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Seit September 2021 steht Don Mimmo der Missione Cattolica Italiana im Kanton Zug vor. Wie er die Mitglieder seiner Gemeinschaft anspricht, sie im Glauben begleitet und zusammenhält, erfahren Sie im folgenden Interview.

Don Mimmo, wie bist du von der Gemeinschaft der Missione Cattolica Italiana in Zug aufgenommen worden?
Vom ersten Tag an habe ich eine grosse Zuneigung und Nähe gespürt. Die Gläubigen wollten mich kennenlernen. Viele Familien luden mich zu sich nach Hause ein und baten mich, ihre Familien zu segnen.

Welche besonderen Chancen bietet der Kanton Zug für deine Arbeit?
Ich kannte Zug nicht, obwohl ich 20 Jahre lang im Nachbarkanton Luzern gelebt hatte. Der Kanton ist sehr klein, hat aber ein grosses Potenzial. Die hier ansässigen multinationalen Unternehmen ermöglichen es vielen Menschen – auch Italienerinnen und Italienern sowie italienischsprachigen Personen – diesen Ort kennen zu lernen.

Was macht die Arbeit in Zug eher schwierig?
Meine Kapazität reicht leider nicht aus, um alle zu erreichen. Dazu bräuchte des mehr Personal. Gerne würde ich vermehrt auf junge Menschen zugehen und etwas mit ihnen und für sie zu tun.

Wie viele italienische sprechende Personen leben in Zug?
Es gibt rund 4’000 italienischsprachige Personen im Kanton Zug. Dabei handelt es sich um Italiener, Tessiner sowie italienischsprachige Bündnerinnen und Bündner. Dazu kommen noch diejenigen, die zum Arbeiten oder auf Besuch kommen.

Wie sieht die Zusammensetzung der Gemeinschaft aus?
Die «Gastarbeiter» der 1950-er Jahre sind die erste Generation und unterschiedlich integiert. Daraus gingen die «Secondos» hervor, meist gut integriert aber dennoch an Sprache, Kultur und Beziehungen zu Italien hängend. Bedeutend geworden ist eine neue erste Generation von Personen mit höherer Schulbildung: Ingenieure, Ärzte, Anwälte, Hochschulabsolventen, die in den multinationalen Unternehmen angestellt sind. Sie sprechen italienisch und englisch, ihre Kinder gehen in die International School. Da sie oft nach einigen Jahren wieder wegziehen, hat für sie die deutsche Sprache und die Integration nicht Priorität.

Sind die Italiener noch stärker im Glauben verankert als die Schweizer?
Die Italiener der zweiten und dritten Generation leben in unserem Umfeld mit verschiedenen Kulturen, Sprachen und Nationalitäten und spiegeln somit weitgehend die lokale Realität wider. Im Allgemeinen ist der Glaube für die Italiener wichtig. Sie haben Respekt vor der Kirche insgesamt und vor dem Dienst der Italienischen Mission vor Ort. Sie wollen, dass ihre Kinder die Sakramente erhalten und die wichtigen Momente ihres Lebens im Rahmen der italienischen Gemeinschaft und in Gegenwart des italienischen Priesters gelebt wird.

Zu welchen Aktivitäten trifft sich die Gemeinschaft?
Für das Pastoraljahr 22/23 haben wir eine Pastoralagenda erstellt. Nebst den Gottesdiensten, die wichtig und von unserer Gemeinschaft gut besucht sind, bieten wir folgendes an:

  • Die Rentnergruppe trifft sich jeden Dienstag im Pfarreiheim in Baar (ca. 40 Personen).
  • Älteren und alleinstehenden Menschen steht zweimal im Monat eine Kreativwerkstatt offen.
  • Witwen und Witwer treffen sich mehrmals pro Jahr, um Themen zu besprechen, die ihre Lebenssituation betreffen. Zum Programm gehört auch ein gemeinsames Abendessen.
  • Im Rahmen der gesamten Gemeinschaft wird im Monatsrhythmus über Themen diskutiert, die den Glauben, unsere Gesellschaft, unsere Kirche betreffen.
  • Für verlobte Paare, die in den nächsten Jahren kirchlich heiraten wollen, finden verschiedene Treffen statt.
  • Mitarbeitende unserer Mission werden regelmässig fortgebildet.

