10.05.2023, 09.52
Wie ist das Fürsorgewesen des Kantons Zug früher mit sozialen Randgruppen umgegangen? Nebst niederschwelliger Unterstützung fördert ein Forschungsbericht auch düstere Seiten zutage. Die Direktion des Innern präsentiert Erkenntnisse, ordnet ein und lädt zum Dialog ein. Mit dabei: Die katholische Kirche im Kanton Zug.
Vor einem halben Jahr hat der Kanton Zug mit dem Forschungsbericht «fürsorgen, vorsorgen, versorgen» das Fürsorgewesen umfassend aufgearbeitet. Mit Blick auf damals würdigt die Direktion des Innern die Vergangenheit und lädt zu einer vierteiligen Veranstaltungsreihe ein, in welcher über die Gegenwart und über die Gestaltung der Zukunft diskutiert werden soll.
Den Auftakt bildet der Abend «Was war: eine Würdigung» am 13. Mai um 17 Uhr im Burgbachsaal in Zug. Neben den Erkenntnissen aus dem Forschungsbericht zeigt die Dialogveranstaltung auf, weshalb die Aufarbeitung für Betroffene und den Kanton so wichtig ist. Nach dem Podiumsgespräch laden moderierte «Gesprächstische» beim Apéro zum Austausch und zur Begegnung mit Verantwortlichen aus Politik, Fachstellen sowie mit Betroffenen ein.
Als Gastgeberinnen und Gastgeber der «Gesprächstische» engagieren sich unter anderem Regierungsrat Andreas Hostettler (Vorsteher Direktion des Innern), Nationalrätin Manuela Weichelt (Mit-Initiantin des Forschungsberichts) und VKKZ-Präsident Stefan Doppmann. Die Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug unterstützt die begleitenden Dialogveranstaltungen auch finanziell.
Rita Z.*, als Kind im Kinderkurhaus Theresia in Unterägeri, 1960er-Jahre
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