslehre mit Berufsmittelschule

 

 

Bischof Felix Gmür lädt alle Paare, die in diesem Jahre die «Goldene Hochzeit» feiern, zu einem gemeinsamen Fest-Gottesdienst am 1. September in Solothurn ein.

Der Gottesdienst findet um 15.00 Uhr in der Kathedrale St. Urs und Viktor in Solothurn statt. Danach gibt es Kaffee und Kuchen in der Kantonschule Solothurn.
Interessierte Paare, die mit dabei sein möchten, melden sich bitte beim Pfarramt ihres Wohnorts oder bis spätestens 10. August bei der Bischöflichen Kanzlei, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn.
kanzlei@bistum-basel.ch

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