Am Samstag, 21. September fand in der Pfarrei St. Jakob in Cham das erste Deutschschweizer Weltfamilientreffen statt. Über 450 Personen versammelten sich zu einem bunten Glaubensfest.
Rund um die Chamer Pfarrkirche herrschte am Samstag bei schönstem Herbstwetter eine ausgelassene und frohe Atmosphäre. 80 Familien mit zusammen 200 Kindern reisten aus der ganzen Deutschschweiz an. Sie wurden vom lustigen Eisbären «Hansibär aus Sansibär», einer Hüpfburg und vielen tollen Spielsachen willkommen geheissen. Ein altersgerechtes Kinderprogramm bot für alle etwas.
Das Ehepaar Leonie und Claudio Blarer aus Zug führten den Tag musikalisch mit einigen Lobpreisliedern ein. Patrick Lier, katholischer Pfarrer im zürcherischen Wetzikon, sprach in einem Impuls zu den Eltern und ermutigte sie, in ihren Familien eine Sonntagskultur zu etablieren. Im Speziellen verwies er darauf, dass in einem Zuhause der Esstisch der zentrale Ort des Familienlebens sei. Dort könne man dann auch hin und wieder «reinen Tisch» machen, wenn was nicht gut lief. Das junge Walliser Ehepaar Marie-Theres und Julian Murmann erzählten sehr persönlich und praxisnah aus ihrem Familienalltag und erklärten, dass für sie insbesondere der regelmässige Empfang der Sakramente eine grosse Hilfe sei. Die Schönstätter Marienschwester Alessandra Kempf aus Quarten gab ganz praktische Tipps, wie ein Familie den Glauben im Alltag leben kann und verwies darauf, dass hierzu in der Wohnung ein schön gestalteter Ort des Gebets hilfreich sei.
Die begeisternde Eucharistiefeier wurde vom Kinderchor der Pfarrei Cham musikalisch mitgestaltet. Weihbischof Marian Eleganti stand dieser vor und sprach in seiner Predigt auch direkt zu den anwesenden Kindern. Er ermutigte sie, nicht so oft «ich will nicht!» zu sagen, sondern viel mehr: «Ich will!» Dabei erklärte er den Kindern, dass ihre Eltern sich einander bei der Hochzeit genau ein solches «Ich will!» zusprachen und dieses Wort sozusagen ein grundsätzliches Motto des Familienlebens sei.
Als weiterer Höhepunkt konnten die teilnehmenden Familien am Nachmittag der Schweizer Premiere des Musicals «Die Prophetin Hanna» der österreichischen Kinder-Gruppe «KISI» im Chamer Lorzensaal beiwohnen. Die zirka 60 Kinder führten dieses an Professionalität nicht zu überbietende Familienmusical mit viel Enthusiasmus auf und begleiteten im Anschluss mit ihren eingängigen Liedern auch die Sendungsfeier mit Familiensegnung in der Pfarrkirche. So sangen sie voller Freude: «Wir sind Gottes Familie kunterbunt, auch ich gehör dazu.» Ein wahrlich schöner Satz, der gut das Erlebte dieses Tages zusammenfasst.
Martin Iten, Mitorganisator
Weitere Informationen und Bilder vom Anlass sind zu finden unter:
www.weltfamilientreffen.ch
Die erste von zwei Bauetappen zur Renovation des Klosters Menzingen ist im vollen Gange. Das Jubiläum wird am 22. September gefeiert, die Kirche öffnet am 1. Advent wieder ihre Türen.
Vom 4. – 6. Oktober findet in Zug das Adoray Festival statt. Gastredner ist der kanadische Priester James Mallon. Er geht der Frage nach, wie das Pfarreileben wieder lebendig gestaltet werden kann. Erwartet werden um die 700 junge Teilnehmende.
In Cham findet am 21. September das erste Deutschschweizer Weltfamilientreffen statt. Es will Familien «auf ihrem Glaubensweg und als zentrale Zelle der Kirche stärken», sagt Martin Iten, Mitorganisator. Bereits über 300 Anmeldungen sind eingegangen.
In Zug fand am Sonntag das Bistumsjugendtreffen mit Bischof Felix Gmür statt. Unter dem Motto «Festival der Sinne» konnten die Teilnehmer mehrere Ateliers besuchen. Ein Hit war das Atelier «Unsere Welt in 80 Jahren – Eine VR-Erfahrung».
«Gemeinsam pilgern» heisst das diesjährige Thema der Katholischen Kirche an der Messe Zug. Am Messestand lässt sie die Gäste eintauchen in verschiedene Pilgerwelten, stellt prominente Pilgerpersönlichkeiten vor und lädt zum Dialog ein.
Pilgern ist in den vergangenen Jahren spürbar «in» geworden. Zig-tausende machen sich jährlich auf den Jakobsweg oder pilgern beispielsweise nach Taizé, Jerusalem, Lourdes oder Einsiedeln. Die Pilgerwege sind besser denn je ausgebaut und berücksichtigen unterschiedlichste Interessen. Auch Velopilgerwege werden inzwischen angeboten.
