30.01.2025, 11.09
Ende Januar hat Sandra Dietschi ihre Tätigkeit als Gesamtstellenleiterin der Fachstellen und Spezialseelsorgen der katholischen Kirche im Kanton Zug beendet. Beim Abschiednehmen wird deutlich, wie vielfältig ihre Aufgaben waren.
Als Gesamtleiterin Fachstellen und Spezialseelsorge war Sandra Dietschi seit Oktober 2022 verantwortlich für die Fachstellen Bildung-Katechese-Medien (BKM), Forum Kirche und Wirtschaft, Kommunikation, kirchliche Jugendarbeit sowie die Seelsorge in Spital, Psychiatrie, Gefängnis und Seelsam, die Seelsorgestelle für Menschen mit Behinderung. Als Mitglied im Beirat der FRW unterstützte sie den interkulturellen Dialog. Als Co- Leiterin förderte sie Freiwilligenarbeit im Kanton durch die ökumenische Wegbegleitung. Neben fachlichen und personellen Fragen lag ihr Herzensanliegen im Austausch und der Vernetzung. Es war Sandra Dietschi wichtig, dass die einzelnen Stellen voneinander wissen, Kooperationen suchten und ein gemeinsames Bewusstsein als katholische Kirche im Kanton Zug entwickelten. Diese Anliegen brachte sie mit beratender Stimme ins Präsidium der VKKZ ein und konkretisierte sie auch in der regelmässig verschickten «Sunnemattpost».

Sandra Dietschi hat vielfältige Aufgaben in der katholischen Kirche im Kanton Zug wahrgenommen. Foto: Arnold Landtwing
Mit dem Projekt «Kirche mit Zug» brachte sie frischen Wind in die Entwicklung von Visionen, wie die Kirche in Zukunft für die Menschen im Kanton Zug aussehen könnte. Ihre Begeisterungsfähigkeit war eine treibende Kraft, um brachliegende Veränderungsenergien zu kanalisieren und ihnen eine Richtung zu geben. Ob Grossanlässe wie die «Lange Nacht der Kirchen» oder die «Zuger Messe», Sandra Dietschi war überall engagiert und präsent.
Als Mitglied der Konferenz der Leitungspersonen der Pastoralräume vernetzte sie im pastoralen Bereich sowohl im Kanton als auch im Bistum. In letzterem präsidierte sie auch die Diözesane Diakonie-Kommission und arbeitete in der Vorbereitungsgruppe zur Synodalen Versammlung 2025 mit. Als Präsidentin des Konkordatsrates der Modularisierten Innerschweizer Ausbildungskooperation Modu-IAK war ihr die Weiterentwicklung und Kooperation der katechetischen Ausbildung in der Zentralschweiz ein grosses Anliegen.
Mit hoher Sensibilität erkannte sie im Zeitraum der kirchlichen Pilotstudie nicht nur das Bedürfnis nach persönlichem Austausch, sondern organisierte auch gleich die Möglichkeit zu einem Treffen. Im Haus Sunnematt lud sie jahreszeitengemäss zu spirituellen Impulsen ein.
Liebe Sandra, das Präsidium der VKKZ dankt dir herzlich für deinen Einsatz und wünscht dir für die neue Aufgabe als Altersseelsorgerin im Pastoralraum Zug-Walchwil alles Gute.
Stefan Doppmann, Präsident VKKZ