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Wir sind umgezogen!

Sie finden uns neu unter www.zgkath.ch

Das Pfarreiblatt und dessen Archiv finden Sie unter www.zgkath.ch/aktuell/pfarreiblatt

 

Die bisherige Website katholische-kirche-zug.ch wird nicht mehr bewirtschaftet, die Links werden weitergeleitet.

Nach sieben Jahren und 184 Ausgaben des Pfarreiblatts der Katholischen Kirche Zug beendet Marianne Bolt Ende Juni 2025 ihre Tätigkeit als Redaktorin und wechselt in die Seelsorge. Was für die Pfarrei ein Gewinn ist, bedeutet für uns einen Verlust.

Schnell hatte sich Marianne Bolt in das anspruchsvolle und komplexe Aufgabengebiet der Pfarreiblattredaktion eingearbeitet. Der Erfahrungsrucksack, den sie für die Verantwortung als Redaktorin mitbracht, war vielfältig und gut gefüllt. In den lesefreundlich gestalteten Texten spiegelte sich die professionelle journalistische Erfahrung aus dem Alltag der Zeitungsredaktion, und mit ihrem Lizenziat in Politikwissenschaft, Völkerrecht und Arabisch sorgte sie für einen weiten Blick in verschiedene Themengebiete der Gesellschaft. In der wöchentlichen Sitzung des Kommunikationsteams brachte Marianne Bolt wichtige Impulse ein. Sie freute sich, dass redaktionelle Beiträge des Pfarreiblattes über die Homepage der Katholischen Kirche Zug regelmässig auch online mehr Beachtung bekamen und teilweise sogar in anderen Kantonen in Pfarreiblättern übernommen wurden.

Nach sieben Jahren und 184 Ausgaben des Pfarreiblatts wechselt Marianne Bolt in die Seelsorge. Foto: Arnold Landtwing

Mutter, Redaktorin und Seelsorgerin

Als Mutter von drei Kindern absolvierte sie neben dem Pensum als Redaktorin ein Theologiestudium. Mit diesem Hintergrund ordnete sie kirchliche Dokumente und Strömungen kompetent ein und stellte sie ausgewogen dar.  Wie sie nach Abschluss des Studiums neben der Redaktionsarbeit und als Mutter auch noch die zweijährige Pastoralausbildung unter einen Hut gebracht hat, bleibt ihr Geheimnis.

Journalistin mit diplomatischem Geschick

Mit gutem Gespür und diplomatischem Geschick gelang es Marianne Bolt mit ihrer ruhigen und besonnenen Art auch, die Vielfalt unterschiedlichster Meinungen und Frömmigkeitsformen im Pfarreiblatt darzustellen. Den vielfältigen Mix an Themen und diese sorgfältige Aufbereitung nahm die Leserschaft wahr und wusste sie zu schätzen. Die hohe Qualität der Beiträge zeigt sich auch darin, dass Vertreter der Politik und Wirtschaft das Pfarreiblatt als meinungsbildend einstufen und aufmerksam mitverfolgen. Marianne Bolt schaffte den Drahtseilakt zwischen fundierter Information und persönlichem Kommentar auch bei heiklen Themen elegant. Über die Arbeitsgemeinschaft der Pfarrblattredaktionen der Deutschschweiz (ARPF) war sie gut vernetzt und immer am Puls der kirchlichen Aktualität. Ein besonderes Anliegen waren ihr immer die Redaktionen der Pfarreispalten. Konsequent brachte sie deren Befindlichkeit und Bedürfnisse ein und gab ihnen eine Stimme.

Eine besondere Affinität hatte Marianne Bolt für das Fotografieren. Ihre Bilder waren von genauer Beobachtungsgabe geprägt und bereicherten das Pfarreiblatt.

Marianne Bolt hat sich nach Abschluss des Theologiestudiums entschieden, ins Berufsfeld der Seelsorge zu wechseln. Was für die Pfarrei Einsiedeln ein Gewinn ist, bedeutet für die Katholische Kirche Zug einen Verlust. Am Schluss bleibt uns nur, herzlich zu danken: Liebe Marianne, wir danken dir für die biblischen sieben Jahre Einsatz als Redaktorin unseres Pfarreiblatts und wünschen dir segensreiches Wirken in deiner neuen Aufgabe als Seelsorgerin.

Das Präsidium der VKKZ

 

Wir freuen uns, dass wir auf 1. Oktober mit Ramona Nock die 50 %-Stelle wieder besetzen konnten. Bis zum Herbst überbrücken Arnold Landtwing und Melanie Schnider die Vakanz und redigieren das Pfarreiblatt.

Nach 13 Jahren als Leiter der Pfarrei Oberägeri, davon zusätzlich sieben Jahre als Leiter des Pastoralraums Berg, wechselt Diakon Urs Stierli in den luzernischen Pastoralraum Meggerwald Pfarreien. In einem Interview blickt er zurück und nach vorn.

