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Die Benediktinerin Sr. Mattia vom Kloster Heiligkreuz in Cham schildert in einem Interview, wie sich Corona auf die Seelsorge und ihren Ordensalltag auswirkt.

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Der Bundesrat hat entschieden, dass ab 19. Juni nur noch die «besondere Lage» gilt. Das Bistum Basel hat darauf hin ebenfalls eine Aktualisierung seiner Schutzmassahmen kommuniziert.

Die Wochen des Übergangs zur Normalität würden ansprungsvoll und die Eigenverantwortung noch wichtiger, betont der Bistumssprecher Hansruedi Huber. Es sei weiterhin auf Hygiene und Distanz zu achten. Die Schutzkonzepte müssten eingehalten werden. Wo es zu engen Kontakten komme, seien Kontaktdaten zur Nachverfolgung aufzunehmen.

Hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Ab 28. Mai sind öffentliche Gottesdienste wieder erlaubt, sofern das Schutzkonzept eingehalten wird.
  • Ab 30. Mai sind spontane Versammlungen bis 30 Personen erlaubt  (Schutzmassnahmen beachten).
  • Ab 6. Juni sind Veranstaltungen bis 300 Personen erlaubt (mit Schutzkonzept).
  • Ab 6. Juni sind Aktivitäten der Jugendarbeit, ausserschulische Katechese, Vereins- und Gruppenanlässe wieder möglich (mit Schutzkonzept). Als Referenzschutzkonzept für diese Aktivitäten gilt im Bistum Basel das Musterkonzept der Jugendfachstellen. Es ist auf der Internetseite des Bistums aufgeschaltet.

Der Bundesrat wird am 24. Juni weitere Entscheidungen kommunizieren. Das Bistum Basel wird am 25. Juni, 10.00 Uhr, allfällige Anpassungen mitteilen.

Auf der Corona-Seite des Bistums Basel finden Sie jederzeit die aktualisierten Infos zu den Präventionsmassnahmen. Mitg./Bth

Vor sieben Jahren kam der Filippino Pater Julipros nach einer mehrjährigen Missionstätigkeit in Brasilien in die Schweiz. Im Interview erzählt er, wie er umdenken und Mission neu definieren musste.

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Nach dem Gespräch von Bundesrat Alain Berset mit dem Rat der Religionen hat der Bundesrat am 20. Mai bekannt gegeben, dass öffentliche Gottesdienste ab dem 28. Mai wieder möglich sind.

Mit den Schutzkonzepten müssten die Glaubensgemeinschaften sicherstellen, dass die Infektionsketten nachverfolgt werden könnten, teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mit. Dazu habe das BAG ein Rahmenschutzkonzept erstellt.

Am vergangenen Dienstag hatten sich verschiedene Religionsvertreter bei einem Treffen mit Gesundheitsminister Alain Berset für eine schnelle Wiederöffnung der Gottesdienste eingesetzt. Der Bundesrat sei nun diesem Wunsch eine Woche früher nachgekommen als ursprünglich geplant, sagte Berset vor den Medien. Von dem Entscheid betroffen seien auch religiöse Feiern wie Taufen oder Hochzeiten.

Schutzkonzept des Bistums Basel

Die Schweizerische Bischofskonferenz hat ihr Rahmen-Schutzkonzept bereits am 27. April 2020 vorgelegt und ergänzt nun dieses gestützt auf die neue Verordnung des Bundes. Der Bund verlangt insbesondere, dass die Kontaktdaten der Mitfeiernden bei öffentlichen Gottesdiensten zur Nachverfolgung von Infektionsketten erfasst werden müssten, falls die Abstandsregeln nicht sichergestellt werden können. Da das Schutzkonzept des Bistums Basel in jedem Fall die Einhaltung der Abstandsregeln fordert, ist es von dieser Massnahme nicht betroffen.

Die Pfarreien sind dafür verantwortlich, dass alle vor, während und nach dem Gottesdienst zu befolgenden Massnahmen gemäss BAG-Vorschriften und Rahmen-Schutzkonzept des Bistums Basel umgesetzt werden (Sitzordnung, Desinfektion, Abläufe).

