Aufgrund der Corona Krise und als Zeichen der Solidarität hat der Kirchenrat der Katholischen Kirche Stadt Zug am 28. April 2020 beschlossen, alle Kirchenmusikerinnen und -musiker zu entschädigen.
Infolge Verschärfung der Massnahmen vom Bund zum Schutz vor dem neuen Coronavirus müssen alle kirchlichen Veranstaltungen voraussichtlich bis am 8. Juni 2020 abgesagt werden. Alle freischaffenden Musikerinnen und Musiker, die jeweils von der Katholischen Kirchgemeinde Zug engagiert werden, können seit dem 16. März 2020 keine Auftritte wahrnehmen. Sie erhalten 80 Prozent der vereinbarten Gage. Dies betrifft alle kirchliche Veranstaltungen, welche in Folge der aktuellen Krise abgesagt werden mussten.
Diese Auszahlungen sind als einmalige Sonderentschädigung zu verstehen. Organistinnen und Organisten erhalten den vollen Lohn – wie alle anderen Mitarbeitenden.
Medienmitteilung vom 5. Mai 2020
Am Auffahrtstag, dem 21. Mai 2020, würde üblicherweise die alljährige Zuger Landeswallfahrt nach Einsiedeln stattfinden. Aufgrund der Coronakrise fällt sie jedoch in diesem Jahr aus.
Rund 600 Jahre alt ist die Tradition, dass am Auffahrtstag zahlreiche Zugerinnen und Zuger nach Einsiedeln pilgern. Menschen aller Art und Alters machen sich allein oder in organisierten Gemeinschaften der Pfarreien auf den Weg und kommen sich in Begegnungen und Gesprächen näher. Am Nachmittag findet in der Stiftskirche Einsiedeln jeweils die feierliche Eucharistiefeier statt.
Die Pfarreien des Kantons Zug, die jedes Jahr mit verschiedenen Programmen aufwarten, mussten aufgrund der Coronakrise die diesjährigen Veranstaltungen absagen.
Medienhinweis der Katholischen Kirche Zug vom 4. Mai 2020
Aufgrund des Entscheids des Bundesrats, das Versammlungsverbot aufrechtzuerhalten, dürfen vorläufig weiterhin keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden. Dagegen protestieren Bischof Gmür und VKKZ-Präsident Karl Huwyler.
Sowohl die Gottesdienste wie auch der ausserschulische kirchliche Religionsunterricht und die Firmvorbereitungskurse gelten als «Veranstaltungen» und unterliegen deshalb dem Versammlungsverbot, wie Bistumssprecher Hansruedi Huber informiert.
Bischof Felix Gmür ist nicht zufrieden mit dieser Situation, wie kath.ch berichtet. Er möchte die öffentlichen Gottesdienste ab Christi Himmelfahrt am 21. Mai oder Pfingsten am 31. Mai wieder aufnehmen, wartet jedoch auf grünes Licht des Bundesrates. «Wenn andere Versammlungen wieder erlaubt werden, sehe ich keinen Grund, warum keine Messen zugelassen werden sollten. Es ist eine Frage der Gleichbehandlung», sagte der Bischof.
Karl Huwyler, Präsident der Vereinigung der katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug (VKKZ) hat sich per E-Mail an die Zuger Vertreter im National- und Ständerat gewandt. Er bittet sie darum, sich beim Bundesrat für eine aktive Behandlung des Themas «Zulassen kirchlicher Aktivitäten» einzusetzen und dies auch öffentlich zu kommunizieren. «Dies ist nicht nur ein Teil zur Bewältigung der zukünftigen gesellschaftlichen Probleme, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den kirchlichen Aktivitäten».
Die Schweizerische Bischofskonferenz (SBK) hat am 27. April ein Rahmenkonzept mit Schutzmassnahmen zur Durchführung von öffentlichen Gottesdiensten veröffentlicht.
Auf der Corona-Seite des Bistums Basel finden Sie jederzeit die aktualisierten Infos zu den Präventionsmassnahmen.
