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05.09.2023, 08.59

Pater Martin Schmid zog im 18. Jahrhundert in die Jesuiten-Mission in Bolivien. Bis heute ist sein Name dort ein Begriff und die Kirchen, die er im bolivianischen Tiefland Chiquitania  errichtet hat, gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Eine multidisziplinäre Inszenierung regt zum Erinnern und Nachdenken an.

„Berühmte Baarerinnen und Baarer? Da kommen viele ins Grübeln. Hans Waldmann vielleicht, der Haudegen aus Blickensdorf, der es als Heerführer bis zum Bürgermeister von Zürich gebracht hatte. Aber Pater Martin Schmid – bei den allermeisten hierzulande Fehlanzeige.“ schreibt Franz Lustenberger einleitend in seinem zweiseitigen Pfarreiblatt-Beitrag zum Baarer Jesuiten.

Franziska Schmid hat sich in Bolivien auf Spurensuche gemacht und ist als Nachfahrin von P. Martin Schmid mit Dankbarkeit und als Ehrengast willkommen geheissen worden. Alles zur Geschichte dieses Baarers  und dem Kulturprojekt, das im Monat September eine vertiefte Auseinandersetzung mit dessen Missionstätigkeit ermöglicht, finden Sie hier im aktuellen Pfarreiblatt (Seite 6 und 7).

Vom 5. September bis 1. Oktober 2023 widmet sich ein dreiteiliges Kulturintermezzo in Baar und Zug dem Baarer Jesuiten.  Mit zwei Ausstellungen «Pater Martin Schmid – Auf den kolonialen Spuren seines Erbes» und «Pater Martin Schmid – Menschen bauen Welten!» beleuchtet der Verein Pater Martin Schmid dessen Geschichte, Rollen und Wirken.
Alle Informationen finden Sie hier auf der Website Pater Martin Schmid.