Vorsichtsmassnahmen für Gottesdienstbesucher

Zu den wichtigsten Vorsichtsmassnahmen für die Gottesdienstbesucher gehören:

  • Die Einhaltung der allgemeinen BAG-Hygienevorschriften
  • Zu Hause zu bleiben, wenn man sich krank fühlt
  • Distanzhaltung in der Kirche (4 m2 pro Person)
  • Kein Friedensgruss
  • Reduzierter Volksgesang in der Kirche
  • Die Regelungen zur Kommunion (z.B. keine Mundkommunion)
  • Keine Menschenansammlung vor und nach den Gottesdiensten.

Auf der Corona-Seite des Bistums Basel finden Sie jederzeit die aktualisierten Infos zu den Präventionsmassnahmen.

Wo und welche (Pfingst-) Gottesdienste stattfinden, erfahren Sie auf den Webseiten der Pfarreien.

Der Pastoralraum Zugersee Südwest erhält eine neue Leitung: Frau Dr. theol. Michèle Adam Schwartz wird ab 1. August als Gemeindeleiterin ad interim der drei Pfarreien Risch, Rotkreuz und Meierskappel wirken.

Gemäss der Medienmitteilung vom 14. Mai freuen sich die Kirchenräte Risch und Meierskappel sehr, dass dank der engen Zusammenarbeit mit dem zuständigen Bischofsvikar bereits eine Nachfolgelösung für die Leitung des Pastoralraums Zugersee Südwest gefunden werden konnte. Frau Adam wird ab 1. August als Gemeindeleiterin ad interim der drei Pfarreien Risch, Rotkreuz und Meierskappel angestellt werden. Der Bischof wird ihr für diese Aufgabe die kirchliche Beauftragung (missio canonica) erteilen und sie zur Pastoralraumleiterin ernennen. Da das Bistum für Seelsorgende, die das Pensionsalter erreichen, nur noch befristete Beauftragungen erteilt, wird auch jene von Frau Adam auf 3 Jahre befristet sein. Deshalb findet keine Wahl durch die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde statt. Eine weitere Beauftragung ist nach Ablauf der Frist möglich.

Für die priesterlichen Aufgaben ist das Bistum noch auf der Suche nach einem leitenden Priester. Bis ein solcher gefunden ist, obliegt die Pfarrverantwortung für die Pfarreien dem Bischofsvikar.

Michèle Adam ist Doktorin der Theologie. Ihre Dissertation im Jahre 2012 trägt den Titel «Pfarrei und Kirchgemeinde». Seit 2013 ist Frau Adam Dozentin im Fach Kirchenrecht an der Universität Fribourg. Ebenso bringt sie langjährige Erfahrung als Theologin, Seelsorgerin und Gemeindeleiterin mit.
Frau Adam ist verheiratet und Mutter von vier erwachsenen Söhnen. Mit ihrer Familie wohnt sie in Oberägeri. Sie hat sich entschieden, gemeinsam mit ihrem Ehegatten im Sommer 2020 ins Pfarrhaus Risch einzuziehen. Für die vielfältigen Aufgaben, welche Frau Adam im Pastoralraum Zugersee Südwest übernehmen wird, möchte sie vor Ort sein.

 

Medienmitteilung vom 14. Mai 2020

 

 

 

 

Auch das wird es geben an der Zuger Messe: Ein Stand, an dem nichts angepriesen wird. Es ist derjenige der Katholischen Kirche Zug. Dort nämlich entsteht ein «Wohnzimmer Gottes» mit allem, was dazu gehört.

In Zeiten der Krise suchen viele Menschen vermehrt die Nähe zu Gott. Doch wo finden sie diese? Und wie sprechen sie mit Gott? «Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen», heisst es in der Bibel, oder auch: «Du bist der Tempel (das Wohnzimmer) Gottes». Gott kann überall sein, also auch am Stand der katholischen Kirche an der Zuger Messe!

Franz Lustenberger neuer Leiter der Arbeitsgruppe

«Wir bereiten für unsere Gäste ein besonderes «Wohnzimmer Gottes» vor, sagt Franz Lustenberger, der neue Leiter der Arbeitsgruppe Zuger Messe und Präsident des Seelsorgerats der Katholischen Kirche Zug. «Sie dürfen sich entspannen, etwas kleines essen oder trinken und miteinander ins Gespräch kommen. An den Wänden finden sie besonders beliebte «Wohnzimmern Gottes» und ausgewählte Gebete. Und natürlich können sie zur Stille kommen und beten.»

