14 Teilnehmerinnen der modularisierten Innerschweizer Ausbildung zur Katechetin/zum Katecheten haben im Oktober ihren Fachausweis Katechetin bekommen. Die gemeinsame Feier fiel allerdings wegen Corona aus.
Die Kursteilnehmerinnen haben sich während den letzten gut drei Jahren eingehend mit der Bibel und dem Wie, Woher, Wozu und Wohin unserer christlichen Existenz befasst. Sie lernten verschiedene spirituelle Elemente kennen und setzten sich mit der eigenen Spiritualität auseinander, um selbst spirituelle Anlässe durchführen zu können.
Auch mit den Grundlagen der Religionspädagogik beschäftigten sie sich und lernten, wie im Religionsunterricht Kompetenzen mittels Inhalten aufgebaut, vertieft und gefördert werden. Dazu sammelten sie im Rahmen des Praxismoduls Erfahrungen.
Im dritten Ausbildungsjahr hatten fast alle bereits eine eigene Klasse. Um weiter Wissen zu vertiefen, gab es dazu eine Praxisbegleitung mit gegenseitigen Besuchen, Filmaufnahmen und Unterrichtsbesuchen durch die Ausbildungsleitung. Die ausgebildeten Katechetinnen wissen aufgrund ihrer Ausbildung, wie Gottesdienste gestaltet werden können. Sie haben weiter erfahren, welche Möglichkeiten es gibt in der Begleitung und Zusammenarbeit mit Eltern, und schliesslich besuchten sie mindestens ein Modul, in dem erarbeitet wurde, wie Kinder auf Sakramente vorbereitet werden.
Zu all diesen Inhalten mussten die Frauen im Rahmen eines Kompetenznachweises schriftliche Arbeiten schreiben. Es liegt folglich eine sehr intensive, aber auch interessante Zeit hinter ihnen, in der sich neue Kontakte und Freundschaften ergaben. Alle Teilnehmerinnen haben die Abschlussprüfungen erfolgreich absolviert. Dazu mussten sie im Rahmen einer Einzel- und Gruppenprüfung ihre gesamten erlernten Kompetenzen zeigen.
Der Fachausweis berechtigt zum Tragen des von der Schweizerischen Bischofskonferenz anerkannten Titels «Katechetin mit Fachausweis».
Die modularisierte Innerschweizer Ausbildung zur Katechetin/zum Katecheten wird von den Fachstellenleitenden der Kantone Zug, Schwyz, Uri, Ob- und Nidwalden verantwortet. Für Zug zuständig ist Guido Estermann, Leiter Fachstelle Bildung-Katechese-Medien (BKM).
Romy Isler, Stellenleiterin Katechetische Arbeits- und Medienstelle OW
Das Bistum Basel unterstützt die vom Bundesrat am 28. Oktober getroffenen verstärkten Präventionsmassnahmen gegen das Corona-Virus, deren Ziel ist, die Zahl der Kontakte stark zu reduzieren, um das Gesundheitssystem zu entlasten.
Für das kirchliche Leben sind insbesondere folgende nicht befristete Regeln zu beachten, wie Bistumssprecher Hansruedi Huber informiert:
Auf der Corona-Seite des Bistums Basel finden Sie jederzeit die aktualisierten Infos zu den Präventionsmassnahmen.
In seinem Brief zu den verschärften Massnahmen an die Seelsorgenden des Bistums schliesst Generalvikar Markus Thürig mit folgendem Ausblick auf Weihnachten:
«Die kommende Advents- und Weihnachtszeit fordert uns als Seelsorgerinnen und Seelsorger in der Pandemie heraus. Sie stellt in diesem Jahr aber auch eine einmalige Chance dar, aus dem Gewohnten auszubrechen und die Botschaft des menschgewordenen Gottes neu und kreativ und überraschend anders ins Spiel zu bringen. Die Abteilung Pastoral ist am Thema dran und wird sich mit pastoralen Überlegungen dazu bis Ende der kommenden Woche melden.» Mitg./Bth
Infolge Pensionierung des aktuellen Stelleninhabers sucht die Katholische Kirche Zug für die Fachstelle Forum Kirche und Wirtschaft per 1. Juni 2021 einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin.