Was ist dir in Oberägeri besonders gut gelungen?
Für die Pfarrei war es wichtig, dass ich von Anfang an auf die Leute zugegangen bin, zum Beispiel mit einer richtigen Bieridee. Ich habe mich an den Stammtisch gesetzt und Bierdeckel mit dem Aufdruck «Die Kirche ist auch mein Bier» verteilt, um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Das Team hat sich in eine gute Richtung entwickelt. Ich habe den Mitarbeitenden viel Verantwortung übergeben. In all den Jahren war die Zusammenarbeit sehr gut. So entstanden auch kreative Ideen.

Nach 13 Jahren als Leiter der Pfarrei Oberägeri, davon zusätzlich sieben Jahre als Leiter des Pastoralraums Berg, wechselt Diakon Urs Stierli in den luzernischen Pastoralraum Meggerwald Pfarreien. In einem Interview blickt er zurück und nach vorn. Foto: Arnold Landtwing

Die Karwochengespräche sind eine Spezialität von Oberägeri. Wie ist es dazu gekommen?
Jemand hat mir Geld gegeben mit dem Auftrag, etwas damit zu machen. Im Pfarreirat haben wir länger nach Ideen gesucht. Den Steilpass lieferte Beni Turnheer, der in seiner Absage darauf hinwies, er habe keine Zeit, ein Referat vorzubereiten, es sei vielleicht leichter, ein Gespräch zu führen. Das war die zündende Idee, die wir aufgenommen haben. Die Karwochengespräche sind zu einem Markenzeichen des Pfarreirates geworden und bis heute sehr beliebt.

Du hast von der Fasnachtsgesellschaft der Legoren eine Legorenkappe bekommen. Weil Du ein Narr Gottes bist?
(lacht) Ich mag die Fasnacht. Mit Vergnügen schaue ich mir die Umzüge an. Die Legorenväter ziehen jeweils mit ihren Ehrendamen und der Guggenmusik für den Fasnachtsgottesdienst in die Kirche ein. Der Gottesdienst ist vor allem wegen der Reimpredigt von Thomas Betschart sehr beliebt. Ich habe den Fasnachtsgesellschaften jeweils gedankt. Dieses Jahr haben sie sich bei mir bedankt. Die Legorenkappe ist mir eine Ehre. Ich freue mich sehr an diesem Zeichen. Sie zeigt auch, dass wir im Dorf miteinander unterwegs sind.

Gibt es auch etwas, das du im Rückblick bedauerst?
Schon in meiner Ausbildungszeit war davon die Rede, dass die Volkskirche ein Auslaufmodell ist.  Heute wird dies deutlich, und zwar rasend schnell. Für mich ist das Glas trotzdem halb voll, denn viele Bereiche der Kirche werden in Zukunft ganz anders aussehen, können neu gestaltet werden.

Und auf was hättest du als Leiter der Pfarrei und des Pastoralraums verzichten können?
Je länger, je mehr auf Leitungsverantwortung, auf Administration und viel Papier.  Dies ist mitunter ein Grund dafür, dass ich wechsle. Ich will als gewöhnlicher Pfarreiseelsorger, also quasi als «Knecht», arbeiten, wieder mehr bei den Menschen sein. Dabei lasse ich mich weiterhin von meinem Leitgedanken in der Seelsorge leiten: «Was dient den Menschen?»

Was legts du der Pfarrei Oberägeri für die Zukunft ans Herz?
Den älteren Menschen: Behaltet die Freude am Glauben! Den Jungen: Lebt das Leben, geniesset es in vollen Zügen! So vieles wird uns einfach geschenkt, was man nicht kaufen oder machen kann. Dafür können alle Generationen dankbar sein (oder wieder neu werden).

Seelsorge im Alltag: Urs Stierli segnet den neuen Forstraktor und das Team. Foto: Korporation Oberägeri

Und noch eine Carte Blanche für ein Schlusswort…
Ich bin den Mitarbeitenden, dem Kirchenrat und dem Pfarreirat für die grosse Unterstützung und das Mittragen sehr dankbar. Im Miteinander wird vieles möglich. Ein herzlicher Dank gilt auch den Steyler Missionaren für die gute Zusammenarbeit. Schliesslich will ich mich von Herzen bei meiner Frau Cornelia bedanken, die im Hintergrund viel mitgetragen hat. Gespannt bin ich, wohin sich die katholische Kirche im Kanton Zug entwickelt, sei es auf pastoraler oder staatskirchenrechtlicher Ebene. Ich gehe davon aus, dass sich die Strukturen auch hier markant verändern werden.