Fahrende Kapelle als Zentrum des Standes

Eine attraktive Gelegenheit zum Beten bietet die Kapelle auf Rädern im Zentrum des Standes. Auch sie ist ein «Wohnzimmer Gottes» – und darüber hinaus noch ein fahrbares. Vom Katecheten Thomas Betschart initiiert und von einem Verein aus jungen Erwachsenen getragen, wird sie voraussichtlich bis an Auffahrt fertiggestellt und dann im Pastoralraum Zug Berg zu verschiedensten Zwecken im Einsatz sein. Und so fährt die Kapelle dann Ende Oktober extra den Berg hinunter nach Zug zu den Besucherinnen und Besucher der Zuger Messe. Vorausgesetzt natürlich, die Corona-Entwicklung lässt das zu. Denn der definitive Entscheid, ob die Zuger Messe stattfindet, wird bis spätestens am 31. August gefällt.

Für weitere Information zur Kapelle: www.die-kapelle.ch
Für Spenden: www.die-kapelle.ch/spende

 

Bernadette Thalmann

 

Freiwillige willkommen!

Wie immer sind Freiwillige, die am Stand die Messebesucherinnen und -besucher betreuen und Auskünfte geben, herzlich willkommen. Als Volunteer helfen Sie mit, die Kirche sichtbar und erlebbar zu machen.

Anmeldungen unter zugermesse@zg.kath.ch

 

 

 

 

 

 

Die Mediothek der Fachstelle Bildung Katechese Medien (BKM) steht seit dem 11. Mai wieder offen. Über die weiterhin wichtigen Schutzmassnahmen informiert ein Schutzkonzept.  

Mehr zum Schutzkonzept

Zur Mediothek

 

 

 

 

 

 

 

Andrea Koster Stadler wird per Anfang Juni Co-Leiterin von seelsam, der ökumenischen Seelsorgestelle für Menschen mit Beeinträchtigung. Sie folgt auf Anna-Marie Fürst, die auf diesen Zeitpunkt hin seelsam verlässt.

Andrea Koster Stadler (58) ist verheiratet, Mutter von fünf Kindern und wohnt in Sempach (LU). Sie freut sich, ihre breiten Erfahrungen in der Seelsorge bei seelsam einzubringen: «Menschen mit Handicaps berühren mein Herz. Gerne lerne ich von Menschen, die ihr Leben ausserhalb der Norm gestalten. Mit all meinen Kräften und Möglichkeiten möchte ich dazu beitragen, dass Menschen sich gegenseitig finden, stützen und bereichern können.»

Andrea Koster Stadler wurde in Bern geboren. Nach der Lehre als Chemielaborantin absolvierte sie in Bern die Katechetinnen- und Jugendarbeiterinnen-Ausbildung, dann die Ausbildung für körperintegrierendes Coaching und ganzheitliche Beratung. Danach war sie in verschiedenen pfarreilichen und regionalen Anstellungen tätig, zuletzt in der Seelsorge- und Pastoralarbeit der Pfarrei St. Stefan in Sempach, wo sie zusammen mit ihrem Mann als Gemeindeleitungspaar wirkte. Ihre Kompetenzen baute sie in verschiedenen Weiterbildungen aus, beispielsweise in der Gruppensupervision, in der Katastrophenseelsorge und Sterbebegleitung. Beim Hilfswerk Fastenopfer amtiert sie als Stiftungsrätin.

Dank an Anna-Marie Fürst

Anna-Marie Fürst (66) verlässt seelsam nach 8 Jahren Einsatz. In einem Teilzeitpensum wird sie weiterhin in der Gefängnisseelsorge tätig sein. Im Namen des VKKZ-Präsidiums dankt ihr Markus Burri, Gesamtleiter Fachstellen der Katholischen Kirche Zug, herzlich für ihr grosses Engagement: «Seit vielen Jahren ist Anna-Marie Fürst das prägende Gesicht seitens der katholischen Kirche bei Menschen, die eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung haben. Zusammen mit ihrem reformierten Arbeitspartner hat sie so manchen Gottesdienst und geselliges Treffen organisiert. Ihren herzlichen Umgang bei den Gottesdiensten durfte ich persönlich erleben. Ich danke ihr für das gewissenhafte und kompetente Engagement und für das gute Miteinander. Für die Zukunft wünsche ich ihr alles Gute und Gesundheit.»

