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Der Seelsorger Pater Georges Aboud besucht derzeit verschiedene Schweizer Pfarreien, so kürzlich auch die Pfarrei Steinhausen, wo er über die Lage im Nahen Osten berichtete.

Während Jahren galt sein Engagement einer grossen Pfarrei in der syrischen Metropole Damaskus. Jetzt lebt Pater Georges Aboud in Deutschland, wo er sich um arabische Christen bemüht. Das Schicksal der Menschen in Syrien prägt jedoch weiterhin sein Leben. Dieser Tage besuchte er die Pfarrei Steinhausen, wo er von Pfarreileiter Ruedi Odermatt herzlich willkommen geheissen wurde. Der Gastgeber empfahl den Gläubigen, «ein Zeichen der Solidarität mit den verfolgten Christen» zu setzen.

Pater Aboud wurde in seinem Leben immer wieder mit kriegerischen Auseinandersetzungen und Christenverfolgungen konfrontiert. Er wurde im Libanon geboren und musste schon als 13-jähriges Kind erstmals fliehen, als in seiner Heimat an Christen Massaker verübt wurden. 1992 zum Priester geweiht, begann er, sich intensiv um die Gläubigen zu bekümmern. Zuletzt stand er in Damaskus einer Pfarrei mit rund 15‘000 Menschen vor.

Neue Sorgen wegen Inflation und Pandemie

Im Frühjahr 2019 kehrte in Damakus allmählich Ruhe ein. Die Menschen getrauten sich wieder auf die Strassen. Die Schulen wurden aktiviert. Die Spitäler konnten sich wieder vermehrt um Kranke bemühen. Soziale Probleme wie Armut und Arbeitslosigkeit und eine starke Inflation mit dauernder Preiserhöhung der lebensnotwendigen Güter, führen aber immer mehr Menschen in fast ausweglose Situationen. Die Löhne für die Erwerbstätigen befinden sich noch auf gleicher Höhe wie vor Jahren, weshalb sie massiv an Kaufkraft verloren haben.

Im vergangenen März entstanden nebst diesen Sorgen mit der Pandemie noch zusätzliche Belastungen der leidgeprüften Bevölkerung Syriens. Die Spitäler sind für viele nicht mehr bezahlbar. Zudem fehlen Medikamente. Vielerorts sind die Rohstoffe wie Öl und Gas zur Rarität geworden, oder es fehlt der Strom. Durch die Folgen der Pandemie hat sich die Lage drastisch verschlimmert.

Kirche als einziges Licht- und Hoffnungszeichen

Der mit den Verhältnissen in seiner syrischen Heimat bestens vertraute Priester verweist darauf, dass die Zahl der Christen in Syrien in den letzten Jahren stark abgenommen hat, dennoch: «Die meisten syrischen Christen sind immer noch in ihrer Heimat Syrien und wollen nicht auswandern. Sie sind überzeugt, dass ihr Land ein heiliges Land ist», so Pater Georges Aboud, denn «viele Märtyrer haben ihr Leben für Christus in Syrien geopfert». Die Kirche ist das einzige Licht- und Hoffnungszeichen im dunklen Tunnel, in welchem sich die Menschen in Syrien und anderen Nationen des Nahen Ostens befinden. Das Überleben ist jedoch nur dank ausländischer Hilfe möglich. Er dankte dem Hilfswerk «Kirche in Not», welches seit Jahren den bedrängten Menschen beisteht.

 

Stefan Treier

 

Anbetung ist für viele Jugendliche ein Fremdwort. Aber nicht am Adoray-Festival in Zug. Drei Jugendliche erzählen von ihrer Motivation und der Herausforderung, gläubig zu sein.

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Die katholische Kirchgemeine Baar unterstützt das Hospiz Zentralschweiz mit 110’000 Franken. Dies beschloss die Kirchgemeindeversammlung vom 28. September.

