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Was bedeutet gerecht wirtschaften? Viele internationale Firmen haben ihren Sitz im Kanton Zug. Thomas Hausheer vom «Forum Kirche und Wirtschaft» der Katholischen Kirche Zug berichtet im Schweizer Fernsehen, wie er den Dialog mit diesen Playern erlebt.

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Welche kantonalen Fachstellen der Katholischen Kirche Zug können Sie spontan aufzählen? Die Breite der Dienstleistungen wird Sie bestimmt überraschen. Der Gesamtbericht zeigt, was sich auf den 13 Fachstellen im Jahr 2022 schwerpunktmässig ereignet hat.

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Per 1. Mai übernimmt Arnold Landtwing die neu gestaltete Stelle des Fachstellenleiters Kommunikation bei der Katholischen Kirche Zug. Seit 2013 wirkte er als Informationsbeauftragter des Generalvikariats für die Bistumsregion Zürich-Glarus.

Mit der Anstellung von Arnold Landtwing (60) setzt die katholische Kirche im Kanton Zug deutlich auf eine Verstärkung ihrer internen und externen Kommunikation. Die bisherigen Fachstellen «Kommunikation» und «Pfarreiblatt» werden neu zusammengeführt und von ihm in einem Vollzeitpensum geleitet.

Arnold Landtwing verfügt über 30 Jahre Leitungs- und Führungserfahrung in Kirche, Bildung und Kommunikation. Zu seinen kommunikativen Fachkenntnissen zählen nebst Öffentlichkeitsarbeit auch Krisenkommunikation, Mediation und Moderation. Breite Bekanntheit erreichte er unter anderem als Sprecher in der Sendung «Wort zum Sonntag» im Schweizer Fernsehen SRF in den Jahren 2016-2018.

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirche Zug vom 31. Januar 2023

 

An der Pastoralkonferenz vom 25. Januar sprach Christian Kelter, Leiter des Pastoralraums Zug Lorze über sein Buch «Reboot. Jetzt mehr Kirche wagen». Er verriet, wie es zu seiner aktuellen Publikation kam und fasste die Kernaussagen zusammen.

Ursprünglich habe er nicht die Absicht gehabt, ein Buch zu schreiben, sagte Christian Kelter zu Beginn seines Referats. «Ich habe einfach Notizen dazu gemacht, was mir bei meiner Arbeit wichtig ist, im Sinne von Selbstreflexion.» Und später, als er sich entschloss, ein Buch zu schreiben, da wollte er nicht über die Situation der Kirche jammern und kritisieren, sondern Mut machen, erklärte er den Teilnehmenden der ersten Pastoralkonferenz im neuen Jahr. Zum Gremium dieser Pastoralkonferenz gehören Pfarrer und Gemeindeleitende, weitere Seelsorgende aus allen Zuger Pfarreien, Katechetinnen und Katecheten sowie Mitarbeitende auf den kantonalen Fachstellen. Dreimal pro Jahr treffen sie sich, um wichtige Kirchenthemen diskutieren, Best Practices auszutauschen und natürlich auch gute Beziehungen zu pflegen.

Sehen-Urteilen-Handeln

In seinem Buch, das seit Juli 2022 auf dem Markt ist, gehe es um «Sehen», «Urteilen» und «Handeln», erklärt Christian Kelter den Aufbau. «Sehen» könne man in der Bibel. Sie gibt Anleitungen, was Jesus will. Im «Urteilen» entscheiden wir, ob wir dem, was in der Bibel steht, vertrauen. Beispielsweise, ob wir dem «Gott ist da» glauben. Für das «Handeln» bedeutet das dann, dass wir uns als Pfadfinder fühlen, die Gott suchen. «Wenn wir so denken, dann schaffen wir für alle, die sich mit uns auf den Weg machen, eine Willkommenskultur. Dann wollen wir als Kirche nicht belehren, sondern ermutigen. Wir wollen nicht leiten, sondern begleiten». Er präzisiert das Begegnen auf Augenhöhe noch weiter: «Wenn wir an die Talente der Menschen glauben, dann bringen sie diese auch ein. Und wenn wir sie dabei unterstützen, mit Gott in Berührung zu kommen, dann geht es für uns nicht mehr um den hohen Anspruch, Gott zu ihnen bringen zu müssen. Das entlastet auch uns.

 

Bernadette Thalmann

 

Ganze 6’520 Kilogramm Grundnahrungsmittel brachte die Sammelaktion «Zuger für Zuger» während der Advents- und Weihnachtszeit zusammen. Am 24. Januar fand in Baar die erste Verteilung statt.

Die Aktion kommt Menschen im Kanton Zug zugute, die unter Armut leiden. 2008 von der «Zuger Woche» und der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug (GGZ@Work) initiiert, wird das alljährlich laufende Projekt von der katholischen und der reformierten Kirche unterstützt. Die Kirchen nehmen die Lebensmittel entgegen, die anschliessend von der GGZ eingesammelt werden. Zu den gespendeten Waren zählen Esswaren, die nicht schnell verderblich sind, Putzmittel und Produkte der Körperhygiene.

