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Vreni Peterer, Missbrauchsbetroffene und Präsidentin der Interessengemeinschaft für missbrauchsbetroffene Menschen im kirchlichen Umfeld (IG-MikU), nennt die Pilotstudie einen wichtigen Schritt, dem weitere folgen müssen. Sie spricht über Vertrauensverlust und darüber, was für Betroffene von zentraler Bedeutung ist.

Vreni Peterer, am 12. September wurde die Pilotstudie zur Geschichte sexuellen Missbrauchs im Umfeld der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz publiziert. Was für eine Bedeutung hat diese Studie für Personen, die von Missbrauch in der katholischen Kirche betroffen sind?

Vreni Peterer: Eine sehr grosse, obschon wir der Pilotstudie ursprünglich sehr kritisch gegenüberstanden! Endlich steht schwarz auf weiss, dass versetzt und vertuscht wurde. Nun sollte es auch dem Hinterletzten klar sein, dass Missbräuche stattgefunden haben. Und wir nahmen mit Befriedigung zur Kenntnis, dass Bischof Joseph Bonnemain bereits präventive Massnahmen angekündigt hat.

Sie waren der Pilotstudie gegenüber kritisch eingestellt?

Viele Betroffene fragten sich, warum eine Pilotstudie erstellt werden muss, um herauszufinden, ob der sexuelle Missbrauch in einer umfangreichen Nachfolgestudie aufgearbeitet werden müsse. Das war für uns sehr verletzend. Aber nun sehen wir, dass die Pilotstudie eine gute Auslegeordnung ist.

Sie haben Bischof Bonnemains Massnahmen genannt. Sind diese in Ihren Augen ausreichend, um Missbrauch künftig zu verhindern?

Für den Moment sind wir zufrieden, dass die Massnahmen bis Ende 2024 umgesetzt werden sollen. Aber wir müssen dranbleiben. Denn wir sind uns bewusst, dass Menschen am Werk sind. Der Mensch ist die grosse Unbekannte. Es wird weiterhin Menschen geben, die anderen Menschen Leid zufügen.

Können Sie der katholischen Kirche unter solchen Bedingungen noch Vertrauen bezüglich der Bekämpfung von Missbrauch entgegenbringen?

Mein Vertrauen ist aufgrund der jüngsten Medienberichte zur Vertuschung von Übergriffen wieder stark gesunken. Ich wollte den Bettel hinwerfen und überlegte mir sogar, ob ich das an der Pressekonferenz tun soll, an welcher die Pilotstudie vorgestellt wurde.

Was für Auswirkungen hat dieser Vertrauensschwund auf die Zusammenarbeit mit kirchlichen Institutionen?

Ich werde künftig noch viel kritischer hinschauen und viel kritischer sein. Denn nicht nur die Medienberichte zum Versagen von amtierenden Bischöfen im Umgang mit Übergriffen hat sich negativ auf mein Vertrauen ausgewirkt, sondern auch die Tatsache, dass Bischof Bonnemain die Voruntersuchung gegen diese Bischöfe leiten wird. Er hätte diesen Auftrag nicht annehmen dürfen. Den Vertrauensschwund beobachte ich aber nicht nur bei Betroffenen, sondern sehr weit darüber hinaus.

Wie meinen Sie das?

Jetzt muss die ganze Gesellschaft aufgefangen werden. Und all jene Seelsorgenden, die gute Arbeit leisten und sich heute ohnmächtig fühlen und erschüttert sind. Wenn es jetzt zu Abgängen von solchen Seelsorgenden kommt, dann gehen einmal mehr die falschen!

Was sind für die IG-MikU die nächsten nötigen Schritte?

Betroffene müssen das Vertrauen haben, sich zu melden. Dazu benötigen sie Anlaufstellen, die stimmig sind und ihre Bedürfnisse erfüllen. Doch die Kirche wird auch tief in die Tasche greifen müssen. Sie hat die Missbräuche verursacht, nun soll sie auch für Therapien und weitere Unterstützungsformen aufkommen. Dazu ist die Genugtuung von maximal 20’000 Franken, welche die Kirche derzeit bezahlt, bei Weitem nicht ausreichend.

Worunter leiden Betroffene nach einem Missbrauch am meisten?

Viele sind traumatisiert, ihr Urvertrauen wurde zerstört. Einige leiden unter Angstzuständen und Schlaflosigkeit. Andere unter Depressionen und unter körperlichen und seelischen Schmerzen. Beziehungsunfähigkeit, Vereinsamung oder negative Auswirkungen auf das ganze familiäre Umfeld sind keine Seltenheit.