Die Höhe der Spende setzt sich zusammen aus einem Beitrag von 5 Franken pro Katholik, wie ihn der Vorstand der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug (VKKZ) seinen Mitgliedern empfohlen hatte, und einer Anschubfinanzierung von 50’000 Franken. «Das Hospiz in Luzern-Littau schafft eine würdige Umgebung für schwer kranke Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt. Mit diesem Beitrag unterstützen wir ein zentrales christliches Anliegen in einer Zeit, in der das Sterben in unserer Gesellschaft immer mehr tabuisiert und verdrängt wird», betonte Kirchgemeindepräsident Thomas Inglin.

Karl Huwyler, VKKZ-Präsident und Mitglied des Beirats der Stiftung Hospiz Zentralschweiz, bedankte sich bei der Versammlung für die grosszügige Unterstützung. Die Institution habe in den ersten Monaten ihres Wirkens bereits ihren hohen Wert unter Beweis gestellt. Neben mehr als 50 Menschen, die hier die letzten Tage und Wochen ihres Lebens in würdiger Atmosphäre verbracht hätten, habe man auch mehr als 300 Angehörige auf ihrem schweren Weg begleitet. Der Aufwand für gerade diese wichtige Aufgabe sei im Vornherein unterschätzt worden.

An der Kirchgemeindeversammlung wurden je weitere 100’000 Franken für gemeinnützige und wohltätige Projekte im In- und Ausland gesprochen. /Mitg.

Im April 2021 findet in der Schweiz zum dritten Mal die «Lange Nacht der Kirchen» statt. Als 11. Kanton wird nun auch Zug mit dabei sein. Sowohl mit der katholischen als auch der reformierten Kirche.

Diakon Markus Burri, Gesamtleiter Fachstellen bei der Katholischen Kirche Zug, informierte am 1. September über die «Lange Nacht der Kirchen». Sie findet am 28. Mai des kommenden Jahres, von 18-24 Uhr statt. Den Kirchen bietet sie die Möglichkeit, sich auf vielfältigste Weise zu präsentieren und mit der Bevölkerung in den Dialog zu treten. So könne beispielsweise der Kirchenschatz gezeigt, Kirchturmbesichtigungen durchgeführt werden oder spirituelle Impulse, Konzerte und Grilladen, regt Markus Burri an. Der Kreativität seien fast keine Grenzen gesetzt.

Spürbare Begeisterung

Bei den anwesenden Pfarreivertreterinnen und -Vertretern kam spürbare Begeisterung auf für die Aktion und das Mitwirken des Kantons Zug. Auch der Vertreter der reformierten Kirche äusserte sich positiv. Er stellte das Vorhaben inzwischen im Pfarrkonvent vor und fand ebenfalls breite Unterstützung.
Die reformierten Bezirke entscheiden bis Ende September, ob sie mitmachen wollen, die katholischen Pfarreien bis Mitte Oktober, wie an der Versammlung beschlossen wurde. Markus Burri teilt inzwischen der schweizerischen Koordinationsstelle die Teilnahme des Kantons Zug an der Aktion mit. Für die künftigen Aktivitäten übernimmt er die Funktion des Koordinators.

www.langenachtderkirchen.ch

Den Pfarreien und Bezirken werden für die Werbung Banner und Give-aways zur Verfügung gestellt. Unterstützend sind kantonale Werbeaktivitäten geplant. Bis Februar 2021 stellen alle Mitmachenden ihr Programm auf die überregionale Website langenachtderkirchen.ch. Dort sind dann jederzeit die Aktivitäten aller Pfarreien schweizweit aufzufinden.

 

Bernadette Thalmann

 

Seit Pfingsten ist die fahrbare Kapelle unterwegs im Ägerital. Am 25. September wurde sie nun in Menzingen durch Bischofsvikar Hanspeter Wasmer feierlich gesegnet, nachdem der bereits für den Frühsommer geplante Anlass wegen Corona abgesagt werden musste.