In einer Geste der Solidarität haben die zehn katholischen Kirchgemeinden im Kanton Zug Spenden in der Grössenordnung von einer Million Franken für das Walliser Bergdorf Blatten vorgesehen.

Zwischen der Lorze im Zugerland und der Lonza im Lötschental bestehen zahlreiche persönliche Beziehungen. Deshalb war an Christi Himmelfahrt bei der jährlichen Landeswallfahrt des Standes Zug zur Schwarzen Madonna von Einsiedeln am Tag nach dem Bergsturz bei den zahlreichen Pilgern eine besondere Betroffenheit wahrzunehmen. Bei der gemeinsamen Wallfahrt vom 29. Mai 2025 setzten Verantwortliche der Kirchgemeinden erste Impulse für eine koordinierte Spende. Diese Impulse haben sich seither konkretisiert. Die katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug haben sich darauf verständigt, gemeinsam eine Spende in der Grössenordnung von einer Million Franken aufzubringen. Darin sind auch die zwischenzeitlich bereits kommunizierten Zusagen einzelner Kirchgemeinden enthalten.

In Erinnerung an den Goldauer Bergsturz von 1806 in nächster Nähe und daran, dass der heute wohlhabende Kanton Zug bis vor wenigen Jahrzehnten als armer Kanton galt, unterstreichen die Zuger Katholikinnen und Katholiken mit der substanziellen Spende ihre Solidarität mit der von der Katastrophe betroffenen Bevölkerung des Bergdorfes Blatten.

Die Spende soll dazu beitragen, beim Neuaufbau ein nachhaltiges Projekt im kirchlichen Bereich zu fördern, das der Gemeinschaft in Blatten zugutekommt. Darüber hinaus signalisieren die katholischen Zuger Kirchgemeinden in einem Brief an den Blattner Kirchgemeindepräsidenten Hans-Anton Ebener die Bereitschaft für eine mittel- bis langfristige Begleitung und Unterstützung.

Zugerinnen und Zuger lieben Fronleichnam und feierten mit Freude und Andacht den wunderschönen musikalischen Gottesdienst mit. Pfarrer Reto Kaufmann erklärte den Kern von Fronleichnam in seiner Predigt: «Jesus gehört nicht nur in die Kirchen, Jesus ist an vielen Orten: zuhause, bei der Arbeit, in der Freizeit und überall dort, wo Gesellschaft gestaltet wird.» Als äusseres Zeichen dafür trug er im Anschluss an den Gottesdienst die grosse Sonnen-Monstranz mit Jesus Christus durch die Altstadt von Zug.

Zu Ehren des kürzlich verstorbenen Sales Kleeb sangen die vereinigten Kirchenchöre der Stadt zusammen mit der Harmoniemusik der Stadt Zug und dem Volk die gleichnamige Messe, die eigens für Fronleichnam komponiert worden war. Erstkommunionkinder mit ihren Familien, Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker, die Trachtenfrauen, Politikerinnen und Politiker, Seelsorgerinnen und Seelsorger, Mitarbeitende der Kirchen und Menschen von nah und fern: Sie alle trugen zu diesem festlichen Anlass auf dem Landsgemeindeplatz bei und genossen im Anschluss den spendierten Apéro.

Glaube stärkt die Gemeinschaft

Innert drei Wochen zeigten die Zugerinnen und Zuger dreimal eindrücklich, was ihnen ihr Glaube bedeutet: bei der Landeswallfahrt nach Einsiedeln, beim festlichen Pfingstgottesdienst in St. Johannes Zug und jetzt an Fronleichnam. Dreimal liessen sich zahlreiche Menschen begeistern und zeigten damit: Glaube lebt, Glaube trägt und in Gemeinschaft gefeiert, stärkt der Glaube die Gesellschaft.

Gaby Wiss, St. Michael Zug

Prozession mit dem Allerheiligsten durch die Altstadtgassen Zugs. Foto: Thomas Müller

Traditionell nehmen viele Trachtenleute an der Fronleichnamsfeier teil. Foto: Thomas Müller

Viele Gläubige versammelten sich auf dem Landsgemeindeplatz für den Fronleichnamsgottesdienst. Foto: Thomas Müller

Philipp Emanuel Gietl dirigiert die Fronleichnamsmesse von Sales Kleeb. Foto: Thomas Müller

Die Erstkommunionkinder unterwegs mit der Prozession. Foto: Thomas Müller

Pfarrer Reto Kaufmann bei seiner Predigt. Foto: Thomas Müller

Nur selten dringen Nachrichten aus der Zisterzienserinnenabtei Frauenthal. Eine, die aufhorchen lässt, hat sich 10. Mai ereignet: Sr. Beda wurde zur Äbtissin geweiht. Ein Gespräch über ihre Berufung, ihre Weihe und ihre Aufgaben.

