An Neujahr laden die katholische und die reformierte Kirche Steinhausen erstmals zusammen mit dem «Islamischen Verein Kanton Zug» zum gemeinsamen Treffen und Gebet ein. Anlass dafür ist der Weltfriedenstag.
Der Anlass findet am 1. Januar um 17.00 Uhr im Zentrum Chilematt in Steinhausen statt. Danach wird ein Apéro offeriert.
Im Dezember offenbaren sich die diakonischen Aktivitäten der Zuger Kirchen auch über verschiedene öffentliche Anlässe, die ein Feiern von Weihnachten in der Gemeinschaft ermöglichen. Hier das Beispiel Pfadi Zytturm im Interview mit Mitorganisator Dave Marbacher.
Dave Marbacher, seit wann gibt es die offene Weihnachtsfeier?
Die offene Weihnachtsfeier gibt es seit 62 Jahren.
Wie viele Leute kommen normalerweise?
Wir rechnen mit 30 bis 40 Gästen. Vom Alter her eher ältere, Männer und Frauen etwa gleich.
Wie verläuft der Abend? Welche Aktivitäten sind geplant?
Auf Wunsch holen wir die Leute zuhause mit dem Auto ab. Dann gibt es ab 18:30 Uhr einen kleinen Begrüssungsapéro. Ab 19:30 servieren wir Vorspeise und danach den Hauptgang. Nach dem Hauptgang singen wir zusammen ein paar Weihnachtslieder und hören uns eine Weihnachtsgeschichte an. Im Anschluss gibt es ein Dessert mit Kaffee. Ab 22:00 machen sich die Gäste langsam auf den Heimweg oder in die Mitternachtsmessen. Beim Gehen bekommt jeder Gast noch ein kleines Geschenk, das unter dem Weihnachtsbaum auf ihn gewartet hat. Auf Wunsch fahren wir die Leute auch wieder mit dem Auto nach Hause.
Wie ist die Stimmung jeweils?
Die Stimmung ist sehr freudvoll und auch feierlich. Viele der Gäste kommen untereinander oder mit den Helfern von der Pfadi ins Gespräch.
Ist die Teilnahme an der Feier kostenlos?
Ja, die ganze Feier und auch der Taxidienst sind für die Teilnehmer kostenlos. Die Unkosten werden von der katholischen und der reformierten Kirchgemeinde sowie der Stadt Zug getragen.
Wie sind die Reaktionen der Teilnehmenden?
Die Gäste sind durchwegs sehr dankbar und freuen immer sehr, an der Feier teilzunehmen oder im nächsten Jahr wieder zu kommen. Etwa die Hälfte der Gäste feiern regelmässig mit uns Weihnachten.
Welche Funktion hast du bei der Organisation des Anlasses?
Wir organisieren diese offene Weihnachtsfeier im Team: Mein Bruder kümmert sich um Administratives und Bestellungen im Vorfeld. Ich mache die Ausschreibungen, die Einladungen und kümmere mich um das Material und den Einkauf. Meine Eltern verwalten die telefonischen Anmeldungen und ein Pfadikollege ist der Host und Hauptansprechpartner der Gäste am Abend selbst.
Was motiviert dich, bei diesem Anlass mitzuhelfen?
Ich bin schon seit rund 30 Jahren mit dabei und die Freude und Dankbarkeit der Gäste ist für mich Motivation genug, dies immer wieder zu organisieren.
Welche Funktion hast du sonst noch bei der Pfadi Zytturm Zug?
Aktuell bin ich bei der Pfadi Zytturm Zug «nur» noch bei der Verwaltung vom Pfadiheim Choller involviert. Ich war jedoch etliche Jahre aktiver «Pfader» und danach auch mehrere Jahre Präsident der Pfadi St. Johannes Zug.
Was machst du beruflich?
Beruflich bin ich in der Softwareentwicklung für Internet und Mobile tätig.
