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Auch in diesem Jahr gibt es für Kinder und Jugendliche diverse Adventskalender in Papierform, als Karten oder auf Social Media. Das Newsportal der Katholischen Kirche kath.ch hat die Angebote unter die Lupe genommen.

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Die Beratungsstelle für Landesgeschichte in Zürich soll die Geschichte der sozialen Fürsorge im Kanton Zug aufarbeiten. Die Direktion des Innern des Kantons Zug hat einen entsprechenden Auftrag erteilt. Die Katholische Kirche Zug unterstützt das Projekt.

Ein wichtiges Kapitel der Zuger Sozialgeschichte von 1850 bis 1980 wird wissenschaftlich unter die Lupe genommen. In diesem Zeitraum ist zahlreichen Personen, die von sogenannten «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen» betroffenen waren, Unrecht widerfahren. Konkret geht es um Fremdplatzierungen, Zwangsadoptionen, -abtreibungen und -sterilisationen, um physische und psychische Gewalt, aber auch um Überforderung von Personal in Kinder- und Jugendheimen, das für diese anspruchsvolle Aufgabe kaum oder gar nicht ausgebildet war und von den Behörden häufig allein gelassen wurde.

«Nicht anprangern, sondern verstehen»

Man wolle mit der Untersuchung «nicht anprangern, sondern verstehen» betont die Direktion des Innern in der Medienmitteilung. Handlungsbedarf bestehe nicht nur aufgrund der bestehenden Forschungslücke, sondern primär, weil die Gesellschaft den Opfern und Angehörigen eine Aufarbeitung schulde. Die Forschungsarbeit wird sich auf zahlreiche Archivquellen und Interviews mit Beteiligten und Betroffenen stützen und sich auf alle Gemeinden des Kantons Zug erstrecken. Erforscht werden nicht nur einzelne Fälle, sondern auch die damaligen Strukturen, Werte und Normen. Dadurch können die Geschehnisse in einen gesellschaftspolitischen Kontext gestellt werden. Die Forschungsresultate sollen in einem schriftlichen Bericht festgehalten werden, der voraussichtlich bis Ende 2021 vorliegt.

Weiterer Finanzbedarf

Was die Finanzierung betrifft, so hat die Zuger Regierung bereits 400’000 Franken aus dem Lotteriefonds zugesprochen. Nebst der Katholischen Kirche Zug unterstützen die «Guido Fluri Stiftung», die reformierte Kirche im Kanton Zug, die Stadt Zug sowie die Gemeinden Menzingen und Risch das Vorhaben. Auch Baar plant eine Beteiligung. Der Finanzbedarf ist damit allerdings noch nicht gedeckt. So ist jede weitere Unterstützung für das Projekt herzlich willkommen!

Die Pfarrei Hünenberg hat einen Adventsbegleiter der besonderen Art entwickelt: Kurze Textimpulse, die täglich mittels einer App verschickt werden, sollen durch die Vorweihnachtszeit begleiten und sie bereichern.

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In Unterägeri beleuchten im Dezember mehr als 300 Kerzen eine mehrere Kilometer lange Wegstrecke. Wer den Laternenpfad unterstützen möchte, kann für 140 Franken den Kerzenschein für eine Nacht spenden.

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Bei administrativen Aufgaben können Seelsorgende mit Leitungsverantwortung bald qualifizierte Hilfe erhalten. Das hat die Deutschschweizerische Ordinarienkonferenz (DOK) an ihrer letzten Sitzung beschlossen.

In der Deutschschweiz soll die «Leitungsassistenz» als eine neue kirchliche Funktion eingeführt werden, wie der Bildungsrat der katholischen Kirche in der Deutschschweiz in seiner heutigen Medienmitteilung berichtet. Kirchgemeinden verfügen damit über eine Orientierung, wie die Leitung grösserer Seelsorgestrukturen besser organisiert werden kann. Dies eröffnet auch spannende Karriereaussichten für Pfarreisekretärinnen und -sekretäre sowie Quereinsteigende aus der Wirtschaft.