Gibt es auch Anlässe, bei denen sich die Mitglieder der Missione mit der übrigen Bevölkerung treffen?
Ja natürlich! Unser Jahresprogramm sieht mehrere Feiern zusammen mit anderen Schweizer Gemeinschaften vor: Zweisprachige Messen mit anschließendem Aperitif, gemeinsame Pilgerfahrten, Feiern in der Karwoche oder zu Fronleichnam sowie Solidaritätsessen zur Finanzierung von Hilfsprojekten im Ausland.
Als Zeichen der Gemeinschaft und Freundschaft laden wir zu besonderen Feierlichkeiten auch immer den örtlichen Pfarrer, einen Gemeindeleiter bzw. eine Gemeindeleiterin oder Vertreter der Behörden ein. Wir haben vor, gemeinsame Aktivitäten künftig noch ausbauen.

 

Interview: Bernadette Thalmann

 

Während ihres 95-jährigen Lebens malte die Zuger Künstlerin Maria Hafner, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern würde, zahlreiche Bildreihen. Drei davon befinden sich im Priesterseminar und an der Theologischen Hochschule Chur.

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Das Bistum Basel beteiligt sich zum dritten Mal an der Aktion für Paare und für Familien während der Fastenzeit. 2023 läuft diese Aktion unter dem Motto: «7 Wochen gut gewürzt». Es geht dabei um genussvolle Momente und Impulse für die Partnerschaft sowie das gewisse Etwas für das Familienleben. 

Bei dem Projekt der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung Bonn (AKF) machen nebst unserem Bistum auch das Bistum St. Gallen und viele Diözesen in Deutschland mit.

Würzige Impulse  so geht’s:
Je nach Anmeldung erhalten Paare bzw. Familien ab Aschermittwoch, 22. Februar bis Ostern, 9. April 2023 einmal wöchentlich eine Nachricht mit Anregungen in Form von Texten, Impulsen und Übungen rund um das Thema Partnerschaft bzw. Familie. Sie erhalten die Impulse per E-Mail oder per Link auf Ihr Smartphone.

Mehr dazu finden Sie auf der Homepage des Bistums Basel

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist am 31. Dezembeer um 9.34 Uhr im Alter von 95 Jahren gestorben. Die Schweizer Bischöfe rufen alle Pfarreien dazu auf, um 15 Uhr die Glocken zu läuten und in den Messen für Benedikt zu beten.

Am Freitag, 6. Januar 2023, 18.30 Uhr, feiern in der Basilika Dreifaltigkeit in Bern der Apostolische Nuntius, Erzbischof Dr. Martin Krebs, und Bischof Dr. Felix Gmür gemeinsam einen Gedenkgottesdienst zu Epiphanie für den verstorbenen Papst em. Benedikt XVI. Alle Gläubigen sind zu dieser Eucharistiefeier herzlich eingeladen.

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Am 26. Dezember gedenkt die Kirche ihres ersten Märtyrers, des Heiligen Stephanus. Die Zuger Katholikinnen und Katholiken feiern den Stephanstag mit einem alten Brauch: dem Stephanswein. Der sakrale Apéro erfreut sich grossen Zuspruchs.

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An Neujahr laden die katholische und die reformierte Kirche Steinhausen erstmals zusammen mit dem «Islamischen Verein Kanton Zug» zum gemeinsamen Treffen und Gebet ein. Anlass dafür ist der Weltfriedenstag.

Der Anlass findet am 1. Januar um 17.00 Uhr im Zentrum Chilematt in Steinhausen statt. Danach wird ein Apéro offeriert.