Interview: Bernadette Thalmann
Infos und Anmeldung zur Weihnachtsfeier der Pfadi Zytturm
Übersicht Veranstaltungen zu Weihnachts- oder Neujahrsfeiern
Papst Franziskus setzt Pfarrer und Domherr Josef Stübi (61) als neuen Weihbischof im Bistum Basel ein. Er übernimmt die Nachfolge von Denis Theurillat, der 2021 zurückgetreten ist. Josef Stübi hat ist seit 2008 Stadtpfarrer von Baden und seit 2013 Domherr für den Stand Aargau.
Gemäss Art. 16 des Konkordats vom 26. März 1828 steht dem Bistum Basel ein Weihbischof zu, den der Diözesanbischof benennt. Der Papst prüft und bestätigt den Namen und setzt den Weihbischof ein. Dieses Vorgehen ist einzigartig in der Welt und zeigt, dass ein gutes Zusammenspiel von Ortskirche und Weltkirche in der Tradition der Kirche und besonders im Bistum Basel gut verankert ist.
«Meine Wahl fiel auf Josef Stübi, nachdem ich zuvor das Domkapitel, den Bischofsrat, den Priesterrat, den Rat der Diakone, Theologinnen und Theologen sowie den diözesanen Seelsorgerat um Vorschläge gebeten hatte. Gleichzeitig äusserten auch einige andere Personen ihre Wünsche», erklärt Bischof Felix Gmür.
Josef Stübi wurde am 26. März 1961 geboren, studierte nach der Matura in Immensee in Luzern und München Philosophie und Theologie und wurde 1988 zum Diakon und Priester geweiht. Er war Vikar in Windisch, Pfarrer in Hochdorf und ist aktuell Stadtpfarrer in Baden und Pastoralraumpfarrer im Aargauer Limmattal. Zudem war er Dekan des Dekanats Hochdorf und Baden-Wettingen. Aktuell ist Josef Stübi Mitglied des Priesterrats und seit 2013 Domherr des Standes Aargau.
Das grosse Bistum braucht einen Weihbischof, weil bischöfliche Präsenz bei den Gläubigen für die Glaubensverkündigung, das Glaubenszeugnis und das Band der Einheit zentral ist. Gleichzeitig können so die vielen Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden. Josef Stübis grosses Verantwortungsbewusstsein und seine Einsatzbereitschaft sind dafür gute Voraussetzungen.
«Ich freue mich, dass mit Josef Stübi ein erfahrener Seelsorger und Priester die Aufgaben eines Weihbischofs übernimmt. Er ist in unserem Bistum verwurzelt und kennt die Freuden und Leiden, die Sorgen und Nöte der Gläubigen und von uns Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus eigener und langjähriger Erfahrung», sagt Bischof Felix Gmür.
Die Bischofsweihe findet am 26. Februar 2023, 15.00 Uhr, in der Kathedrale in Solothurn statt.
Medienmitteilung des Bistums Basel vom 20. Dezember 2022
Lesen Sie hier das grosse Interview von kath.ch mit Weihbischof Josef Stübi
Der Nigerianer und Baarer Pfarrer Anthony Chukwu (59) feiert sein 30-jähriges Priesterjubiläum. Nebst einem Studium der Philosophie und Theologie hat er auch einen Doktortitel in Klinischer Psychologie erworben. Das Newsportal kath.ch hat ihn porträtiert.
Seit fast einem Jahr ist Stefan Doppmann als Präsident der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden im Kanton Zug (VKKZ) im Amt. Er hat viel erlebt und sich zusammen mit dem Präsidium ambitiöse Ziele gesteckt. Mehr erfahren Sie im folgenden Interview.
Stefan, wie hast du dein erstes Jahr im Präsidium erlebt?
Die Zeit war spannend für mich. Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit im Präsidium. Sie läuft reibungslos, obwohl fast alle Mitglieder gewechselt haben.
Als Kirchenschreiber von Baar übst du gleichzeitig einen anderen anspruchsvollen Kirchenjob aus. Wird das nicht ein wenig viel?