Nachdem der Bundesrat am Sonntag die generelle Maskenpflicht für öffentliche Bereiche verkündet hat, gibt heute das Bistum Basel bekannt, welche Massnahmen im Detail für das kirchliche Leben im Bistum gelten.
Bistumssprecher Hansruedi Huber fasst die Präventionsmassnahmen zur Bekämpfung der zweiten Covid-Welle wie folgt zusammen:
Auf der Corona-Seite des Bistums Basel finden Sie jederzeit die aktualisierten Infos zu den Präventionsmassnahmen. Mitg./Bth
Die Katholische Kirche Zug traut nicht nur Paare, sondern unterstützt sie auch bei der Vorbereitung ihrer Ehe und danach. Zusammen mit der Landeskirche Luzern bietet sie ein spannendes Kursprogramm an.
Tragfähige Beziehungen sind nicht bloss ein Glücksfall. Sie brauchen Pflege und den Willen der Partner, in die Beziehung etwas einzugeben. Wie an Beziehungen gearbeitet werden kann, thematisieren sieben Kurse zwischen November 2020 und Juni 2021, organisiert und durchgeführt von der Katholischen Kirche Zug und der katholischen Landeskirche des Kantons Luzern. Kursleitende aus dem Kanton Zug sind Regina Kelter, Sozialpädagogin/Erwachsenenbildnerin in Hünenberg und Ruedi Odermatt, Gemeindeleiter der Pfarrei Steinhausen.
Bei den Kurs-Angeboten für Paare, die heiraten oder bereits verheiratet sind, werden schwerpunktmässig folgende Themen angegangen:
Die Impuls-Kurse beschäftigen sich beispielsweise mit Beziehungen im Allgemeinen − und sprechen damit auch Singles an − oder sie lassen Paare spielerisch «gemeinsam im Boot» Erfahrungen sammeln. Ein sinnlicher Abend kann bei einem «Date im Weinberg» erlebt werden.
Mehr zu den verschiedenen Kursangeboten finden Sie im Flyer «Zeit für die Beziehung».
Wer seine Beziehungsfragen persönlich mit einem Seelsorger besprechen möchte, darf sich selbstverständlich auch an eine Person des Seelsorgeteams in seiner Pfarrei wenden.
Bernadette Thalmann
In Steinhausen findet eine ökumenische Veranstaltungsreihe statt, in welcher der Umgang mit Schicksalsschlägen thematisiert wird. Die Referentin Helga Kohler-Spiegel äussert sich in einem Interview.
Die wichtigsten Religions-Radiosendungen von SRF sollen wegfallen: «Blickpunkt Religion» und «Zwischenhalt». Dagegen wehren sich Christen, Juden, Muslime und Aleviten mit einer Online-Petition.
Der Seelsorger Pater Georges Aboud besucht derzeit verschiedene Schweizer Pfarreien, so kürzlich auch die Pfarrei Steinhausen, wo er über die Lage im Nahen Osten berichtete.
Während Jahren galt sein Engagement einer grossen Pfarrei in der syrischen Metropole Damaskus. Jetzt lebt Pater Georges Aboud in Deutschland, wo er sich um arabische Christen bemüht. Das Schicksal der Menschen in Syrien prägt jedoch weiterhin sein Leben. Dieser Tage besuchte er die Pfarrei Steinhausen, wo er von Pfarreileiter Ruedi Odermatt herzlich willkommen geheissen wurde. Der Gastgeber empfahl den Gläubigen, «ein Zeichen der Solidarität mit den verfolgten Christen» zu setzen.
Pater Aboud wurde in seinem Leben immer wieder mit kriegerischen Auseinandersetzungen und Christenverfolgungen konfrontiert. Er wurde im Libanon geboren und musste schon als 13-jähriges Kind erstmals fliehen, als in seiner Heimat an Christen Massaker verübt wurden. 1992 zum Priester geweiht, begann er, sich intensiv um die Gläubigen zu bekümmern. Zuletzt stand er in Damaskus einer Pfarrei mit rund 15‘000 Menschen vor.