Bernadette Thalmann
Die Kirchenräte Risch und Meierskappel sind mit Gregor Tolusso, Pastoralraumpfarrer Zugersee Südwest, übereingekommen, das Arbeitsverhältnis nach Ablauf der befristeten Missio per 31. Juli 2020 aufzulösen.
Unterschiedliche Auffassungen über die Form der Zusammenarbeit und das Umsetzungstempo der geplanten Umstrukturierungen im Pastoralraum sind die Gründe für die Trennung. Sie führten nach sorgfältiger Prüfung zum gemeinsamen Entscheid, das Arbeitsverhältnis aufzulösen.
Die befristete Missio des Bistums für das Amt von Gregor Tolusso läuft am 31. Juli 2020 ab. Der Pfarrer wird noch bis zu diesem Datum im Pastoralraum wirken. Die Kirchenräte Risch und Meierskappel danken Gregor Tolusso für die bereits umgesetzten Schritte zur Weiterentwicklung des Pastoralraums. Dazu gehören die Zusammenlegung der Pfarreisekretariate Risch und Rotkreuz sowie die Gründung des Pastoralraumrats, bestehend aus Mitgliedern des Pfarreirats Rotkreuz und den Pfarreiteams Risch und Meierskappel. Auch Konzepte für neue Projekte liegen bereits vor.
Für die Nachfolge von Gregor Tolusso, der sein Amt offiziell am 15. August des vergangenen Jahres antrat, werden die beiden Kirchenräte zusammen mit dem Bistum Basel eine Lösung erarbeiten.
Medienmitteilung vom 24. April 2020
Haben Sie die Medientipps zu Radio- und Fernseh- und Filmbeiträgen auf der kantonalen Homepage der Katholischen Kirche Zug schon beachtet? Auch Gottensdienste sind aufgeführt. Ein Link in der Servicebox rechts auf der Startseite führt darauf.
Die Seelsorgenden in den Zuger Pfarreien sind trotz der Pandemie für ihre Mitglieder da und unterstützen insbesondere die Risikogruppen. Dies mit viel Kreativität und auf neuen Kommunikationskanälen.
Die meisten Kirchen und Kapellen stehen offen. Der Walchwiler Gemeindeleiter Ralf Binder achtet darauf, dass die Türe zur Pfarreikirche just so weit geöffnet ist, dass die Besuchenden die Falle nicht zu berühren brauchen. Die Pfarrei Baar teilt mit, dass die Türfallen regelmässig desinfiziert werden.
Gottesdienste werden in vielen Pfarreien still, also ohne Publikum gefeiert. Christof Arnold, Gemeindeleiter Menzingen und Neuheim: «Wir beten auch für die Anliegen der Pfarreiangehörigen. Sie können ihre Wünsche per E-Mail oder telefonisch mitteilen.
In der Kirche St. Oswald liegen die liturgischen Texte für die stille Messe am Sonntag jeweils vor dem Altar, informiert Reto Kaufmann, Pastoralraumleiter Zug Walchwil. Er lädt die Besuchenden der Kirche zudem ein, Einträge in das Dank- und Sorgenbuch zu machen.
Umstellung auf Telefonseelsorge
In den Pfarreien ist jetzt Seelsorge per Telefon angesagt. Zum einen rufen sie die Menschen über ihre Webseiten auf, sich zu melden, wenn sie ein Gespräch wünschen, zum andern wirken sie proaktiv, wie Ralf Binder. Er verbringt den Tag vorwiegend damit, die Mitglieder seiner Walchwiler Gemeinschaft zu kontaktieren, damit er weiss, ob sie wohlauf sind oder allenfalls Unterstützung brauchen.
Unterstützung benötigen jetzt vor allem ältere und kranke Menschen. Für sie haben die meisten Pfarreien einen Einkaufsservice organisiert, der per Telefon bestellbar ist. Zum Teil arbeiten sie dazu mit anderen Organisationen zusammen, die Pfarrei Cham beispielsweise mit KISS, der Organisation für Nachbarschaftshilfe.