Ein Missbrauch muss auch den eigenen Glauben äusserst strapazieren…

Das ist sehr individuell, da kann ich nur für mich sprechen. Die katholische Kirche ist trotz allem auch heute noch meine Heimat.  Ich werde vorläufig nicht aus ihr austreten, denn ich habe nichts getan. Es sind die Täter, die gehen müssen. Geblieben ist bei mir aber die Angst vor dem Teufel. Der Pfarrer, der mich missbrauchte, hatte mir mit dem Teufel gedroht. Noch heute frage ich mich, wer nach meinem letzten Atemzug auf mich warten wird. Ist es Gott – oder doch der Teufel, weil ich den Namen des Pfarrers genannt habe?

 

Kirchliche und unabhängige Anlaufstellen finden sich unter diesem Link: www.missbrauch-kath-info.ch

Der Zuger Stadtpfarrer und Standesdomherr Reto Kaufmann ist als Priester Teil des Kirchen-Systems, das versagt und vertuscht hat. In einem kurzen und eindrücklichen Statement sagt er im aktuellen Pfarreiblatt, was ihn als Priester beschäftigt.

«Die Ergebnisse der Pilotstudie haben mich schockiert. Das Ausmass ist riesig – und dabei ist es ja erst eine Vorstudie. Verantwortliche in der Kirche haben versagt und unsägliches Leid verursacht sowie unsägliche Schuld auf sich geladen. Das ist nicht wiedergutzumachen. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen.

Als Priester bin ich Teil des Systems, das Missbrauch und Vertuschen möglich gemacht hat und damit stehe ich seit heute auch unter Generalverdacht. Dies ist eine logische Konsequenz des Versagens auf der Leitungsebene und damit muss ich umgehen lernen.

Viele Gläubige und insbesondere auch ehrenamtlich Engagierte, die sich z.T. seit Jahrzehnten in den Pfarreien engagieren, sind verstört und verstehen ihre Kirche nicht mehr. Das Fehlverhalten von oben hat Auswirkungen auf die Basis und lässt viele sprachlos zurück. Viele Seelsorgerinnen und Seelsorger leisten tagtäglich gute Arbeit und sind für die Menschen da. Für uns Seelsorgende gilt, weiter gute Arbeit zu leisten und bestenfalls verlorenes Vertrauen wieder zurückgewinnen zu können.»

Diesen und weitere Beiträge zum Thema der Aufarbeitung des Missbrauchs finden Sie im aktuellen Pfarreiblatt hier

Im September klärt eine Pilotstudie zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche  die Fragen nach  Archiven, dem Umgang mit den Akten, deren Inhalt und welche anderen Quellen existieren. Ein dreijähriges Folgeprojekt wird die Aufarbeitung vertiefen.

Die drei nationalen kirchlichen Institutionen der Schweiz – die Schweizer Bischofskonferenz (SBK), die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) und die Konferenz der Ordensgemeinschaften und anderer Gemeinschaften des gottgeweihten Lebens in der Schweiz (KOVOS) – haben 2021 gemeinsam entschieden, ein unabhängiges wissenschaftliches Pilotprojekt zur Geschichte des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen und Erwachsenen durch katholische Kleriker, kirchliche Angestellte und Ordensangehörige in der Schweiz seit den 1950er Jahren durchzuführen. Dazu haben sie der Universität Zürich einen Forschungsauftrag erteilt. Im Zentrum stehen dabei die Strukturen, die sexuellen Missbrauch ermöglichten und die verhinderten, dass dieser aufgedeckt und geahndet wurde.

Am 12. September 2023 wird der Schlussbericht des einjährigen Pilotprojekts veröffentlicht. Er wird erste grundlegende Fragen klären: Welche Missbrauchs-relevanten Akten sind in den kirchlichen Archiven vorhanden? Wie wurde und wird mit diesen Akten umgegangen? Was ist ihnen zu entnehmen? Welche anderen Quellen gibt es?

Ende Juni 2023 haben SBK, RKZ und KOVOS zudem entschieden, die unabhängige historische Erforschung in einem dreijährigen Folgeprojekt 2024–2026 zu vertiefen. Damit will die Kirche ihre Verantwortung gegenüber den Betroffenen und der Gesellschaft wahrnehmen und ihre eigene Vergangenheit aufarbeiten. Zentrales Anliegen ist, den Missbrauch in den eigenen Reihen und dessen Ursachen noch entschiedener zu bekämpfen und weitere Opfer zu verhindern.