Nein, das funktioniert gut. Zumindest solange es nicht an einer oder gar beiden Stellen «brennt». Aber das ist glücklicherweise momentan nicht der Fall. Ich profitiere mit diesen beiden Aufgaben von Synergien. Als Präsident erhalte ich direkt Informationen aus übergeordneten Gremien wie dem Bistum oder der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ). Auch die anderen Kirchgemeinden im Kanton lerne ich besser kennen. Ich kenne aber auch den Alltag in der Kirchgemeinde aus eigener Erfahrung. Davon profitiere ich in beiden Funktionen.
Welches Ereignis auf nationaler Ebene hat dir besonders viele Einblicke verschafft?
Da gab es verschiedene. Aber interessant ist beispielsweise die drei Mal jährlich stattfindende Konferenz der RKZ. Da habe ich engagierte Kirchenvertreterinnen und -vertreter aus anderen Landesgegenden kennengelernt. Der Ausbau meines Netzwerks verhilft mir zu wichtigem Wissen, das ich einsetzen kann bei der Lösung von Aufgaben, die sich uns auch in Zug stellen.
Was hat dich im vergangenen Jahr im Kanton Zug beeindruckt?
Ich habe die vielfältige pastorale Arbeit in verschiedenen Bereichen und an einigen Orten miterleben dürfen. So habe ich etwa mit der Missione Cattolica Italiana anfangs November den Gottesdienst zu Ehren der Opfer von Krieg und Arbeit in Zug gefeiert und ich habe an den Feldgottesdiensten des Walchwiler Bergfestes sowie zu Fronleichnam in Cham teilgenommen. Zudem habe ich viele wertvolle Begegnungen erlebt, Gespräche geführt und Erfahrungen geteilt.
Auf welche Ziele wird sich die VKKZ im kommenden Jahr konzentrieren?
Wir haben uns im Präsidium für die kommenden vier Jahre Legislaturziele gesteckt, an denen wir auch im bevorstehenden Jahr arbeiten wollen. Wir werden…
Die Kirche neu aufzustellen ist ein enorm anspruchsvolles Ziel. Wie soll es realisiert werden?
Bereits im November 2021 hat uns der Religionssoziologe Arnd Bünker in einer Weiterbildungsveranstaltung Erkenntnisse aus nationalen Befragungen zur Entwicklung der katholischen Kirche vermittelt. Darauf basierend haben die VKKZ, Leitungspersonen aus den Kirchgemeinden und Pfarreien sowie des Bistums im Juli dieses Jahres anlässlich eines Workshops spannende Ideen zusammengetragen. Diese wollen wir weiterentwickeln und mit dem angelaufenen synodalen Prozess zusammenführen. Die enge Zusammenarbeit von staatskirchenrechtlicher und pastoraler Seite ist sehr fruchtbar und in dieser Form meines Wissens bei uns neu.
Gibt es erste inhaltliche Ergebnisse?
Ja, wir wollen versuchen, im Kanton Zug pfarrei- und pastoralraumübergreifend neue Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen – Hand in Hand mit den Verantwortlichen in der Pastoral vor Ort. Daraus sollen nicht konsumorientierte Angebote entstehen, welche die bisherigen Grundangeboten ergänzen. Die Kirche will vermehrt zur «zuhörenden Pastoral» werden, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. In der oben beschriebenen Zusammenarbeit sind wir weiterhin auf dem Weg und werden weitere Schritte formulieren.
Interview: Bernadette Thalmann
«Sammle meine Tränen» – mit Kerzen wird unter diesem Titel der früh verstorbenen Kinder weltweit gedacht, jeweils am zweiten Sonntag im Dezember. Zum ersten Mal findet eine solche Gedenkfeier auch in Zug statt.
Ein Kind stirbt – während der Schwangerschaft, kurz nach der Geburt oder im Kindes- und Jugendalter. Immer ist es für die Eltern ein Schock, dem ein langer Verarbeitungsprozess folgt. Rituale und Begegnungen bieten dabei einen Rahmen, um Schmerz, Wut, Schuldgefühl und Trauer auszudrücken. Eine Gedenkfeier für Betroffene ist eine Möglichkeit, den eigenen Schmerz zu gestalten und andere Menschen am Trauerprozess teilhaben zu lassen.