Wer eine grosse Pfarrei oder einen Pastoralraum leitet, kommt oft an Grenzen. Sitzung reiht sich an Sitzung – und statt in die Seelsorge zu den Menschen geht es häufig wieder an den Schreibtisch. Leitungsassistentinnen oder Leitungsassistenten können hier Abhilfe schaffen: Sie bewahren den Überblick und sorgen im Auftrag der oder des Vorgesetzten dafür, dass die Administration rund läuft. Zum Beispiel organisieren sie Sitzungen, schreiben Protokolle und haben ein Auge auf das Budget. Im Kontakt mit den anderen Mitarbeitenden kümmern sie sich darum, dass administrative Vorgaben eingehalten werden oder Anlässe in einer Seelsorgeeinheit perfekt aufgegleist sind.

Zwei Module…

 Das Profil der neuen Funktion entspricht in der freien Wirtschaft einer «Direktionsassistenz». Wer so ausgebildet ist oder gar vertiefte Managementkenntnisse mitbringt, dem kann eine Pastoralraumleiterin getrost administrative Aufgaben delegieren – sofern ein Grundverständnis für den kirchlichen Grundauftrag vorliegt.
Dafür sorgt die DOK mit einem attraktiven Weiterbildungsangebot. Die nötige kirchliche Feldkompetenz kann in zwei Modulen innerhalb eines Jahres am Theologisch-pastoralen Bildungsinstitut (TBI) in Zürich erworben werden. Den Erfolg attestiert ein kirchliches Zertifikat. Als Zielgruppe sind Quereinsteigende mit hohen fachlichen Kompetenzen sowie Pfarreisekretärinnen oder -sekretäre im Blick, die neue Herausforderungen suchen.

…integriert in Ausbildungssystem ForModula

Die beiden Module ermöglichen, Kenntnisse über die Kirche zu vertiefen und die neue Berufsrolle zu klären: Das Modul «Grundzüge der Kirche und Pastoral» startet erstmals im Herbst 2019. Dann folgt das Modul «Leben und Arbeiten in der Kirche» für Leitungsassistenz. Die Module sind in das kirchliche Aus- und Weiterbildungssystem ForModula aufgenommen, wo bereits Katechetinnen und Katecheten sowie Jugendarbeitende ausgebildet werden. Jüngst kam für Absolventinnen und Absolventen mit Fachausweis die Berufsfelderweiterung «Kirchliche Freiwilligenanimation» hinzu. ForModula ist das modulare Bildungskonzept der katholischen Kirche in der Deutschschweiz. 

Perspektive  für Pfarreisekretärinnen  und -Sekretäre

Für manche Frauen und Männer im Pfarreisekretariat fehlten für einen Aufstieg zu mehr Verantwortung bislang passende Stellen. Dabei bringen einige Pfarreisekretärinnen überdurchschnittliche Kompetenzen mit und wollen gerne mehr leisten. Und der Bildungsmarkt bietet zahlreiche Möglichkeiten, die nötige Fachkompetenz für Leitungsassistenz zu erwerben. Wer also eine Pfarreisekretärin zur Leitungsassistentin weiterqualifizieren möchte, wird mit ihr zusammen das passende Weiterbildungsangebot suchen. Für massgeschneiderte Lösungen, die den individuellen Voraussetzungen und konkreten Anstellungsbedingungen entsprechen, gibt es eine grosse Auswahl: ob Kurs, eidgenössischer Fachausweis oder Master of Advanced Studies.

 

Mehr Informationen zur «Leitungsassistenz»

Auch in diesem Jahr werden im Rahmen der Aktion «Zuger für Zuger» wieder Lebensmittel gesammelt für Menschen im Kanton Zug, die unter Armut leiden. Sammelorte und -Zeiten finden Sie hier.

In der Advents- und Weihnachtszeit besteht die Möglichkeit, Lebensmittel des täglichen Gebrauchs an Menschen im Kanton Zug zu spenden, die unter Armut leiden. Gesammelt werden Esswaren, die nicht schnell verderblich sind, Putzmittel und Produkte der Körperhygiene.