Impulse via Youtube und Whatsapp-Gottesdienste
Neue Wege in der Kommunikation geht Berhard Lenfers, Gemeindeleiter St. Johannes in Zug: Auf Facebook ist die Pfarrei schon länger präsent. Jetzt in der Krise betet er jeden Morgen von 6.15 – 7.00 Uhr in der Kirche. Daraus entsteht ein täglicher Impuls von zwei bis fünf Minuten aus der Stille, den er anschliessend auf Youtube freischaltet. Hier der Impuls «Für das Leben eintreten»: Wort aus der Morgenstille 6 vom 24.03.20.
Einen ersten Whatsapp-Gottesdienst hat die Pfarrei Baar am vergangenen Samstag durchgeführt. Weitere finden am 4. und 11. April statt. Wer mitmachen will, meldet sich jeweils bis Freitag 12 Uhr auf T 079 759 96 56 an und wird dann Mitglied einer Gruppe, die kurz vor Beginn des Gottesdienstes zur Teilnahme aufgerufen wird. Ein spannendes Gruppen-Erlebnis, denn die Teilnehmenden sind live mit dabei und hören auch die Antworten des Publikums.
Sich gegenseitig Mut machen und einander helfen
Die Stimmung in den Pfarreien ist grundsätzlich gut. «Alle haben Fragen und Unsicherheiten. Aber wir versuchen, einander zu unterstützen und uns gegenseitig Mut zu machen», sagt Reto Kaufmann. Mut machen wollen beispielsweise Hoffnungsworte von Seelsorgenden auf den Homepages der Pfarreien im Pastoralraum Zug Berg, oder auch die Teilnahme an der schweizweiten «ökumenischen Aktion» des Kerzen-Anzündens.
Dankbar für Unterstützung aus den Pfarreien ist derzeit Roland Wermuth, Leiter Spitalseelsorge im Zuger Kantonsspital. Er und sein Team machen Besuche am Krankenbett nur noch auf Anfrage durch das Pflegepersonal oder wenn bei der Telefonseelsorge deutlich wird, dass ein Besuch sehr erwünscht ist. «Wir rechnen mit einem Anstieg des Bedarfs an Seelsorge und sind daran, einen ausserordentlichen Pikett-Dienst rund um die Uhr einzurichten, um auch dem Pflegepersonal und den Angehörigen eine Stütze zu sein». Erste Zusagen für Unterstützung hat er bereits erhalten.
Viel Kreativität
Auf der Suche nach Wegen, in der Krise zu unterstützen, sind die Pfarreien kreativ. Im Chilemattgarten in Steinhausen findet derzeit ein Saatgut-Teilen statt. Man darf aus einer Kiste mitnehmen, was man will und reinlegen, was man übrig hat. Wer Lust hat, kann sich per E-Mail für eine Suppen- oder Risottomahlzeit an Gründonnerstag anmelden, die dann nach Hause, in den Milchkasten, geliefert wird.
Das Oberwiler Pfarreiteam meldet sich zweimal wöchentlich mit dem «Oberwiler Sendebrief», als «Zeichen der Verbundenheit». Er enthält aktuelle Informationen über lokale Initiativen und spirituelle Impulse. Wer dem Pfarramt seine Postadresse oder E-Mail mitteilt, gehört mit zu den Empfängern.
Die Pfarreien Hünenberg und der Pastoralraum Zug Berg unterstützen Religionslehrpersonen beim Kontakt mit ihren Schülern. Pastoralraumleiter Urs Stierli nennt als Beispiele «eine persönlich gestaltete Karte/Brief an die Schüler mit Bezug zu einem behandelten Thema (2.-6. Klasse)» oder einen «Whatsapp-Infokanal Religion, mit Texten, Bildern Filmen und Aufgaben (Oberstufe)».
Die Pfarrei Hünenberg rief zudem die Familien ihrer Gemeinschaft zum Mitbasteln an einer Osterüberraschung auf. So können ab morgen Freitag rund 200 Geschenksäckli in der Pfarreikirche abgeholt oder auf Nachricht ans Pfarramt nach Hause ausgeliefert werden.