«Ich bin froh, dass eine solcher Gedenkfeier nun auch in Zug stattfindet», sagt Sabine Feierabend, die selbst den frühen Tod ihres Sohnes verarbeiten musste. Als Präsidentin des Vereins «Kind + Spital» möchte sie das Thema in der Öffentlichkeit enttabuisieren. Es seien in der Schweiz im Jahr rund 500 Kinder, die sehr früh sterben. Sie sei deswegen auf Pfarrer Kurt Schaller (Pfarrei Gut Hirt) zugegangen und auf eine grosse Offenheit gestossen. «Es ist eine wichtige Aufgabe der Seelsorge, Menschen in dieser schweren Zeit des Loslassens und des Abschieds zu begleiten und zu unterstützen.» Denn der Verlust eines Kindes stürzt jedes Elternpaar in eine tiefe Krise.
Nicht minder schwierig ist die Situation für Frauen, die eine Fehlgeburt erleiden oder deren Kind im Mutterleib stirbt. Hilfe bietet bei da der Verein «kindsverlust.ch». Anna Margareta Neff Seitz, Leiterin des Fachbereichs, erwähnt, dass häufig «alles sehr schnell geht». Noch freue man sich auf das kommende Kind, von einem Moment auf den anderen sei alles anders. «Die betroffenen Frauen brauchen Zeit, diesen Schock zu verarbeiten.» Es bestehe in den meisten Fällen kein Grund zur Eile, beispielsweise die Geburt einzuleiten, ausser bei medizinischen Notfällen. Für die ausgebildete Hebamme ist es wichtig, dass die betroffenen Mütter und ihre Familien den Verlust verarbeiten können – indem die Eltern ihr Kind begrüssen und verabschieden und ihm auch einen Namen geben können. Diese Kinder werden Sternenkinder genannt – sie sehen schon den Himmel und die Sterne, bevor sie das Licht der Welt erblickt haben.
Einmal im Jahr soll der Raum eröffnet werden, um an die Sternenkinder, die verstorbenen Kinder und Jugendlichen zu denken. In Gemeinschaft mit anderen Menschen lässt sich Trauer manchmal besser ertragen. Pfarrer Kurt Schaller betont, dass der Gedenkgottesdienst in der Kirche St. Michael am Sonntag, 11. Dezember «für alle Menschen, unabhängig ihres Glaubens offen ist.» Denn der Gedenktag wird unter dem Motto «Worldwide Candle Lighting» weltweit begangen. Die Kirche ist ab 14 Uhr offen, die Gedenkstunde findet um 15 Uhr statt und im Anschluss sind alle zum Austausch im Pfarreiheim St. Michael eingeladen.
www.kindundspital.ch; www.kindsverlust.ch
Franz Lustenberger
Per 1. Januar 2023 wird Johannes Utters (55) in der Klinik Zugersee als neuer katholischer Seelsorger Menschen mit psychischen Leiden betreuen. Er folgt auf Alois Metz, der sich dieser Aufgabe während der vergangenen sieben Jahre widmete.
Nach dem Studium war Johannes Utters-Jungen an unterschiedlichen Stellen als Theologe in der Pfarrei, Gemeindeleitung und im Spital tätig. Während dieser Zeit qualifizierte er sich als Supervisor, Pastoralpsychologe und Ausbildner für Seelsorger (CPT). In den vergangenen zehn Jahren arbeitet er als Spital-/Klinikseelsorger in der Schulthess Klinik und in der Klinik Im Park in Zürich. Er wohnt im Pastoralraum Zugersee Südwest, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.
«Nach den ersten Eindrücken in der Klinik freue ich mich besonders auf die interprofessionelle Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Teams und auf Begegnungen», sagt Johannes Utters. «Ich hoffe, mit meiner offenen Art und meinen seelsorglichen Fähigkeiten Menschen ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten zu können.»
Bernadette Thalmann
Im Garten beim Haus der Katholischen Kirche in Baar fand am 1. Dezember eine kleine Adventsfeier statt. Bei Kerzenlicht, Glühwein und selbstgebackenen Kuchen genossen die Mitarbeitenden das Zusammensein und eine schöne Weihnachtsgeschichte.