Pfarreiblatt: Sr. Beda, Sie sind die neue Äbtissin der Zisterzienserinnenabtei Frauenthal. Was umfasst Ihre Rolle?
Sr. Beda*: Unser Alltag besteht aus Gebet und Arbeit. Meine Aufgabe ist es zu schauen, dass meine Schwestern und alle, die zu uns kommen, physisch und geistlich erhalten, was sie brauchen, um in den Himmel zu gelangen. Aber es gibt noch vieles, das ich lernen muss. Besonders, weil ich aus einem anderen Land mit einer anderen Sprache und von einer anderen Gemeinschaft komme.

Sie sind in den USA aufgewachsen. Wie begann sich abzuzeichnen, dass Sie in ein Kloster eintreten möchten?
Als Kind gingen wir mehrere Jahre lang täglich zur Heiligen Messe und regelmässig zur Eucharistischen Anbetung. Dabei entwickelte sich eine tiefe, lebendige Beziehung zu Jesus. Später hegte ich Klostergedanken, obwohl ich bis dahin nie eine Nonne gesehen hatte. Während der ersten Woche meines Universitätsstudiums fragte ich Gott: Was willst Du von mir? Nach nur einer Stunde war ich sicher, dass Er meinen Eintritt in einen kontemplativen Orden wollte. Ich hatte keine Ahnung, was das bedeutet. Aber ich begann mit der Suche und verspürte dabei Freude und Frieden in meinem Herzen. Ich war und bin sehr dankbar für diese Klarheit und für diese schöne Berufung.

Feierlicher Einzug in die Kirche. Foto: Jean-Marie Duvoisin

Und wie fanden Sie den Weg von den USA zum Kloster Frauenthal in Hagendorn?
Am Ostersonntag meines ersten Jahres an der Universität sah ich ein Bild von Valley of Our Lady (Anm. d. Red.: Neu Frauenthal in den USA, das vom Kloster Frauenthal gegründet wurde). Darauf war eine Nonne beim Gebet abgebildet, die ein monastisches, kontemplatives Leben führte. Da wusste ich, dass das der Ort ist, wo ich hingehöre. Ich besuchte das Kloster und trat 2007 in Valley of Our Lady ein.

In den folgenden Jahren wurde ich zweimal für einige Monate in die Schweiz ins Kloster Frauenthal geschickt, um mitzuhelfen. So haben mich die Schwestern hier kennengelernt und mich am Ende 2022 zu ihrer Oberin gewählt. Erst nach einer von Rom bestimmten Wartezeit haben sie mich am 12. Februar dieses Jahres zu ihrer Äbtissin gewählt.

Die Weihekandidatin wird dem Weihespender vorgestellt. Foto: Jean-Marie Duvoisin

Nach der Wahl zur Äbtissin hat Sie Ihr Generalabt Don Mauro-Giuseppe Lepori am 10. Mai geweiht. Was bedeutet Ihnen Ihre Weihe?

Für mich ist diese Weihe, diese Benediktion, ein grosser Segen. Nicht nur für mich, sondern auch für unsere Gemeinschaft und sogar für die ganze Kirche und die Welt. Bei dieser Weihe habe ich Seinen Segen auf eine besondere Art und Weise erhalten. Und wenn wir uns wirklich zu Seiner Liebe und Seinem Segen hin öffnen und von Seiner Gnade schöpfen und leben, bringen wir diese Gnade in die Welt. Sie ist nicht nur für uns, sondern für alle: für alle, für die wir beten, für alle geliebten Kinder Gottes weltweit.

Die Äbtissinnenweihe wurde bei Ihnen im Kloster Frauenthal gefeiert. Wie war die Liturgie gestaltet?
Die Benediktion – diesen Begriff verwende ich lieber als Weihe – findet während der Heiligen Messe statt. Nach dem Evangelium wird die neue Äbtissin vorgestellt, darauf folgt die Predigt und danach die Benediktion. Diese besteht aus einer Befragung, aus der Allerheiligenlitanei, aus dem Segensgebet und der Überreichung der Insignien. Darauf folgen der Friedenskuss, die Eucharistiefeier und der feierliche Schlusssegen.

Generalabt Mauro-Giuseppe Lepori spricht das Segensgebet. Foto: Jean-Marie Duvoisin

Generalabt Mauro-Giuseppe Lepori spricht das Segensgebet. Foto: Jean-Marie Duvoisin

Sie erwähnen Insignien. Woraus bestehen diese?
Die Äbtissinnen unseres Ordens erhalten die Regel unseres Heiligen Vaters Benedikt, nach dem die Zisterzienserinnen leben, einen Ring als Zeichen der Treue und der Bindung gegenüber Gott und der Klostergemeinschaft sowie den Stab als Zeichen des Hirtendienstes.