Artikel «Wie eine grosse Seele» zum Abschied von Annamarie Fürst im Pfarreiblatt

Am 29. August findet im reformierten Kirchenzentrum Hünenberg um 14.30 Uhr ein Abschieds- und Begrüssungs-Gottesdienst statt.

 

Bernadette Thalmann

 

Der Leuchtturm, Diakonie & Soziales, der Katholischen Kirchgemeinde der Stadt Zug verteilt jedes Jahr Lebensmittel an seine Kundschaft – heuer wegen der Corona-Krise in Zusammenarbeit mit einem Velokurier.

Vom Schweizerischen Roten Kreuz veranstaltet, findet alljährlich die Aktion «2x Weihnachten» statt. Im Dezember und Januar werden Lebensmittel für Menschen in schwierigen finanziellen Verhältnissen gesammelt. Der Leuchtturm verteilt dann jeweils diese Lebensmittel an seine Klientinnen und Klienten. Im Rahmen der bundesrätlichen Anordnung «Bleiben Sie zuhause» stellte sich dem Team dieser sozialen Institution nun das Problem, wie die Menschen unter den erschwerten Bedingungen zu den Lebensmitteln kommen sollten.

Gelegenheit für wertvolle Gespräche

So kam die Idee auf, die Velokurier Luzern Zug AG – die schnellste und sinnvollste Transportlösung – anzufragen, die dann auch zusagte. Dann klärten die Mitarbeiterinnen des Leuchtturms bei ihren Klientinnen und Klienten ab, ob sie Interesse an einer Tasche mit Lebensmitteln hätten. In diesem Zusammenhang ergab sich für die Beraterinnen auch zugleich die Möglichkeit, mit ihren Klientinnen und Klienten wertvolle Gespräche zu führen. Diese telefonische Kontaktnahme wurde sehr geschätzt. Am 6. Mai lieferte dann der Velokurier die Lebensmitteltaschen aus.

Projekt erfüllt strategische Ziele

Für die Mitarbeiterinnen des Leuchtturms stecken in diesem Projekt viele für sie wichtige Aspekte: Schnelle, sichere und ökologische Verteilung der Lebensmittel, Aufrechterhalten von Kontakt mit der Kundschaft per Telefon sowie Zusammenarbeit mit einer regionalen Firma, dem Velokurier. Ganz nach dem Motto: Dienst am Menschen – gelebte Diakonie – zusammen zum Ziel – gemeinsam stark.

 

Raffaela Herzog,  Sozialarbeiterin Leuchtturm

 

Mehr Informationen zum Wirken des «Leuchtturms»

Aufgrund der Corona Krise und als Zeichen der Solidarität hat der Kirchenrat der Katholischen Kirche Stadt Zug am 28. April 2020 beschlossen, alle Kirchenmusikerinnen und -musiker zu entschädigen.

Infolge Verschärfung der Massnahmen vom Bund zum Schutz vor dem neuen Coronavirus müssen alle kirchlichen Veranstaltungen voraussichtlich bis am 8. Juni 2020 abgesagt werden. Alle freischaffenden Musikerinnen und Musiker, die jeweils von der Katholischen Kirchgemeinde Zug engagiert werden, können seit dem 16. März 2020 keine Auftritte wahrnehmen. Sie erhalten 80 Prozent der vereinbarten Gage. Dies betrifft alle kirchliche Veranstaltungen, welche in Folge der aktuellen Krise abgesagt werden mussten.
Diese Auszahlungen sind als einmalige Sonderentschädigung zu verstehen. Organistinnen und Organisten erhalten den vollen Lohn – wie alle anderen Mitarbeitenden.

 

Medienmitteilung vom 5. Mai 2020

 

 

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