Bis Sonntag, 11. Oktober 2020, kann die Kapelle in Neuägeri, an der Abzweigung Mühleschwändi, besucht werden. Sie ist von Morgen bis Abend öffentlich zugänglich.
Nächster Standort ist der Gottschalkenberg. Mitg/Bth

 

Fotos von Tim Meyer zur Segnungsfeier

Die Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug hat an der Delegiertenversammlung vom 23. September im Pfarreiheim St. Michael in Zug beschlossen, den Caritas-Markt in Baar mit 200’000 Franken zu unterstützen.

Die gesprochenen Unterstützungsbeiträge werden über 4 Jahre (2020-2023) in Tranchen zu 50’000 Franken ausbezahlt. Mit diesem sozialen Engagement will die Katholische Kirche Zug auf die aktuelle Krisensituation reagieren und Bedürftige in der Bevölkerung unterstützen. Dazu VKKZ-Präsident Karl Huwyler: «Unsere Kirche ist längst nicht nur spirituell-konfessionell tätig, sondern in starkem Masse auch sozial, denn sie will dort sein, wo man sie braucht. Auch im reichen Kanton Zug geraten aktuell zunehmend Menschen in Notlage. Im Caritas-Markt können sie sich mit vergünstigten Lebensmitteln eindecken. Wir rechnen damit, dass sich die Nachfrage in Zukunft als Folge von Corona noch verstärken wird.»

Auch die soziale Anstellungspolitik des Caritas-Marktes spielte beim Entscheid für die Unterstützungsbeiträge der VKKZ eine Rolle. So bietet der Markt Jugendlichen mit sozialen oder bildungsmässigen Beeinträchtigungen, Stellensuchenden mit geringen beruflichen Qualifikationen, Erwerbslosen über 50 und qualifizierten MigrantInnen aus Drittstaaten Arbeitsmöglichkeiten in seinen Märken an.

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirche Zug vom 24. September 2020

 

Der Corona-Lockdown bot Diakon Christian Kelter die nötige Zeit, um gemeinsam mit Pfarreiangehörigen einen Potcast zu realisieren. Inzwischen erreicht dieser wöchentlich mehrere hundert Personen.

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Die Beziehung gehöre wieder vermehrt in den Fokus der Psychotherapie. Alois Metz, katholischer Spitalseelsorger in der Klinik Zugersee, und sein Arbeitskollege Benedict Wildeisen, Leitender Psychologe, fordern dies in ihrem neuen Buch.

Benedict Wildeisen, was gab den Anlass für das neu erschienene Buch* mit dem Titel «Liebes Leben in der Psychiatrie. Zwischenmenschliche Beziehungen als Antidepressiva»?

Das Wichtigste in der Psychotherapie ist die therapeutische Beziehung. Hier ist die Studienlage ganz klar. Und entscheidend für die therapeutische Beziehung sind Empathie, positives Beachten und Echtheit. Wenn dies nicht gegeben ist, können wir aufhören.
Leider geht im Moment der Trend in eine andere Richtung, weg vom Fokus auf die therapeutische Beziehung hin zu mehr Technik. Unser Buch soll ein Aufruf, ein Weckruf sein, die therapeutische Beziehung wieder ins Zentrum zu setzen.

Wie entsteht eine tragfähige therapeutische Beziehung?

Eine tragfähige Beziehung kann entstehen, wenn der Therapeut dem Gegenüber mit echtem Interesse und auf Augenhöhe begegnet, wenn er berührbar bleibt, mitfühlend zu verstehen versucht und offen bleibt für die Reaktionen des Vis-à-vis. So entsteht Vertrauen, der Patient oder die Patientin kann sich öffnen, der Genesungsprozess kann beginnen. Dies wird im Buch ausgeführt und erläutert. Martin Buber hat einmal gesagt: «Der Mensch wird am Du zum Ich». Erst in einer echten Begegnung auf gleicher Höhe wird der Mensch zum Mit-Menschen, wird aus dem «man» ein Du und aus dem «es» ein Gegenüber.