Sie sind Zisterzienserin. Welche Merkmale machen diesen Orden für Sie so besonders?
Unsere Väter haben immer betont, dass das Kloster eine Schule der Liebe ist. Liebe ist zwar das Ziel von allen Christen, aber besonders in unserem Leben, in unseren Klöstern, sollten wir dieses Ziel nie aus den Augen verlieren. Andere Merkmale sind unser gemeinschaftliches Leben und das Gleichgewicht zwischen Gebet und Arbeit. Für uns ist eigentlich alles Gebet, alles Gott geweiht, ob wir im Chor bei der Liturgie beten, privat lesen, uns dem kontemplativen Gebet widmen oder mit unseren Händen im Haus, im Garten oder wo immer arbeiten.

Die neu geweihte Äbtisssin verteilt den Friedensgruss. Foto: Jean-Marie Duvoisin

In vielen Klöstern geht die Zahl der Schwestern und Brüder zurück. Wie verhält es sich im Kloster Frauenthal?
In den vergangenen Jahren haben wir einen Anstieg von interessierten Frauen verzeichnet. Es braucht Zeit, um zu unterscheiden, wer eine echte Berufung hat und wer nicht, aber die Anfragen allein zeigen, dass viel in Bewegung ist und dass Gott schaut und uns hilft. Derzeit sind wir sechs Schwestern mit Feierlicher Profess und eine Aspirantin, die jetzt bei uns wohnt. Eine Schwester, unsere Seniorin, ist vor ein paar Monaten gestorben.

Machen Sie sich Sorgen um die Zukunft der Klostergemeinschaft?
Mein Wahlspruch ist «Fiat voluntas tua – Dein Wille geschehe». Wenn wir das beten, all unsere Hoffnung und unser Vertrauen auf Gott setzen und offen sind, Seiner leisen Stimme in allem zu folgen, wird es gut gehen.

Interview: Marianne Bolt

Das Interview wurde schriftlich geführt.

 

*Sr. Maria Beda Berg wurde 1986 in Portland (USA) geboren und wuchs in Minnesota auf. Eine Woche nach dem Beginn des Musikstudiums an der Catholic University of America in Washington D.C. war für sie klar, dass sie eine kontemplative Nonne werden wollte. Sie wechselte zum Theologie-, Philosophie-, Griechisch und Lateinstudium und trat nach zwei Jahren, im Jahr 2007, in Neu Frauenthal (Valley of Our Lady) in Hollandale (USA) ein. Seit Februar 2023 lebt sie im Mutterhaus Frauenthal in Hagendorn.

Am vergangenen Samstag, 14. Juni 2025 hat die gemeinsame Feier von Firmung und Konfirmation im heilpädagogischen Kontext stattgefunden.5 Jugendliche durften zusammen mit ihren Familien in ökumenischer Offenheit eine wunderschöne Feier in der reformierten Kirche in Baar erleben.

In einer eindrücklichen Feier spendete Domherr Reto Kaufmann das Sakrament der Firmung den 3 katholischen Jugendlichen Sanne, Elena und Nadja. Im gleichen Gottesdienst durfte Pfarrer Manuel Bieler zwei reformierte Jugendliche, Livia und Tim konfirmieren.

Mit grosser Feierlaune und in ökumenischer Offenheit fand am Samstag, 14. Juni 2025 die Feier der Firmung und Konfirmation in der reformierten Kirche Baar statt. Foto: Margot Beck

Zusammen mit den Katechetinnen, Regula Friedli und Margot Beck und Karin Schmitz von seelsam, ökumenische Seelsorge für Menschen mit Behinderung im Kanton Zug, feierten die 5 Jugendlichen aus den Institutionen Heilpädagogische Schule Zug und Heilpädagogisches Zentrum Hagendorn diesen lebendigen und frohen Gottesdienst. Der Organist Johannes Bösel begleitete die Feier musikalisch wunderbar.

Beim anschliessenden Apéro wurde viel geplaudert und gelacht. Zusammen mit ihren Familien und Gotten und Göttis genossen sie diesen Tag, sogar das Wetter spielte mit und liess die Sonne strahlen. Diese Feier wird allen noch lange in schöner Erinnerung bleiben.

Text: Karin Schmitz

Zahlreiche Zuger Pilgergruppen brachen spätabends oder frühmorgens in strömendem Regen im Kanton Zug auf und wurden mit Sonnenschein in Einsiedeln begrüsst. Den ganzen Tag über war das Klosterdorf fest in Zuger Hand und ein festlicher Gottesdienst setzte einen glanzvollen Höhepunkt.