Was suchen die Menschen beim Pilgern? Ist der Weg ihr Ziel oder die Destination? Was tragen sie mit nach Hause? «Die Katholische Kirche Zug interessiert sich für die Erfahrungen der Messegäste. Wir wollen nicht referieren, sondern diskutieren», sagt Alfredo Sacchi, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Messe Zug der Katholischen Kirche.
Um zum Dialog anzuregen, lässt die Kirche ihre Messegäste in verschiedene Pilgerwelten eintauchen. Mit Bildern, Zitaten von Pilgerpersönlichkeiten und Erinnerungsstücken an Pilgerreisen. Das soll inspirieren und an persönliche Erfahrungen erinnern.
Einige Pilgerpersönlichkeiten sind persönlich am Stand anwesend, geben Einblicke in ihre Pilgererlebnisse und freuen sich auf den Austausch mit den Gästen. Mit dabei sind deshalb nebst den üblichen Standbetreuenden:
Konstantin Beck, (von Zug nach Taizé)
Sonntag, 20. Oktober, 13.30-16.00 Uhr
Samstag, 26. Oktober, 13.30-16.00 Uhr
Christiane Alke (als Pflegefachfrau nach Lourdes)
Mittwoch, 23.Oktober, 16.00-19.00 Uhr
Ruth und Ernst Bürge (von Einsiedeln nach Santiago de Compostela)
Freitag, 25. Oktober, 17.00-20.00 Uhr
Christian Rutishauser (von Zug nach Jerusalem)
Samstag, 26. Oktober, 16.00-18.30 Uhr
Wer Lust hat, kann am Messestand sogar auf einem Laufband eine kleine Strecke «testpilgern». Und alle, die bald erste oder weitere Pilgererfahrungen sammeln möchten, erhalten etwas Nützliches mit auf den Weg. Lassen Sie sich überraschen!
Messestand A3.51
Nicht nur am Messestand, sondern auch in den einzelnen Pfarreien der Katholischen Kirche Zug wird Ihnen das Pilgern nahegebracht. Sie sind herzlich eingeladen zu folgenden Filmvorführungen und anschliessendem Apéro mit Pilgerpersönlichkeiten:
«Die Schrittweisen – Zu Fuss nach Jerusalem»
mit Christian Rutishauser, Provinzial der Schweizer Jesuiten
Mo, 21. Oktober, 19.30 bis ca. 22.00 Uhr in der Kirche St. Johannes, Zug
«Auf der Suche nach befreiendem Glauben»
mit Konstantin Beck, Leiter des Instituts für empirische Gesundheitsökonomie der Krankenversicherung CSS
Di, 22. Oktober, 19.30 bis ca. 22.00 Uhr im Pfarreiheim Sonnenhof Unterägeri
Mi, 23. Oktober, 19.30 bis ca. 22.00 Uhr im Chilemattzentrum, Steinhausen
«Habemus Feminas»
mit Esther Rüthemann, Seelsorgerin, und Eva Maria Müller, Seelsorgerin i.A.
Do, 24. Oktober, 19.30 bis ca. 22.00 Uhr im Pfarreiheim St. Martin, Baar
Bernadette Thalmann, Kommunikationsbeauftragte/Mitglied Arbeitsgruppe Messe Zug
Die Pfarrei Oberägeri macht Paaren ein attraktives Angebot: Sie lädt am 20. September zu einem 3-Gang Menu für 90 Franken ein (inkl. Apéro, Wasser und Kaffee) und übernimmt die Kosten für die Kinderbetreuung.
Im Alltag mit Familie und Beruf gibt es oft wenig Zeit für sich selbst und die Beziehung als Paar. Die Pfarrei Oberägeri hat deshalb eine originelle Aktion lanciert, um Paare eine kleine Auszeit zu schaffen. «Tisch frei – für zwei» heisst das Angebot und verwöhnt interessierte Paare in schöner Umgebung mit einem feinen Nachtessen und Zeit für Gemeinsamkeit.
Vorab wird zu einem Apéro eingeladen, danach steht für jedes Paar ein eigener Tisch bereit, wo die die Zeit zu zweit genossen werden kann. Thematische Impulse vonseiten der Pfarrei können dabei ins Tischgespräch einfliessen. Wer mag, darf sich auch zu viert für den Abend und den Tisch anmelden. Paare mit Kindern organisieren deren Betreuung selbst, die Kosten dafür übernimmt die Pfarrei.
Fabian Aregger, Mitglied der Zuger Kantonsleitung von Jungwacht Blauring, war einer von sechs Jubla-Leitenden, welche im Sommer für drei Wochen die Philippinen und inbesondere den Jugendverband CHIRO besuchten. Beeindruckt kehrte er zurück.
Am 8. September findet in Zug das 19. Bistumsjugendtreffen des Bistums Basel statt. Unter dem Motto «Festival der Sinne» werden zahlreiche Ateliers angeboten. Mit dabei ist auch Ortsbischof Felix Gmür.
Derzeit läuft in den Schweizer Kinos der Film «Yoga. Die Kraft des Lebens». Im Interview erklärt der Jesuit Tobias Karcher, Direktor des Lassalle-Hauses, weshalb Yoga und Christentum kein Widerspruch ist.