Alois Metz, was genau findet man in eurem Buch?

Das Buch besteht aus Berichten von ganz unterschiedlichen Menschen, die alle an den hohen Stellenwert von Beziehungen glauben. Sie schreiben darüber, wie sie ihre Beziehungen leben, jeder in seinem eigenen Umfeld. Die Beiträge stammen zwar mehrheitlich aus den Fachbereichen Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie. Aber auch die Kultur ist vertreten – mit Gedanken von Willy Astor (Kabarettist, Musiker und Komponist) und Konstantin Wecker (Musiker, Komponist, Schauspieler und Autor).

Ihr persönlicher Artikel im Buch trägt die Überschrift «Beziehung ist mehr als zwei sich treffende Menschen». Was meinen Sie damit?

Ich berichte über meine Erfahrungen als Seelsorger in der Klinik Zugersee, wie ich auf die Menschen eingehe, Beziehungen im Sinne unseres Postulats aufbaue und was zurückkommt von denen, die ich begleiten darf. In der Psychiatrie erlebe ich viel Leiden. Dennoch arbeite ich nach all den Jahren immer noch mit Leidenschaft, denn ich erhalte viel zurück. Die Patientinnen und Patienten sind dankbar für meine Arbeit und dies wiederum empfinde ich als Geschenk. Tief in die Seele eines anderen hineinschauen zu dürfen, ist ein grosser Vertrauensbeweis. Das berührt und bewegt mich. In einer Beziehung mit starker gegenseitiger Bezogenheit liegt enormes Potential für die Therapie und ich meine, für das Menschsein überhaupt.

Können Sie ein Beispiel aus dem Klinikalltag erzählen?

Eine 25-jährige Patientin sass gut fünf Jahre wegen einer dissoziativen Störung im Rollstuhl. Obwohl die Beine rein körperlich völlig intakt waren, trennte ihr Gehirn alles unterhalb des Unterleibes ab.  Sie war längere Zeit bei uns und ich lernte sie sehr gut kennen. Neben ihrem Krankheitsbild auch ihre Vorlieben für Indianergeschichten, ihre liebevolle Beziehung zu ihrem elektrischen Rollstuhl, den sie Frida (Name geändert) nannte, ihre Ängste und ihren Humor. Mit Frida und ihr machte ich oft längere Touren. Eis und Schnee konnten uns nicht abhalten und wir lachten auf unseren Erkundungen viel. Aus meinem Bücherregal suchte ich Jugendgeschichten mit Indianern heraus, die ich selbst verschlungen hatte, und gab sie ihr zu lesen oder las ihr vor. So verbrachten wir trotz ihres schweren Krankheitsbildes viele unbeschwerte Stunden. Eines Tages rief sie mich an und fragte mich, ob ich sie besuchen möchte. Ja klar, antwortete ich am Telefon. An Tag des Besuches kam sie mir gehend, mit einem verschmitzten Lachen und voller Stolz entgegen. Wenige Monate nach der Entlassung aus der Klinik hat ihr Gehirn plötzlich ihre Beine erweckt und seitdem übt sie unermüdlich und mit grosser Begeisterung den sicheren Gang.
Tränen der Freude liefen mir über die Wangen.

*A. Metz und B. Wildeisen /Hrsg.): Liebes Leben in der Psychiatrie. Beziehungen als Antidepressivum, Bod-Verlag, Norderstdedt, erste Auflage 2020.

 

Interview: Bernadette Thalmann

 

 

 

 

 

Die Katholische Kirche Zug wird keine Abstimmungsempfehlung zur Konzernverantwortungsinitiative abgeben, die der Bevölkerung Ende November vorgelegt wird. Persönlich lehnt VKKZ-Präsident Karl Huwyler die Kovi ab, wie er im Interview mit kath.ch bekannt gibt.