Die katholische und die reformierte Kirche nehmen die Lebensmittel entgegen. Anschliessend werden sie von der Gemeinnützigen Gesellschaft (GGZ) eingesammelt. Im Januar verteilt die GGZ die Lebensmittel in Paketen à 7 bis 8 kg an jene Bewohner des Kantons, die über einen Einkaufsausweis beim «Tischlein deck dich» oder beim Caritasladen verfügen. Vergangenes Jahr konnten rund 5000 kg Lebensmittel weitergegeben werden. Die Aktion wurde vor einigen Jahren von der Zeitung «Zuger Woche» ins Leben gerufen.

Lebensmittelabgabe bei den katholischen Pfarrämtern

Allenwinden: Mo/Do/Fr: 8 – 11 oder gem. tel. Absprache

Baar: Mo – Fr: 8 – 11.45 und 13.30 – 17

Cham: Mo – Do: 8 – 12 und 14 – 18, Fr bis 17

Hünenberg: Mo/Di/Do/Fr: 8 – 11.45 und 13.30 – 17

Meierskappel: gem. tel. Absprache

Menzingen: Mo: 8.30 – 11.30 und 15 – 18, Di – Do: 8.30 – 11.30

Neuheim: Mo/Di/Do/Fr: 8 – 11.30 oder gem. tel. Absprache

Oberägeri: Mo – Fr: 9 – 11.30, Mo/Di/Fr: 13.30 – 15.30

Oberwil: Mo – Fr: 8 – 11.30, Di: 14 – 17.30

Risch: Mo – Fr: 9 – 12 und Do: 9 – 15

Rotkreuz: Mo – Fr: 9 – 11.30, Di/Do/Fr: 14 – 17

Steinhausen: Mo – Do: 8 – 11.45, Fr bis 17

Unterägeri: Mo – Fr: 9 – 11.30 und 14 – 17

Walchwil: Mo – Fr: 8 – 11.45, Mo/Di/Do/Fr: 13.45 – 17

Zug, Gut Hirt: Di – Do: 8.30 – 11 und 14 – 17, Fr: 8.30 – 11

Zug, St. Johannes: Mo – Fr: 8.45 – 12 und 14 – 17.30. Mi-Vormittag geschlossen

Zug, St. Michael: Mo – Do: 8 – 12, 14 – 17, Fr: 8 – 12

Missione Cattolica Italiana Zug: Di/Fr: 9 – 12 und 13.30 – 18

 

Marianne Bolt

Einst war sie die Werkstatt der Baumetze von St. Oswald in Zug. Frisch renoviert dient die historische Bauhütte nun künftig als Kaffeelokal für Kirchgänger und als Mietlokal für Tagungen, Taufen und Hochzeiten.

Der Umbau und die Sanierung der Bauhütte erfolgten gemäss Ambros Birrer, dem zuständigen Kirchenrat für Bau und Infrastruktur, durch den Zuger Architekten Hugo Sieber. Ein Teil des Dachstuhls wurde geöffnet, um  Raum zu gewinnen. Das Lokal verfügt über sanitäre Anlagen (auch für Rollstuhl), eine stilvolle dunkelrote Küche, moderne Tische und Bestuhlung. Eine einmalige Note verleihen dem Hauptraum zwei historische Glasfenster aus der Oswaldskirche, die in die Wände eingebaut und hinterleuchtet sind. Die ansprechenden Glasmalereien zeigen den heiligen Michael und die heilige Elisabeth.
Draussen umrahmt ein schmucker Garten das Baujuwel, das nun der katholischen Kirchgemeinde als multifunktionaler Nutzraum dient.

Einsegung am Sonntag, 17. November 2018

Der Kirchenrat lädt am Samstag, 17. November und am Sonntag, 18. November von 10 bis 17 Uhr zur Besichtigung ein.
Am Sonntag, 17. November findet um 11.15 Uhr nach dem Gottesdienst die Einsegnung des Lokals statt.