Bernadette Thalmann
Mit ihrem seelsorgerischen und sozialen Engagement ist die Kirche eine tragende Kraft unserer Gesellschaft, insbesondere in Krisenzeiten. Die Kirchensteuern der Bevölkerung und der ansässigen Firmen machen das möglich.
Die Katholische Kirche im Kanton Zug setzt sich primär für das Wohl der Menschen im Kanton ein. Dabei vergisst sie aber nicht, auch über die Kantonsgrenzen hinauszuschauen. Die Kirchensteuern von natürlichen und juristischen Personen bilden das finanzielle Fundament dieser Aktivitäten. Im Jahre 2018 hat die Katholische Kirche Zug dafür 33.7 Millionen Franken ausgegeben.
Mit 62.9% (21.2 Mio. Franken) fliessen die meisten Mittel in die Pfarreiseelsorge. Dazu gehören nicht nur Gottesdienste. Die Kirche ist dort, wo die Menschen sie braucht. Seelsorgende unterstützen in schwierigen Lebenssituationen, beim Verlust der Arbeit oder eines geliebten Menschen, bei Unfall oder Krankheit, insbesondere in Krisensituationen wie der aktuellen Pandemie. Sie begleiten aber auch in anderen wichtigen Lebensabschnitten wie bei Geburt und Heirat. Aktives, durch die Kirche finanziertes Gemeindeleben kann viel dazu beitragen, dass Katholiken und Nicht-Katholiken eine Heimat finden und erleben. Mit den karitativen und sozialen Angeboten in Kirchgemeinden und Pfarreien gibt die Kirche also einen Teil der Steuererträge zurück an die Bevölkerung.
Gewisse pastorale Aktivitäten werden aus Effizienzgründen auf kantonaler Ebene organisiert und bezahlt. Dazu gehören u.a. die Seelsorge für Fremdsprachige, die Spital– und Gefängnisseelsorge, die Seelsorge für Behinderte, gemeindeübergreifender Religionsunterricht, Flüchtlingsseelsorge oder die Förderung der Kirchenberufe. Der Aufwand für diese vielseitigen pastoralen Tätigkeiten macht weitere 4% (1.3 Mio. Franken) aus.
Da die Kirchgemeinden und Pfarreien nicht alle Dienstleistungen selbst erbringen können, werden gewisse Aufgaben an spezialisierte Institutionen übergeben. Das sind diverse Organisationen im sozialen, karitativen und diakonischen Bereich wie beispielsweise der Zuger Kantonale Frauenbund, das Lassalle-Haus, das Hospiz Zentralschweiz/Hospiz Zug und FRW Interkultureller Dialog. Die Beträge an solche Institutionen betragen 4.2% (1.4 Mio. Franken).
Der Kostenanteil für Behörden und Verwaltung von 12.8% (4.3 Mio. Franken) scheint relativ hoch. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Kirchgemeinden im Kanton Zug keine einheitliche funktionale Rechnungslegung ausweisen. So werden unter diesem Titel auch Funktionen erfasst, die eigentlich eher der Pfarreiseelsorge zuzuteilen wären.
Das Liegenschaftenportefeuille der Katholischen Kirche umfasst vor allem die sakralen Bauten und die für den Betrieb nötigen Infrastrukturen. Die Abschreibungen auf diese Investitionen betragen 1.9 Mio. Franken oder 5.6% der gesamten Ausgaben. Der Abschreibungssatz wird vom Kanton festgelegt.
Die kantonalen Fachstellen umfassen hauptsächlich die Gesamtleitung Fachstellen & Diakonie, die Fachstelle Bildung-Katechese-Medien BKM sowie das «Forum Kirche und Wirtschaft», aber auch das Pfarreiblatt und die Kommunikation. Ein Klick auf die Webpages der Fachstellen zeigt deren breiten Aufgabenbereich im Detail. 3.1% oder 1 Mio. Franken wurden dafür ausgegeben.