Wenn Touristen staunend stehenbleiben und einheimische Einsiedler sich wundern, wie viele kleinere und grosse Pilgergruppen am Auffahrtstag fröhlich plaudernd oder gemeinsam betend den ganzen Tag über im Klosterdorf eintreffen, ist es die jährliche Landeswallfahrt des Standes Zug. Bereits am Vorabend waren einzelne Gruppen in die Nacht hinein aufgebrochen und feierten mit Stadtpfarrer Reto Kaufmann morgens früh um 6.30 Uhr den ersten Gottesdienst bei der Gnadenkapelle. Für die Begrüssung von einem der grössten Pilgerzüge öffnete sich am Mittag das Hauptportal der Klosterkirche.

Ob der grossen betenden Pilgerzüge staunen Einheimische und Touristen. Foto: Arnold Landtwing

Steigende Zahl von Pilgernden jeglichen Alters

Höhepunkt der Zuger Landeswallfahrt bildet jeweils der gemeinsame Pilgergottesdienst am Nachmittag um 15 Uhr. Die Klosterkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt und ein Blick in die Reihen der Pilgernden zeigte einen bunten Mix von Pilgernden jeglichen Alters, Kinderwagen, Wanderschuhe, Rucksäcke und Rollstühle standen nebeneinander. Wie tief verankert die Wallfahrt bei den Zugern ist, zeigt ein Blick auf die Teilnehmerzahlen, die in den vergangenen Jahren stetig zunehmen und die Tatsache, dass die Polizei im Kanton Zug wegen den vielen Pilgergruppen sogar die Strasse über den Raten sperrt.

Vom Küssen, Abschiednehmen und Ankommen 

Der musikalisch festlich gestaltete Gottesdienst und die lebensnahe Predigt des Oberägerer Diakons und Gemeindeleiters Urs Stierli sorgten für eine eindrückliche Feierstunde. Mit der Beobachtung, wie viel an Bahnhöfen beim Abschiednehmen öffentlich geküsst wird, spannte der Prediger den roten Faden weiter zu besonders prägenden Momenten im Leben: Dem letzten Wort, der letzten Umarmung oder dem letzten Kuss. Im Evangelium zum Festtag rütteln die Engel die verängstigen Jünger auf, den Blick wieder auf den Alltag und das Leben zu richten.  «Es geht darum,» betonte Stierli,  «die Spuren Jesu hier bei uns und unter uns zu suchen, damit hin und wieder ein Stück Himmel auf Erden erfahrbar wird.» Abschiednehmen, neu aufbrechen und ankommen würden das Leben spannend machen und als Christen dürften wird darauf vertrauen, «dass wir am Ziel erwartet und begrüsst werden, dass wir in der Liebe Gottes aufgehoben und geborgen sind.» Die gesamte Predigt in Mundart kann hier nachgelesen werden.

Diakon Urs Stierli predigte lebensnah und geerdet. Foto: Arnold Landtwing

Politik und Kirche gemeinsam unterwegs

Zur feierlichen Vesper zogen die Regierung, der Stadtrat und alle Kirchgemeinden, Kantons- und Bundesparlamentariern begleitet von Weibeln in die Klosterkirche ein. Ein aussergewöhnliches und eindrückliches Bild in der Klosterkirche. Die 599. Landeswallfahrt des Standes Zug klang traditionsgemäss mit einem Apéro beim Abt und anschliessendem Imbiss im Dorf aus.

Die untenstehende Bildergalerie vermittelt Impressionen der 599. Landeswallfahrt des Standes Zug nach Einsiedeln.

Wegen der vielen Pilger sperrt die Zuger Polizei am Auffahrtstag sogar Strassen. Foto: Arnold Landtwing

Ein grosser Pilgerzug erreicht am Mittag die Gnadenkapelle. Foto: Arnold Landtwing

Mit der jeweiligen Kantonsflagge heissen Bezirk Einsiedeln und das Kloster die Pilger willkommen. Foto: Arnold Landtwing

Ob der grossen betenden Pilgerzüge staunen Einheimische und Touristen. Foto: Arnold Landtwing

Ein kleiner Engel begrüsst lässig die Zuger Pilgerschar in der Klosterkirche. Foto: Arnold Landtwing

Die Schwarze Madonna trägt zu Ehren der Zuger Landeswallfahrt jeweils ein blaues Kleid. Foto: Arnold Landtwing

Beim Pilgergottesdienst ist die Klosterkirche bis zum letzten Platz gefüllt. Foto: Arnold Landtwing

Abt Urban zieht zur feierlichen Vesper ein. Foto: Arnold Landtwing

Kirchgemeinden, Regierung, Stadtrat, Kantons- und Bundesparlamentarier nehmen an der feierlichen Vesper teil. Foto: Arnold Landtwing

 

War es bis in den späten Nachmittag noch regnerisch, rissen die Wolken gegen den frühen Abend auf und die Sonne blinzelte rechtzeitig zum Start in die «Lange Nacht der Kirchen» durch. Im ganzen Kanton öffneten die Pfarreien die Türen und zeigten mit 89 verschiedensten Angeboten, wie überraschend anders Kirche auch ist.