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Im Dezember offenbaren sich die diakonischen Aktivitäten der Zuger Kirchen auch über verschiedene öffentliche Anlässe, die ein Feiern von Weihnachten in der Gemeinschaft ermöglichen. Hier das Beispiel Pfadi Zytturm im Interview mit Mitorganisator Dave Marbacher.

Dave Marbacher, seit wann gibt es die offene Weihnachtsfeier?

Die offene Weihnachtsfeier gibt es seit 62 Jahren.

Wie viele Leute kommen normalerweise?

Wir rechnen mit 30 bis 40 Gästen. Vom Alter her eher ältere, Männer und Frauen etwa gleich.

Wie verläuft der Abend? Welche Aktivitäten sind geplant?

Auf Wunsch holen wir die Leute zuhause mit dem Auto ab. Dann gibt es ab 18:30 Uhr einen kleinen Begrüssungsapéro. Ab 19:30 servieren wir Vorspeise und danach den Hauptgang. Nach dem Hauptgang singen wir zusammen ein paar Weihnachtslieder und hören uns eine Weihnachtsgeschichte an. Im Anschluss gibt es ein Dessert mit Kaffee. Ab 22:00 machen sich die Gäste langsam auf den Heimweg oder in die Mitternachtsmessen. Beim Gehen bekommt jeder Gast noch ein kleines Geschenk, das unter dem Weihnachtsbaum auf ihn gewartet hat. Auf Wunsch fahren wir die Leute auch wieder mit dem Auto nach Hause.

Wie ist die Stimmung jeweils?

Die Stimmung ist sehr freudvoll und auch feierlich. Viele der Gäste kommen untereinander oder mit den Helfern von der Pfadi ins Gespräch.

Ist die Teilnahme an der Feier kostenlos?

Ja, die ganze Feier und auch der Taxidienst sind für die Teilnehmer kostenlos. Die Unkosten werden von der katholischen und der reformierten Kirchgemeinde sowie der Stadt Zug getragen.

Wie sind die Reaktionen der Teilnehmenden?

Die Gäste sind durchwegs sehr dankbar und freuen immer sehr, an der Feier teilzunehmen oder im nächsten Jahr wieder zu kommen. Etwa die Hälfte der Gäste feiern regelmässig mit uns Weihnachten.

Welche Funktion hast du bei der Organisation des Anlasses?

Wir organisieren diese offene Weihnachtsfeier im Team: Mein Bruder kümmert sich um Administratives und Bestellungen im Vorfeld. Ich mache die Ausschreibungen, die Einladungen und kümmere mich um das Material und den Einkauf. Meine Eltern verwalten die telefonischen Anmeldungen und ein Pfadikollege ist der Host und Hauptansprechpartner der Gäste am Abend selbst.

Was motiviert dich, bei diesem Anlass mitzuhelfen?

Ich bin schon seit rund 30 Jahren mit dabei und die Freude und Dankbarkeit der Gäste ist für mich Motivation genug, dies immer wieder zu organisieren.

Welche Funktion hast du sonst noch bei der Pfadi Zytturm Zug?

Aktuell bin ich bei der Pfadi Zytturm Zug «nur» noch bei der Verwaltung vom Pfadiheim Choller involviert. Ich war jedoch etliche Jahre aktiver «Pfader» und danach auch mehrere Jahre Präsident der Pfadi St. Johannes Zug.

Was machst du beruflich?

Beruflich bin ich in der Softwareentwicklung für Internet und Mobile tätig.

 

Interview: Bernadette Thalmann

 

Infos und Anmeldung zur Weihnachtsfeier der Pfadi Zytturm

Infos und Anmeldung zur Weihnachtsfeier der Pfarrei St. Martin und der Reformierten Kirche Baar Neuheim

Übersicht Veranstaltungen zu Weihnachts- oder Neujahrsfeiern

 

Papst Franziskus setzt Pfarrer und Domherr Josef Stübi (61) als neuen Weihbischof im Bistum Basel ein. Er übernimmt die Nachfolge von Denis Theurillat, der 2021 zurückgetreten ist. Josef Stübi hat ist seit 2008 Stadtpfarrer von Baden und seit 2013 Domherr für den Stand Aargau.

