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Referat von Dr. Heinz Rüegger mit anschliessender Podiumsdiskussion
Video-Grussbotschaft von Manuela Weichelt, Nationalrätin, Präsidentin palliativ.ch
Die medizinische Entwicklung stellt auch am Lebensende fast unbegrenzte Möglichkeiten zur Verfügung. Wir haben bei über 50 Prozent aller gesundheitlichen Lebensbedrohungen die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, wann für uns die Zeit zum Sterben gekommen ist. Welche therapeutischen Optionen will ich bei einer tödlichen Krankheit noch beanspruchen? Wie lange möchte ich gegen das Sterben ankämpfen? Wie wichtig sind mir meine Lebensqualität und meine Selbstständigkeit? Welche Ziele möchte ich im Leben noch erreichen und wann ist der Zeitpunkt gekommen, um das Sterben zuzulassen? Welche Einbussen bin ich bereit in Kauf zu nehmen? Wie reagiere ich, wenn ich die Diagnose «Demenz» erhalte? Kann ich mir vorstellen, mein Sterben durch einen freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken (Sterbefasten) einzuleiten? Möchte ich die Unterstützung einer Sterbehilfeorganisation (zum Beispiel Exit) beanspruchen?
Es lohnt sich, sich rechtzeitig damit auseinander zu setzen.
13.30 Begrüssung
Tabea Zimmermann Gibson
Kantonsrätin, Präsidentin Kantonaler Seniorenverband Zug
Video-Grussbotschaft
Manuela Weichelt
Nationalrätin, Präsidentin palliativ.ch
13.45 Referat «Selbstbestimmtes Sterben zwischen Freiheit und Zumutung»
Dr. Heinz Rüegger
Freischaffender Theologe, Ethiker und Gerontologe
14.45 Kurze Pause
15.00 Podiumsdiskussion mit Fachpersonen unter Einbezug der Teilnehmenden
Moderation Christoph Schmid
Vorstandsmitglied Kantonaler Seniorenverband Zug
16.15 Schlusswort
Tabea Zimmermann Gibson
16.30 Apéro
17.00 Ende der Veranstaltung
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich
Kantonaler Seniorenverband Zug KSVZ