 

Speziell: Die hinterleuchteten Glasfenster in der neuen Bauhütte | © Katholische Kirche Zug

Am vergangenen Wochenende haben sich in Zug rund 600 Jugendliche zum alljährigen Adoray-Festival getroffen. Christoph Walser war mit dabei und beeindruckt. Er schildert seine Eindrücke.

Das vergangene Wochenende habe ich nicht viel geschlafen, was allerdings nicht wirklich aussergewöhnlich ist bei Jugendlichen. Ich war die meiste Zeit in der Kirche St. Michael. Nicht wirklich das Standard-Wochenendprogramm eines 19-Jährigen. Aber was ist überhaupt an dem letzten Wochenende in der Kirche passiert?

Vom 9. November bis zum 11. November haben sich Jugendliche in Zug getroffen, die aus allen Ecken der Schweiz hergereist waren. Das Ziel: die Kirche St. Michael. Das Programm: ein Wochenende voll Heiligem Geist. Begonnen hat das Ganze mit einem berührenden Theater über den seligen Pierre Giorgio Frassati. Ein Stück über eine inspirierende Persönlichkeit, gefolgt von einer eindrücklichen Lichterprozession zur Klosterkirche.

Beeindruckender Impuls von Raniero Cantalamessa

Nach dem Programm war der Abend natürlich noch nicht vorbei. Im Burgbachsaal gab es tolle Musik, viele schöne Begegnungen und eine Bar. Die Nacht war kurz. Am Samstagmorgen ging es weiter mit der Messe. Anschliessend hielt der Prediger des Papstes, Raniero Cantalamessa, einen Impuls über den Heiligen Geist.  Es war aussergewöhnlich beeindruckend, wie es Raniero Cantalamessa gelang, einen solch spannenden, humorvollen und zugleich tiefgründigen Impuls zu halten. Gestärkt durch das köstliche Risotto folgten die Activities. Für alle war etwas dabei, von «Strassenmission» bis zu «Heiliger Geist – ganz praktisch» reichte das Angebot.

Das Highlight des Adoray Festivals war ganz klar der Samstagabend. Es war das Big Adoray angesagt. Die vier Elemente Lobpreis, Impuls, eucharistische Anbetung und im Anschluss ein gemütliches Chill-Out bilden das Grundgerüst jedes Adorays. Das Big Adoray ist das, was wir jede Woche in unseren Adoray schweizweit machen, einfach viel grösser, also «big». Die Stimmung war während des gesamten Adorays vom Lobpreis bis zum gemütlichen Chill-Out einfach grossartig.

Kirche St. Michael bis zum letzten Platz voll

Nach einer noch kürzeren Nacht war es auch schon Sonntag, der letzte Tag des Festivals. Traditionell findet am Sonntag die Messe um 10:00 Uhr zusammen mit der Pfarrei St. Michael statt. Die grosse St. Michaelskirche war dabei bis auf den allerletzten Platz besetzt. Im Anschluss waren alle eingeladen zu dem sogenannten «Mehrgenerationenlunch».

Das Adoray Festival 2018 ist nun Geschichte. Was bleibt, ist grosse Freude und Dankbarkeit für dieses Wochenende mit anderen jungen Christen und mit Gott. Im Adoray habe ich eine Heimat im Glauben gefunden. Ich freue mich schon auf das kommende Adoray Festival, hoffentlich auch mit Ihnen.

 

Christoph Walser, Zug

Mit dem Älterwerden der Menschen steigt auch die Anzahl jener Personen, die an Demenz erkranken. Für die diakonische Mitarbeiterin Agatha Schnoz ist die Seelsorge ein wichtiger Teil der ganzheitlichen Betreuung.

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Freiwillig Tätige wünschen vermehrt professionelle Begleitung. Neu bieten die Deutschschweizer Bistümer einen Lehrgang in Kirchlicher Freiwilligenanimation an. Er richtet sich an KatechetInnen und JugendarbeiterInnen, die ihre Kompetenzen erweitern möchten.

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