Im Frühjahr 2019 kehrte in Damakus allmählich Ruhe ein. Die Menschen getrauten sich wieder auf die Strassen. Die Schulen wurden aktiviert. Die Spitäler konnten sich wieder vermehrt um Kranke bemühen. Soziale Probleme wie Armut und Arbeitslosigkeit und eine starke Inflation mit dauernder Preiserhöhung der lebensnotwendigen Güter, führen aber immer mehr Menschen in fast ausweglose Situationen. Die Löhne für die Erwerbstätigen befinden sich noch auf gleicher Höhe wie vor Jahren, weshalb sie massiv an Kaufkraft verloren haben.
Im vergangenen März entstanden nebst diesen Sorgen mit der Pandemie noch zusätzliche Belastungen der leidgeprüften Bevölkerung Syriens. Die Spitäler sind für viele nicht mehr bezahlbar. Zudem fehlen Medikamente. Vielerorts sind die Rohstoffe wie Öl und Gas zur Rarität geworden, oder es fehlt der Strom. Durch die Folgen der Pandemie hat sich die Lage drastisch verschlimmert.
Der mit den Verhältnissen in seiner syrischen Heimat bestens vertraute Priester verweist darauf, dass die Zahl der Christen in Syrien in den letzten Jahren stark abgenommen hat, dennoch: «Die meisten syrischen Christen sind immer noch in ihrer Heimat Syrien und wollen nicht auswandern. Sie sind überzeugt, dass ihr Land ein heiliges Land ist», so Pater Georges Aboud, denn «viele Märtyrer haben ihr Leben für Christus in Syrien geopfert». Die Kirche ist das einzige Licht- und Hoffnungszeichen im dunklen Tunnel, in welchem sich die Menschen in Syrien und anderen Nationen des Nahen Ostens befinden. Das Überleben ist jedoch nur dank ausländischer Hilfe möglich. Er dankte dem Hilfswerk «Kirche in Not», welches seit Jahren den bedrängten Menschen beisteht.
Stefan Treier
Anbetung ist für viele Jugendliche ein Fremdwort. Aber nicht am Adoray-Festival in Zug. Drei Jugendliche erzählen von ihrer Motivation und der Herausforderung, gläubig zu sein.
Die katholische Kirchgemeine Baar unterstützt das Hospiz Zentralschweiz mit 110’000 Franken. Dies beschloss die Kirchgemeindeversammlung vom 28. September.
Die Höhe der Spende setzt sich zusammen aus einem Beitrag von 5 Franken pro Katholik, wie ihn der Vorstand der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug (VKKZ) seinen Mitgliedern empfohlen hatte, und einer Anschubfinanzierung von 50’000 Franken. «Das Hospiz in Luzern-Littau schafft eine würdige Umgebung für schwer kranke Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt. Mit diesem Beitrag unterstützen wir ein zentrales christliches Anliegen in einer Zeit, in der das Sterben in unserer Gesellschaft immer mehr tabuisiert und verdrängt wird», betonte Kirchgemeindepräsident Thomas Inglin.
Karl Huwyler, VKKZ-Präsident und Mitglied des Beirats der Stiftung Hospiz Zentralschweiz, bedankte sich bei der Versammlung für die grosszügige Unterstützung. Die Institution habe in den ersten Monaten ihres Wirkens bereits ihren hohen Wert unter Beweis gestellt. Neben mehr als 50 Menschen, die hier die letzten Tage und Wochen ihres Lebens in würdiger Atmosphäre verbracht hätten, habe man auch mehr als 300 Angehörige auf ihrem schweren Weg begleitet. Der Aufwand für gerade diese wichtige Aufgabe sei im Vornherein unterschätzt worden.
An der Kirchgemeindeversammlung wurden je weitere 100’000 Franken für gemeinnützige und wohltätige Projekte im In- und Ausland gesprochen. /Mitg.