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Der Pastoralraum Zugersee Südwest erhält eine neue Leitung: Frau Dr. theol. Michèle Adam Schwartz wird ab 1. August als Gemeindeleiterin ad interim der drei Pfarreien Risch, Rotkreuz und Meierskappel wirken.

Gemäss der Medienmitteilung vom 14. Mai freuen sich die Kirchenräte Risch und Meierskappel sehr, dass dank der engen Zusammenarbeit mit dem zuständigen Bischofsvikar bereits eine Nachfolgelösung für die Leitung des Pastoralraums Zugersee Südwest gefunden werden konnte. Frau Adam wird ab 1. August als Gemeindeleiterin ad interim der drei Pfarreien Risch, Rotkreuz und Meierskappel angestellt werden. Der Bischof wird ihr für diese Aufgabe die kirchliche Beauftragung (missio canonica) erteilen und sie zur Pastoralraumleiterin ernennen. Da das Bistum für Seelsorgende, die das Pensionsalter erreichen, nur noch befristete Beauftragungen erteilt, wird auch jene von Frau Adam auf 3 Jahre befristet sein. Deshalb findet keine Wahl durch die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde statt. Eine weitere Beauftragung ist nach Ablauf der Frist möglich.

Für die priesterlichen Aufgaben ist das Bistum noch auf der Suche nach einem leitenden Priester. Bis ein solcher gefunden ist, obliegt die Pfarrverantwortung für die Pfarreien dem Bischofsvikar.

Michèle Adam ist Doktorin der Theologie. Ihre Dissertation im Jahre 2012 trägt den Titel «Pfarrei und Kirchgemeinde». Seit 2013 ist Frau Adam Dozentin im Fach Kirchenrecht an der Universität Fribourg. Ebenso bringt sie langjährige Erfahrung als Theologin, Seelsorgerin und Gemeindeleiterin mit.
Frau Adam ist verheiratet und Mutter von vier erwachsenen Söhnen. Mit ihrer Familie wohnt sie in Oberägeri. Sie hat sich entschieden, gemeinsam mit ihrem Ehegatten im Sommer 2020 ins Pfarrhaus Risch einzuziehen. Für die vielfältigen Aufgaben, welche Frau Adam im Pastoralraum Zugersee Südwest übernehmen wird, möchte sie vor Ort sein.

 

Medienmitteilung vom 14. Mai 2020

 

 

 

 

Der Leuchtturm, Diakonie & Soziales, der Katholischen Kirchgemeinde der Stadt Zug verteilt jedes Jahr Lebensmittel an seine Kundschaft – heuer wegen der Corona-Krise in Zusammenarbeit mit einem Velokurier.

Vom Schweizerischen Roten Kreuz veranstaltet, findet alljährlich die Aktion «2x Weihnachten» statt. Im Dezember und Januar werden Lebensmittel für Menschen in schwierigen finanziellen Verhältnissen gesammelt. Der Leuchtturm verteilt dann jeweils diese Lebensmittel an seine Klientinnen und Klienten. Im Rahmen der bundesrätlichen Anordnung «Bleiben Sie zuhause» stellte sich dem Team dieser sozialen Institution nun das Problem, wie die Menschen unter den erschwerten Bedingungen zu den Lebensmitteln kommen sollten.

Gelegenheit für wertvolle Gespräche

So kam die Idee auf, die Velokurier Luzern Zug AG – die schnellste und sinnvollste Transportlösung – anzufragen, die dann auch zusagte. Dann klärten die Mitarbeiterinnen des Leuchtturms bei ihren Klientinnen und Klienten ab, ob sie Interesse an einer Tasche mit Lebensmitteln hätten. In diesem Zusammenhang ergab sich für die Beraterinnen auch zugleich die Möglichkeit, mit ihren Klientinnen und Klienten wertvolle Gespräche zu führen. Diese telefonische Kontaktnahme wurde sehr geschätzt. Am 6. Mai lieferte dann der Velokurier die Lebensmitteltaschen aus.

Projekt erfüllt strategische Ziele

Für die Mitarbeiterinnen des Leuchtturms stecken in diesem Projekt viele für sie wichtige Aspekte: Schnelle, sichere und ökologische Verteilung der Lebensmittel, Aufrechterhalten von Kontakt mit der Kundschaft per Telefon sowie Zusammenarbeit mit einer regionalen Firma, dem Velokurier. Ganz nach dem Motto: Dienst am Menschen – gelebte Diakonie – zusammen zum Ziel – gemeinsam stark.

 

Raffaela Herzog,  Sozialarbeiterin Leuchtturm

 

Mehr Informationen zum Wirken des «Leuchtturms»

Aufgrund der Corona Krise und als Zeichen der Solidarität hat der Kirchenrat der Katholischen Kirche Stadt Zug am 28. April 2020 beschlossen, alle Kirchenmusikerinnen und -musiker zu entschädigen.

Infolge Verschärfung der Massnahmen vom Bund zum Schutz vor dem neuen Coronavirus müssen alle kirchlichen Veranstaltungen voraussichtlich bis am 8. Juni 2020 abgesagt werden. Alle freischaffenden Musikerinnen und Musiker, die jeweils von der Katholischen Kirchgemeinde Zug engagiert werden, können seit dem 16. März 2020 keine Auftritte wahrnehmen. Sie erhalten 80 Prozent der vereinbarten Gage. Dies betrifft alle kirchliche Veranstaltungen, welche in Folge der aktuellen Krise abgesagt werden mussten.
Diese Auszahlungen sind als einmalige Sonderentschädigung zu verstehen. Organistinnen und Organisten erhalten den vollen Lohn – wie alle anderen Mitarbeitenden.

 

Medienmitteilung vom 5. Mai 2020

 

 

Am Auffahrtstag, dem 21. Mai 2020, würde üblicherweise die alljährige Zuger Landeswallfahrt nach Einsiedeln stattfinden. Aufgrund der Coronakrise fällt sie jedoch in diesem Jahr aus.

Rund 600 Jahre alt ist die Tradition, dass am Auffahrtstag zahlreiche Zugerinnen und Zuger nach Einsiedeln pilgern. Menschen aller Art und Alters machen sich allein oder in organisierten Gemeinschaften der Pfarreien auf den Weg und kommen sich in Begegnungen und Gesprächen näher. Am Nachmittag findet in der Stiftskirche Einsiedeln jeweils die feierliche Eucharistiefeier statt.
Die Pfarreien des Kantons Zug, die jedes Jahr mit verschiedenen Programmen aufwarten, mussten aufgrund der Coronakrise die diesjährigen Veranstaltungen absagen.

 

Medienhinweis der Katholischen Kirche Zug vom 4. Mai 2020

 

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