Gemäss Art. 16 des Konkordats vom 26. März 1828 steht dem Bistum Basel ein Weihbischof zu, den der Diözesanbischof benennt. Der Papst prüft und bestätigt den Namen und setzt den Weihbischof ein. Dieses Vorgehen ist einzigartig in der Welt und zeigt, dass ein gutes Zusammenspiel von Ortskirche und Weltkirche in der Tradition der Kirche und besonders im Bistum Basel gut verankert ist.

«Meine Wahl fiel auf Josef Stübi, nachdem ich zuvor das Domkapitel, den Bischofsrat, den Priesterrat, den Rat der Diakone, Theologinnen und Theologen sowie den diözesanen Seelsorgerat um Vorschläge gebeten hatte. Gleichzeitig äusserten auch einige andere Personen ihre Wünsche», erklärt Bischof Felix Gmür.
Josef Stübi wurde am 26. März 1961 geboren, studierte nach der Matura in Immensee in Luzern und München Philosophie und Theologie und wurde 1988 zum Diakon und Priester geweiht. Er war Vikar in Windisch, Pfarrer in Hochdorf und ist aktuell Stadtpfarrer in Baden und Pastoralraumpfarrer im Aargauer Limmattal. Zudem war er Dekan des Dekanats Hochdorf und Baden-Wettingen. Aktuell ist Josef Stübi Mitglied des Priesterrats und seit 2013 Domherr des Standes Aargau.

Das grosse Bistum braucht einen Weihbischof, weil bischöfliche Präsenz bei den Gläubigen für die Glaubensverkündigung, das Glaubenszeugnis und das Band der Einheit zentral ist. Gleichzeitig können so die vielen Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden. Josef Stübis grosses Verantwortungsbewusstsein und seine Einsatzbereitschaft sind dafür gute Voraussetzungen.
«Ich freue mich, dass mit Josef Stübi ein erfahrener Seelsorger und Priester die Aufgaben eines Weihbischofs übernimmt. Er ist in unserem Bistum verwurzelt und kennt die Freuden und Leiden, die Sorgen und Nöte der Gläubigen und von uns Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus eigener und langjähriger Erfahrung», sagt Bischof Felix Gmür.
Die Bischofsweihe findet am 26. Februar 2023, 15.00 Uhr, in der Kathedrale in Solothurn statt.

 

Medienmitteilung des Bistums Basel vom 20. Dezember 2022

 

Lesen Sie hier das grosse Interview von kath.ch mit Weihbischof Josef Stübi

 

Der Nigerianer und Baarer Pfarrer Anthony Chukwu (59) feiert sein 30-jähriges Priesterjubiläum. Nebst einem Studium der Philosophie und Theologie hat er auch einen Doktortitel in Klinischer Psychologie erworben. Das Newsportal kath.ch hat ihn porträtiert.

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Seit fast einem Jahr ist Stefan Doppmann als Präsident der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden im Kanton Zug (VKKZ) im Amt. Er hat viel erlebt und sich zusammen mit dem Präsidium ambitiöse Ziele gesteckt. Mehr erfahren Sie im folgenden Interview.

Stefan, wie hast du dein erstes Jahr im Präsidium erlebt?

Die Zeit war spannend für mich. Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit im Präsidium. Sie läuft reibungslos, obwohl fast alle Mitglieder gewechselt haben.

Als Kirchenschreiber von Baar übst du gleichzeitig einen anderen anspruchsvollen Kirchenjob aus. Wird das nicht ein wenig viel?