Mehr zum Projekt: www.missbrauch-kath-info.ch

Die neue Schweizer Vertretung am Heiligen Stuhl wird im Frühjahr 2023 ihre Arbeit aufnehmen. Botschafter Denis Knobel, der bislang von Ljubljana aus die Schweizer Interessen vertrat, wird dann nach Rom wechseln.

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«Tragt die Freude und Begeisterung der christlichen Gemeinschaft in die Welt hinaus!» Mit diesem Aufruf verabschiedete Bischof Markus die Teilnehmenden des Weltjugendtages in der abschliessenden Eucharistiefeier am 24. April in St. Gallen.

Bedient man sich der Jugendsprache, kommt man im Zusammenhang mit der Ambiance an den WJT in St. Gallen nicht um die Wendung «good vibes» herum. Diese positive Stimmung zog sich wie ein roter Faden durch die drei Festivaltage. Am Eröffnungsabend brachten die Acts «Les Guetteurs» und «O’Bros» mit ihrer beschwingten, christlich geprägten Musik zum Tanzen. Nach zweijähriger Absenz war es deutlich ersichtlich, wie die Jugendlichen die alte neue Gemeinschaft genossen. So erging es auch den Künstlern selbst. Samuel Harfst, der mit seiner tiefgreifenden Musik das Publikum berührte, war begeistert von der Textsicherheit des Publikums. Er selbst hatte in den letzten Coronajahren häufig nur die Möglichkeit, in Wunschkonzerten am Radio mit seinen Zuhörerinnen und Zuhörern zu kommunizieren.

Die Gemeinschaft im Fokus

«Steh auf, ich erwähle dich» – unter diesem Motto fanden die diesjährigen Weltjugendtage statt. Doch was heisst es, erwählt zu sein? In spannenden Workshops konnte man sich dieser und vieler weiterer (Glaubens)Fragen stellen. Ein wichtiger Punkt in der Auseinandersetzung und in den Diskussionen war die Gemeinschaft. Gerade die Eucharistiefeiern, welche von einer hervorragenden Lobpreisband unterstützt wurden, liessen Momente des Nachdenkens und der Stille innerhalb der Gruppe zu. Die Verbundenheit der jungen Christinnen und Christen zeigte sich in der Vigil am Samstagabend. Die grosse Prozession durch die Innenstadt St. Gallens, umrahmt mit Kerzen und Gesang, berührte manche zufälligen Passanten und bewegte sie dazu, der anschliessenden Begegnung mit Jesus Christus in der Anbetung beizuwohnen.

Nächstes Jahr in Lissabon

Die spürbare Energie und Begeisterungsfähigkeit der teilnehmenden Jugendlichen entzog sich auch den anwesenden Geistlichen nicht. In der abschliessenden Eucharistiefeier ermutigte Bischof Markus die Jugendlichen, die Freude und den persönlichen Glauben auch in den Alltag hinauszutragen, um so Zeugen zu werden. Bis zum WJT in Lissabon 2023!

 

Daniel Neidhart

An ihrer Plenarversammlung vom 25./26. März 2022 haben die Delegierten der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) den Theologen und Kirchenrechtler Urs Brosi einstimmig zum neuen Generalsekretär der RKZ gewählt.

Urs Brosi tritt am 1. Dezember 2022 die Nachfolge von Daniel Kosch an, der diese Funktion seit 2001 innehatte und altershalber zurücktritt. Vor seiner Wahl hielt Brosi fest, er sei «nicht der Verkäufer, der die ramponierte Kirche supertoll darstellt». Wichtiger sei ihm, «dass wir glaubwürdig auftreten, dass die Kirche theologisch redlich denkt und spricht, dass wir nach innen leben, was wir nach aussen verkünden».

Im Namen des Präsidiums der RKZ gratulierte Renata Asal-Steger dem künftigen Generalsekretär zu Wahl. Als langjähriger Vertreter der Thurgauer Landeskirche und als Mitglied verschiedener Gremien innerhalb der RKZ und der Mitfinanzierung SBK-RKZ ist Urs Brosi mit den Herausforderungen und mit den konkreten Aufgaben bereits vertraut. Dementsprechend hielt Renata Asal-Steger fest: «Es ist gut, dass mit der Wahl von Urs Brosi die Kontinuität sichergestellt ist. Gleichzeitig freuen wir uns auf neue Impulse und darauf, dass er neue Ideen einbringen und das Gesicht der RKZ mitprägen wird.»

