Zur Startseite Zur Navigation Zum Inhalt Zur Kontaktseite Zur Sitemapseite Zur Suche

14.05.2024, 15.31

Sympathisch und menschennah: Zahlreiche Klientinnen und Klienten sowie ehrenamtlich für den Leuchtturm Tätige waren als Ehrengäste zum 20-Jahr-Jubiläum eingeladen.

Wie feiert eine soziale Institution wie der Leuchtturm Diakonie & Soziales das 20-jährige Bestehen der Institution? Mit Zeit und dem Motto «Zeit haben – Zeit nehmen – Zeit geben». Nachdem vor einigen Wochen bereits der Sozialethiker Thomas Wallimann in einem Festreferat ausgeführt hatte, dass, wer Zeit für Menschen hat, ihnen Würde verleiht, waren am 6. Mai rund 100 Ehrengäste der Einladung zu einem einfachen und gemütlichen Nachtessen gefolgt. Für gute Stimmung sorgte zwischen den einzelnen Gängen die «Städtler-Kapelle».

Klientinnen, Klienten und ehrenamtlich Tätige waren Ehrengäste am Jubiläum des Leuchtturms Diakonie & Soziales | © Arnold Landtwing

Kirchenratspräsident Patrice Riedos Versuch, sich von einer von ChatGPT geschriebenen Rede inspirieren zu lassen, war so entmutigend, dass er lieber bei seinen eigenen Gedanken blieb. Anhand von persönlichen Erlebnissen auf einer Reise und im Alltag illustrierte er den Wert von Zeit und sozialem Engagement. Er ermunterte alle Anwesenden, «immer wieder darüber nachzudenken, wie wir unsere Zeit sinnvoll nutzen können und was die Prioritäten in unserem Leben sind.»

Renate Falk war eine Frau der ersten Stunde und erste Leiterin des Leuchtturms. Sie erinnerte in ihrer Ansprache an das Geheimnis des Mädchens Momo aus der Unendlichen Geschichte von Michael Ende. Es hatte für alle Zeit und es konnte zuhören, im Gegensatz zu den grauen Männern, die alles auf Effizienz trimmten und dabei die Menschlichkeit abhandenkam.

Simone Schelker und Margrith Brechbühl leiten den Leuchtturm Diakonie & Soziales | © Arnold Landtwing

Reto Kaufmann legte gleich zu Beginn seiner Gedanken alle Titel wie Stadtpfarrer und Domherr beiseite und wollte einfach als Mensch anwesend sein. Er wies darauf hin, dass das Team des Leuchtturms zwar Arbeitszeit schenke, diese gleichzeitig auch persönliche Zeit bedeute, weil sie die Botschaft vermittle, dass einem das Gegenüber wichtig sei. «Geschenkte Zeit ist eine gute Investition. Sie schafft Erinnerung, stärkt Vertrauen und vertieft Beziehungen.»