Im Gegensatz zu den meisten andern Länder fliessen in der Schweiz keine Steuergelder direkt in die Bistümer oder nationalen kirchlichen Organisationen. Hierzulande werden diese durch die Basis der Kirchgemeinden (z.T. Landeskirchen) finanziert. Dieses föderale duale System stellt sicher, dass die Mittel effizient und zielorientiert, unter Einhaltung demokratischer Spielregeln, an das zuständige Bistum (im Fall von Zug das Bistum Basel) und die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (rkz) weitergeleitet werden. Der Beitrag an die rkz beträgt lediglich 712’000 Franken (2.1%), derjenige an das Bistum Basel 562’000 Franken oder 1.7% des Gesamtaufwandes der Katholischen Kirche Zug.
Beide Beiträge richten sich nach einem Verteilschlüssel, welcher die Steuerkraft des Kantons spiegelt. Der Beitrag des Kantons Zug beinhaltet daher indirekt auch eine Art von Solidaritätsanteil an die Kantone mit schwächeren Steuererträgen.
Karl Huwyler, Präsident VKKZ
In der Klinik Zugersee in Oberwil gilt ein Besuchsverbot. Auch die Angebote für Patienten wie das Abendgebet und die Meditation fallen aus. Gefragter denn je sind deshalb die Dienste des Klinikseelsorgers Alois Metz.
Alois Metz, wie hat sich der Klinikalltag in den vergangenen Wochen verändert?
Es gibt keine Angebote mehr mit mehreren Patienten. Das Abendgebet, die Meditation und die Philosophische Runde fallen aus. Um das Besuchsverbot sicherzustellen, stehen Securitas-Leute am Haupteingang. Die übrigen Eingänge sind geschlossen. Damit soll verhindert werden, dass das Virus in die Klinik eindringt. Aber als Seelsorger in der Psychiatrie dürfen wir noch zu den Patienten und Stationen gehen.
Wie hat sich die Nachfrage nach Seelsorge entwickelt?
Sobald ich auf Station komme, steuern Patienten auf mich zu, da sie unbedingt reden wollen. Ganz klar: Sie brauchen etwas Abwechslung in der Zeit der «Quarantäne», denn viele Patienten dürfen nur mit Personal nach draussen gehen. Mein Alltag ist voll gefüllt mit Einzelgesprächen mit Patientinnen und Patienten. Ich habe einen Schrittzähler am Handy und der zeigt 28’000 Schritten pro Tag an. Bei mindestens 25’000 davon handelt es sich um Spaziergänge mit Patienten.
Wie, ausser mit Gesprächen, kann man sich jetzt gegenseitig Mut machen?
Viele Patientinnen und Patienten und vermutlich auch Mitarbeitende zünden vermehrt Kerzen an. Ich fülle die beiden Kerzenständer in unserer Kapelle häufiger auf als sonst. Eine grosse Kerze, die am Fenster der Kapelle steht, hüte ich, damit sie nie ausgeht in der Zeit der Corona Krise.
Wie geht es euch im Team?
Mein Kollege hatte leichtes Fieber, keine Covid 19 Infektion, doch aus Sicherheit muss er eine Woche zu Hause bleiben. Ich persönlich versuche weiterhin, ruhig zu bleiben, denn die angespannte Atmosphäre im Haus ist deutlich zu spüren. Die täglich schärferen Sicherungsmassnahmen lösen bei vielen Angst aus. So wirken hier Menschen mit Ruhe und Gelassenheit wie gute Medizin.
Für Ostern habe ich ganz viele Schoggihasen gekauft. Alle austretenden Patientinnen und Patienten erhalten jetzt schon einen davon. Zudem freue ich mich darüber, dass uns der Frühling in kleinen Schritten unaufhaltsam entgegenkommt.
Interview: Bernadette Thalmann
In einer historisch beispiellosen Geste hat Papst Franziskus um ein Ende der Corona-Pandemie gebetet. Bei der Feier am Freitagabend auf den Stufen des Petersdoms rief er die Hilfe Gottes in der Notlage an.
Die Corona-Pandemie zeige, wie verletztlich die Welt und wir alle seien, sagt Bischof Felix Gmür in einem Interview mit kath.ch. Nun komme es darauf an, einander zu stützen. Dies gehe auch mit Abstand.