Heiliges Brimborium mit Text und Musik in Oberägeri. Foto: Arnold Landtwing

Da dürften viele Engagierte aufgeatmet haben, als sich die Wolken verzogen und eine zwar eher kühle, aber trockene «Lange Nacht der Kirchen» ankündigte, denn zahlreiche Angebote fanden unter freiem Himmel statt und luden zum Verweilen ein. Ob begeistertes Publikum beim Musical «Die Sintflut» in Baar, dem Kirchenkrimi in Steinhausen oder dem Entdecken überraschender Bilder mit musikalischer Begleitung in der Pfarrkirche Oberägeri, fröhlichem Beisammensitzen auf dem Kirchenplatz oder einem kreativen Angebot: Die Vielfalt der Angebote war gross und wurde rege genutzt.

Kirchen schaffen Gemeinschaft

Für den reformierten Pfarrer Manuel Bieler ist dies nicht überraschend, denn für ihn schafft die «Lange Nacht der Kirchen» in einer Zeit der Vereinsamung wirkliche Gemeinschaft. «In einer Zeit der oberflächlichen Rastlosigkeit, so Bieler, «sorgen wir für Momente des Verweilens bei Kunst und Kultur. Und in einer Zeit der Schnelllebigkeit laden wir ein, innerlich zur Ruhe und damit zu sich selbst zu kommen.»

Der Hünenberger Gemeindeleiter Christian Kelter stellt fest, dass an Events wie der «Langen Nacht der Kirchen» Verstand und Herz gleichermassen angesprochen werden und dass wir solche Momente als wesentlich erleben.

Unsere Bildergalerie gibt einen Einblick in die vielfältigen Anlässe der Pfarreien an der «Langen Nacht der Kirchen 2025»

Stärkung und Spiel in Rotkreuz. Foto: Arnold Landtwing

Thomas Inglin zu Freundschaft und Liebe in der Kirche Unterägeri. Foto: Arnold Landtwing

Spys und Trank in Steinhausen. Foto: Arnold Landtwing

Serenade mit dem Mandolinenorchester in Walchwil. Foto: Melanie Schnider

Riesen-Webrahmen in Oberwil. Foto: Melanie Schnider

Kirchenkrimi In Steinhausen. Foto: Arnold Landtwing

Kirchen-Bar mit Örgeli-Rockern in Oberägeri. Foto: Arnold Landtwing

Israelische Tänze in Zug. Foto: Melanie Schnider

Besichtigung des Glockenturms St. Michael in Zug. Foto: Melanie Schnider

Aluminium-Giessen in Oberwil. Foto: Melanie Schnider

Gemütliches Zusammensein in Allenwinden. Foto: Arnold Landtwing

Künstliche Intelligenz erstellt verlässliche Diagnosen, Roboter operieren immer präziser und Patienten werden virtuell betreut. Und wo bleibt der Mensch? Ein hochkarätiges Podium des Forums Kirche und Wirtschaft widmete sich im Kloster Kappel am Albis dem Spannungsfeld zwischen technologischer Machbarkeit, ethischer Verantwortung und menschlicher Fürsorge.

Bereits zum 27. Mal lud die Fachstelle Forum Kirche und Wirtschaft der katholischen Kirche Kanton Zug zu einer Veranstaltung in der Reihe «Wirtschaft und Werte» ein. Über 130 Gäste liessen sich von einem prominent besetzten Podium inspirieren. Mit einer Besinnung zu drei biblischen Heilungsgeschichten stimmte der Psychiatrieseelsorger Johannes Utters im Zusammenspiel von Wort und Musik das Publikum auf das Thema Gesundheit ein.

Den Impuls zur Eröffnung des Abends lieferte Ludwig Hasler, der als Physiker, Philosoph und Publizist aus dem Vollen schöpfen konnte. Mit der Feststellung «Alle halten mich für unverwüstlich, aber alle im Spital kennen mich» spannte der 81-Jährige humorvoll den grossen Bogen zum Thema Gesundheit und dem dreifachen Lob, zu dem er referierte: Dem Lob der Medizin, dem Lob der Endlichkeit und dem Lob der Gelassenheit.