Urs Brosi (1965) wuchs in Basel auf. Nach der Matura studierte er Philosophie in München und katholische Theologie in Luzern und Rom. Nach dem Pastoralkurs wirkte er vier Jahre als Pastoralassistent in der Pfarrei Dreifaltigkeit in Bern. An der Universität Münster spezialisierte er sich im kanonischen Recht und war anschliessend fünf Jahre wissenschaftlicher Assistent an der Professur für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht der Universität Luzern. Während zwei Jahren arbeitete er als Bildungsverantwortlicher des Bistums Basel für die Weiterbildung der kirchlichen Mitarbeitenden. Seit 2008 ist er Generalsekretär und Geschäftsführer der Katholischen Landeskirche des Kantons Thurgau. In dieser Eigenschaft vertritt er bislang die Thurgauer Landeskirche in der RKZ und engagiert sich in Gremien der RKZ und der Mitfinanzierung SBK-RKZ.

In der Landeskirche Thurgau war er unter anderem an der Entwicklung eines neuen Finanzausgleichs und an der Erarbeitung einer neuen Landeskirchenverfassung beteiligt, ferner am Bau eines landeskirchlichen Zentrums in Weinfelden. Nebenberuflich ist Urs Brosi seit 20 Jahren als Dozent für Kirchenrecht am Studiengang Theologie (TBI) aktiv, er wirkt ferner als Diözesanrichter im Bistum Basel und stand 20 Jahre lang im Dienst der Armeeseelsorge. /rkz

 

Das Präsidium der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) schlägt den Kirchenrechtler Urs Brosi (56) als Nachfolger von Daniel Kosch als Generalsekretär vor. Gewählt wird im März. Brosi ist bislang Generalsekretär der Thurgauer Landeskirche.

Das Präsidium der RKZ hat beschlossen, der Plenarversammlung der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz vom 25./26. März 2022 die Wahl von Urs Brosi, dipl. theol., lic. iur. can. zum Generalsekretär der RKZ zu beantragen. Stimmt das Plenum der RKZ der Wahl zu, nimmt Urs Brosi seine Arbeit bei der RKZ am 1. November 2022 auf und tritt sein Amt als Nachfolger von Daniel Kosch am 1. Dezember 2022 an. Kosch ist seit 2001 Generalsekretär der RKZ und tritt altershalber zurücktritt.
Urs Brosi (*1965) hat das Gymnasium in Basel absolviert, studierte Philosophie, Theologie und Kirchenrecht in München, Luzern, Rom, Basel und Münster i.W. Beruflich war er in der Pfarreiseelsorge, als wissenschaftlicher Assistent an der Universität und als Bildungsverantwortlicher im Bistum Basel tätig. Seit 2008 ist er Generalsekretär und Geschäftsführer der Katholischen Landeskirche des Kantons Thurgau. Hinzu kommen nebenberufliche Tätigkeiten als Dozent für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht, Diözesanrichter und Gutachter sowie Leitungsfunktionen im Bereich der Armeeseelsorge.

Als Generalsekretär wird Urs Brosi neben seinen Aufgaben im Dienste der RKZ als Dachverband der kantonalkirchlichen Organisationen in der Schweiz auch die Geschäftsführung für gemeinsame Gremien von SBK und RKZ übernehmen, die sich unter anderem mit der Mitfinanzierung pastoraler Aufgaben der katholischen Kirche auf gesamtschweizerischer und sprachregionaler Ebene befassen.

 

Medienmitteilung der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) vom 10. Januar 2022

Der kirchlich verwurzelte Verein Fra-z thematisiert in Zug das Problem der Gewalt gegen Frauen. Dies im Rahmen der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» – und gemeinsam mit anderen Organisationen.

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Für sechs junge Menschen hat Mitte September das christliche Orientierungsjahr «Oasis» im Kloster Maria Opferung in Zug begonnen. Es wird vom Adoray- und Weltjugendtagsumfeld organisiert.

Das christliches Orientierungsjahr «Oasis» richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leben in einer Wohngemeinschaft. Jede und jeder hat ein eigenes Zimmer, eine ehemalige Nonnenzelle. Die jungen Menschen kochen und essen gemeinsam, beten und feiern Gottesdienste in der Kapelle, die zum Kloster gehört. Zum Programm gehören eine Einführung in die Grundlagen des christlichen Glaubens, die Einübung in eine christliche Lebensgestaltung, Reisen und Ausflüge, kulturelle Aktivitäten und handwerkliche Einsätze. Eine erste Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg hat bereits stattgefunden. Geplant sind weitere Pilgerreisen. Unterdessen leben im Kloster keine Kapuzinerinnen mehr. /kath.ch

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Monika Dommann und Marietta Meier leiten ein Pilotprojekt zur Aufarbeitung des Missbrauch-Komplexes in der katholischen Kirche der Schweiz. Projektstart ist im März 2022 – für zunächst ein Jahr.

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