Bernadette Thalmann
Damit der Religionsunterricht in der Schule und die katechetischen Angebote in den Pfarreien erfolgreich sind, braucht es professionelle Lehrpersonen und Katechet:innen. Um diese zu unterstützen, liegt für die Katholische Kirche Zug ein revidiertes Qualitätskonzept vor.
Mit dem Konzept kann die Professionalität der katechetisch Tätigen und der Religionslehrpersonen erweitert werden. Das Konzept basiert auf dem Professionsverständnis des COACTIV-Modells. Werte, Überzeugungen, Spiritualität sowie Motivation und Selbstregulation machen nebst dem Professionswissen die vier Grundkompetenzen professionellen Handelns aus. Das Professionswissen wird dabei nochmals differenziert zwischen Fachwissen, fachdidaktischen Wissen, pädagogisch/psychologischem Wissen, Systemwissen und Beratungswissen. Diese verschiedenen Elemente des Professionswissen bilden die Steuerungsgrundlage für die Weiterbildungsgefässe.
Die Fachstelle Bildung-Katechese-Medien BKM bietet dafür entsprechende Aus- und Weiterbildungsangebote an. Ebenfalls stehen entsprechende Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, welche für die Umsetzung des Qualitätskonzeptes hilfreiche Dienste leisten.
Guido Estermann
«Eine Million Sterne» ist die grosse Solidaritätsaktion der Caritas. Ein schweizweites Kerzenmeer im Advent setzt ein sichtbares Zeichen für armutsbetroffene Kinder. Im Kanton Zug finden in Kooperation mit Caritas Luzern Veranstaltungen in Oberägeri, Steinhausen und Zug statt.
In der ganzen Schweiz setzt die Caritas mit der Aktion «Eine Million Sterne» ein leuchtendes Zeichen für die Solidarität mit armutsbetroffenen Kindern. Rund 100 Veranstaltungen, die meisten finden am 17. Dezember statt, bilden während der Adventszeit ein unübersehbares Kerzenmeer. Caritas Luzern begleitet die 30 Aktionen in der Zentralschweiz.
Im Kanton Zug finden drei Aktionen statt. Am 17. Dezember leuchten die Kerzen in Oberägeri, Steinhausen und Zug. Die Veranstaltungen laden ein, alleine oder als Familie gemeinsam mit vielen weiteren Menschen ein paar ruhige und besinnliche Momente in der oft hektischen Adventszeit zu verbringen. Die Kerzen können vor Ort bezogen werden. Der Erlös aus dem Kerzenverkauf sowie Spenden im Rahmen der Aktion dienen der Caritas Luzern, um notleidende Kinder in der Zentralschweiz zu unterstützen.
Jede siebte Person in der Schweiz ist von Armut betroffen oder davon bedroht, weil sie nur knapp über der Armutsgrenze lebt. Besonders bestürzend ist der Blick auf die Jüngsten unserer Gesellschaft: 133’000 Kinder sind direkt von Armut betroffen und weitere 300’000 davon bedroht. Kinder bekommen es ganz unmittelbar zu spüren, wenn ihre Eltern aufgrund der aktuellen Teuerung für Lebensmittel, Nebenkosten oder Benzin drastisch mehr Geld ausgeben müssen. Dieses Geld fehlt bei Essen, Gesundheit oder Bildung – für Hobbys reicht es erst recht nicht mehr. Kinder sind die Leidtragenden, wenn ihre Eltern mit knappem Budget auskommen müssen.
«Eine Million Sterne» setzt ein Zeichen: Gegen Kinderarmut und für eine solidarische Gesellschaft, die sich den Schwächsten und Verletzlichsten zuwendet. Mitg.
Alle Aktionen der Zentralschweiz in der Übersicht
Pro Kanton, alphabetische Reihenfolge
Zug
Luzern
Nidwalden
Obwalden
Schwyz
Uri
Eine Million Sterne im Internet:
www.caritas-luzern.ch/sterne und national: www.einemillionsterne.ch