Ludwig Hasler, Physiker, Philosoph und Publizist. Foto: Thomas Müller

Plädoyer für die Menschlichkeit

Dank den Fortschritten der Medizin hat sich die Lebenserwartung innerhalb des vergangenen Jahrhunderts beinahe verdoppelt. Darin sieht Hasler auch ein Problem, «denn statistisch gesehen serbeln wir die letzten 10-12 Jahre des Lebens herum». Was einerseits eine Lebensverlängerung bedeute, löse auch Entwicklungen wie Longevity aus, welche die Gesundheitsspanne verlängern will. «Die technische Entwicklung sehe ich positiv, sie stellt jedoch die Frage, wie man eine sinnvolle Symbiose zwischen medizinischer Diagnostik und Therapie bilden kann. Bei Letzterer soll der Mensch die Oberhand behalten.» Medizin, so Hasler, soll der Stärkung des Lebens dienen und nicht Selbstzweck sein.

Die Endlichkeit des Lebens

Die Gegenwart sieht Ludwig Hasler kritisch, «weil die alternde Wohlstandsgesellschaft die Vertikale verloren hat.» Mit dem Wegfall der metaphysischen oder religiösen Ebene sei das Alter nicht mehr Übergang, sondern Endstation. Dies führe dazu, dass man rausholen wolle, was das Leben noch hergebe und dass die Gesundheit letzter Lebenszweck werde. «Der Glaube hat konkrete Folgen für das Leben» betonte der Referent mehrfach «und wenn wir uns unserer Endlichkeit nicht bewusst sind, verliert jede Minute im Leben ihre Bedeutung.»

Gelassenheit und Glaube

Für Ludwig Hasler ist das Schicksal eher ertragbar, wenn der Glaube eine Rolle spielt. «Die Hoffnung, mit der Modernisierung dem Schicksal zu entkommen, ist ein Projekt zur Abschaffung des Schicksals.» Wo Menschen das Schicksal abschaffen, würden sie selbst Schicksal spielen und sich eine Verantwortung aufbürden, die zu tragen sie gar nicht imstande seien. «Menschen sind keine Götter, wir überblicken die Folgen dessen nicht, wenn wir schicksalshaft eingreifen.» Gelassenheit und Trost gibt es für Hasler nur in Verbundenheit mit einer Resonanz, dem Glauben oder einer metaphysischen Ebene, die unverfügbar sind.

Über 130 Leute liessen sich vom Referat und dem Podium inspirieren. Foto: Thomas Müller

Menschlichkeit der Medizin

Die ehemalige Regierungsrätin und Präsidentin der Stiftung für Patientenorganisation, Susanne Hochuli, moderierte das anschliessende Podium. Im Gespräch waren Basil Caduff, der über 20 Jahre lang Chefarzt am Spital Limmattal war, Luca Emmenegger, Oberarzt und Palliativmediziner am Zuger Kantonsspital, der Psychiatrieseelsorger Johannes Utters und eine Mutter, deren Kind 13 Monate nach der Geburt an einem Hirntumor starb.

Die Diskussion zeigte auf, wie hilfreich einerseits die heute zur Verfügung stehenden technischen und medizinischen Möglichkeiten sind, gleichzeitig aber menschliche Faktoren wie Empathie heilsam wirken. «Als Seelsorger im Spital kann ich ein Luxusgut anbieten: Zeit und Gespräche», verwies der Psychiatrieseelsorger Johannes Utters auf die stille Rolle der Seelsorge im Spital- und Klinikbetrieb. Verschiedene persönliche Beispiele und Erfahrungen aus der Runde zeigten selbstkritisch auf, wie der Arztberuf zunehmend unter einer Sinnentleerung leidet, weil 80% der Arbeit am Computer stattfindet menschlicher Kontakt mit den Patientinnen und Patienten immer weniger wird. Basil Caduff brach hier eine Lanze für Änderungen in der Ausbildung, stellte den Numerus Clausus in Frage und verwies auf Anstrengungen, die bereits unternommen werden, um die Administration zu verringern. Luca Emmenegger ist davon überzeugt, dass künstliche Intelligenz künftig administrative Arbeiten übernehmen werde. Offen blieb die Frage in der Runde, ob das Ausmass an Administration ein Symptom für fehlendes Vertrauen sei.

v.l.n.r.: Ludwig Hasler, Johannes Utters, Luca Emmenegger, Susanne Hochuli, A.V. Basil Caduff, Thomas Hausheer. Foto: Thomas Müller

«Mit dem Thema Gesundheit haben wir an diesem Abend einen Nerv der Zeit getroffen, es bietet Stoff für mehrere kommende Veranstaltungen. Heute Abend wurde sehr persönlich und vertieft diskutiert. Das hat betroffen gemacht und gleichzeitig wertvolle Gedankengänge ausgelöst», schloss Thomas Hausheer, Leiter der Fachstelle Forum Kirche und Wirtschaft, den Abend ab. Der anregende Abend leistete mit Blick auf die Zukunft der Gesundheit einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung.

Die nächste Veranstaltung der Fachstelle Forum Kirche und Wirtschaft findet am 12. November 2025 zum Thema Innovation und Spiritualität statt.

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