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Ferdinand Gehrs Fresken in der Kirche Bruder Klaus in Oberwil sorgten vor gut sechzig Jahren für Zwist im Dorf. Die Bilder mussten jahrelang bedeckt werden. Zwei Zuger Kunstschaffende bringen die Geschichte mit einer multimedialen Inszenierung in die Gegenwart.

Oberwil in den Jahren 1955/56: Eine moderne Kirche wird gebaut, die Kirche Bruder Klaus. Rund, aus Beton. Ferdinand Gehr erhält den Auftrag, im Kirchenraum Fresken zu malen. Nach deren Fertigstellung entflammt ein Streit, die Bevölkerung ist gespalten. Handelt es sich um gotteslästernde Kinderzeichnungen oder um sakrale Kunst, deren Tiefe in der Einfachheit wurzelt? Während Jahren werden die Bilder mit grossen Vorhängen verhüllt. Der «Oberwiler Bilderstreit».

Vor diesem Hintergrund arbeiten derzeit zwei Zuger Künstler an den Vorbereitungen einer multimedialen Inszenierung, mit welcher sie die Geschichte rund um den Oberwiler Bilderstreit mit Projektion, Licht, Musik, Film, Ton und Stimmen in die Gegenwart holen. «Die Ereignisse der 50er Jahre waren der Kulminationspunkt einer Entwicklung, die bereits im Barock eingesetzt hatte», sagt der in Oberwil wohnhafte Projektleiter und Regisseur Daniel Christen. Der Aufbruch nach dem Zweiten Weltkrieg sei zum Teil für die Kirche aber auch für die Bevölkerung als Bedrohung wahrgenommen worden. «Und dann kam Gehr, der mit seinen Bildern ebenfalls in diese Richtung ging. Das war vielen zu viel.»

Gespaltenes Dorf, gespaltene Familien

Gemeinsam mit Michael van Orsouw, der für die Dramaturgie zuständig ist, zeigt Christen die damalige Stimmung und Tiefe multimedial auf. «Zum Schluss kommt der Namenspatron Bruder Klaus zu Wort. «Die Leute sollen verstehen, wie es damals war im Dorf und dass der Bilderstreit sogar zu Zwist innerhalb von Familien führte.»
Um die Geschichte auf unterschiedlichen Wegen erfahrbar zu machen und aufzuzeigen, wie emotional aufgeladen die damalige Situation war, werden mit fünf Beamern Bilder an Wände und Decken projiziert. «Wir zeigen, wie Gehrs Bilder entstanden sind. Auch Zitate von damals werden zu hören sein», sagt Daniel Christen. Der Historiker Michael van Orsouw hat die historischen Aspekte herausgearbeitet. «Viele Menschen waren damals überfordert. Neuartiges lehnten sie ab, weil sie es nicht verstanden.» Ein Verhalten, das heute noch zu beobachten sei. «Wir tragen den Umgang mit Konflikten ins Heute hinein. Und wagen dabei eine moderne Neuinterpretation.»

Aufarbeitung braucht Zeit

Der Projektleiter erklärt, dass eine Sprecherin und ein Sprecher die Geschehnisse von damals linear erzählen werden. Luigi Laveglia, Musiklehrer an der Musikschule Zug, habe für die Projektionen eigens Stücke geschrieben, die er mit Schülerinnen und Schülern während des Abends mit dem Piano, dem Synthesizer, der Orgel und mit Schlaginstrumenten live begleiten werde.

Seit drei Jahren arbeiten Daniel Christen und Michael van Orsouw an den Vorbereitungen für die Inszenierung. Finanzielle Unterstützung erhalten sie unter anderem von den Kirchgemeinden des Kantons Zug. Was Christen festgestellt hat: «Wir hätten das Projekt vor zehn Jahren noch nicht umsetzen können, die Erinnerung an den Bilderstreit hätte damals bei einigen Betroffenen noch zu hohe Wogen geschlagen.» Es bedürfe der Zeit, um gewisse Themen aufzugreifen.

Trailer zum Multimedia-Spektakel ansehen

 

Marianne Bolt

 

 

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