Nein, das funktioniert gut. Zumindest solange es nicht an einer oder gar beiden Stellen «brennt». Aber das ist glücklicherweise momentan nicht der Fall. Ich profitiere mit diesen beiden Aufgaben von Synergien. Als Präsident erhalte ich direkt Informationen aus übergeordneten Gremien wie dem Bistum oder der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ). Auch die anderen Kirchgemeinden im Kanton lerne ich besser kennen. Ich kenne aber auch den Alltag in der Kirchgemeinde aus eigener Erfahrung. Davon profitiere ich in beiden Funktionen.

Welches Ereignis auf nationaler Ebene hat dir besonders viele Einblicke verschafft?

Da gab es verschiedene. Aber interessant ist beispielsweise die drei Mal jährlich stattfindende Konferenz der RKZ. Da habe ich engagierte Kirchenvertreterinnen und -vertreter aus anderen Landesgegenden kennengelernt. Der Ausbau meines Netzwerks verhilft mir zu wichtigem Wissen, das ich einsetzen kann bei der Lösung von Aufgaben, die sich uns auch in Zug stellen.

Was hat dich im vergangenen Jahr im Kanton Zug beeindruckt?

Ich habe die vielfältige pastorale Arbeit in verschiedenen Bereichen und an einigen Orten miterleben dürfen. So habe ich etwa mit der Missione Cattolica Italiana anfangs November den Gottesdienst zu Ehren der Opfer von Krieg und Arbeit in Zug gefeiert und ich habe an den Feldgottesdiensten des Walchwiler Bergfestes sowie zu Fronleichnam in Cham teilgenommen. Zudem habe ich viele wertvolle Begegnungen erlebt, Gespräche geführt und Erfahrungen geteilt.

Auf welche Ziele wird sich die VKKZ im kommenden Jahr konzentrieren?

Wir haben uns im Präsidium für die kommenden vier Jahre Legislaturziele gesteckt, an denen wir auch im bevorstehenden Jahr arbeiten wollen. Wir werden…

  • … mehr finanzielle Transparenz schaffen, das heisst unser Reporting zu den Ausgaben in den verschiedenen Leistungsbereichen der Kirche verbessern
  • … unsere Kirche in verschiedenen Bereichen neu aufstellen, um näher bei den Menschen zu sein und eine Bindung an die Kirche zu schaffen
  • … uns innerhalb der Kirche vermehrt vernetzen und dazu wichtige Anspruchsgruppen vermehrt ansprechen
  • … die Strukturen und Arbeitsbedingungen innerhalb der VKKZ und ihrer Fachstellen überdenken und optimieren.

Die Kirche neu aufzustellen ist ein enorm anspruchsvolles Ziel. Wie soll es realisiert werden?

Bereits im November 2021 hat uns der Religionssoziologe Arnd Bünker in einer Weiterbildungsveranstaltung Erkenntnisse aus nationalen Befragungen zur Entwicklung der katholischen Kirche vermittelt. Darauf basierend haben die VKKZ, Leitungspersonen aus den Kirchgemeinden und Pfarreien sowie des Bistums im Juli dieses Jahres anlässlich eines Workshops spannende Ideen zusammengetragen. Diese wollen wir weiterentwickeln und mit dem angelaufenen synodalen Prozess zusammenführen. Die enge Zusammenarbeit von staatskirchenrechtlicher und pastoraler Seite ist sehr fruchtbar und in dieser Form meines Wissens bei uns neu.

Gibt es erste inhaltliche Ergebnisse?

Ja, wir wollen versuchen, im Kanton Zug pfarrei- und pastoralraumübergreifend neue Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen – Hand in Hand mit den Verantwortlichen in der Pastoral vor Ort. Daraus sollen nicht konsumorientierte Angebote entstehen, welche die bisherigen Grundangeboten ergänzen. Die Kirche will vermehrt zur «zuhörenden Pastoral» werden, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. In der oben beschriebenen Zusammenarbeit sind wir weiterhin auf dem Weg und werden weitere Schritte formulieren.

 

Interview: Bernadette Thalmann

 

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