Sammelergebnis erneut sehr gut

«Das Sammelergebnis ist wie schon im Vorjahr sehr gut», bilanziert Yolanda Fässler von GGZ@Work am ersten Verteiltag in Baar, dem weitere – auch in Ägeri – folgen. Die Lebensmittel gehen in vorher abgepackten insgesamt 600 Taschen an Menschen im Kanton Zug, die unter Armut leiden und über einen Einkaufsausweis beim «Tischlein deck dich» oder beim Caritasladen verfügen. «Das sind rund 180 Haushalt», so Yolanda Fässler weiter.

Engagierte Institutionen und Bevölkerung

«Es berührt mich tief, sagt Sandra Dietschi, Gesamtleiterin Fachstellen der Katholischen Kirche Zug, «dass es im reichen Kanton Zug derart viele bedürftige Menschen gibt», als sie die lange Warteschlange von Menschen vor der Warenausgabe sieht. «Zum Glück gibt es hier Institutionen, die solche Hilfsaktionen möglich machen. Und zum Glück gibt es so viele Menschen in Zug, die voller Engagement daran teilnehmen.»

Das Hilfsteam am ersten Tag der Warenausgabe: v.l.n.r. Thomas Bär, ref. Kirche, Sophie Aigner, Glencore, Ursula Müller, ref. Kirche, Yolanda Fässler, GGZ, Michelle und Erika Tanner (v.l.), Sandra Dietschi, kath. Kirche | © Bernadette Thalmann

Bernadette Thalmann

 

 

Seit September 2021 steht Don Mimmo der Missione Cattolica Italiana im Kanton Zug vor. Wie er die Mitglieder seiner Gemeinschaft anspricht, sie im Glauben begleitet und zusammenhält, erfahren Sie im folgenden Interview.

Don Mimmo, wie bist du von der Gemeinschaft der Missione Cattolica Italiana in Zug aufgenommen worden?
Vom ersten Tag an habe ich eine grosse Zuneigung und Nähe gespürt. Die Gläubigen wollten mich kennenlernen. Viele Familien luden mich zu sich nach Hause ein und baten mich, ihre Familien zu segnen.

Welche besonderen Chancen bietet der Kanton Zug für deine Arbeit?
Ich kannte Zug nicht, obwohl ich 20 Jahre lang im Nachbarkanton Luzern gelebt hatte. Der Kanton ist sehr klein, hat aber ein grosses Potenzial. Die hier ansässigen multinationalen Unternehmen ermöglichen es vielen Menschen – auch Italienerinnen und Italienern sowie italienischsprachigen Personen – diesen Ort kennen zu lernen.

Was macht die Arbeit in Zug eher schwierig?
Meine Kapazität reicht leider nicht aus, um alle zu erreichen. Dazu bräuchte des mehr Personal. Gerne würde ich vermehrt auf junge Menschen zugehen und etwas mit ihnen und für sie zu tun.

Wie viele italienische sprechende Personen leben in Zug?
Es gibt rund 4’000 italienischsprachige Personen im Kanton Zug. Dabei handelt es sich um Italiener, Tessiner sowie italienischsprachige Bündnerinnen und Bündner. Dazu kommen noch diejenigen, die zum Arbeiten oder auf Besuch kommen.

Wie sieht die Zusammensetzung der Gemeinschaft aus?
Die «Gastarbeiter» der 1950-er Jahre sind die erste Generation und unterschiedlich integiert. Daraus gingen die «Secondos» hervor, meist gut integriert aber dennoch an Sprache, Kultur und Beziehungen zu Italien hängend. Bedeutend geworden ist eine neue erste Generation von Personen mit höherer Schulbildung: Ingenieure, Ärzte, Anwälte, Hochschulabsolventen, die in den multinationalen Unternehmen angestellt sind. Sie sprechen italienisch und englisch, ihre Kinder gehen in die International School. Da sie oft nach einigen Jahren wieder wegziehen, hat für sie die deutsche Sprache und die Integration nicht Priorität.

Sind die Italiener noch stärker im Glauben verankert als die Schweizer?
Die Italiener der zweiten und dritten Generation leben in unserem Umfeld mit verschiedenen Kulturen, Sprachen und Nationalitäten und spiegeln somit weitgehend die lokale Realität wider. Im Allgemeinen ist der Glaube für die Italiener wichtig. Sie haben Respekt vor der Kirche insgesamt und vor dem Dienst der Italienischen Mission vor Ort. Sie wollen, dass ihre Kinder die Sakramente erhalten und die wichtigen Momente ihres Lebens im Rahmen der italienischen Gemeinschaft und in Gegenwart des italienischen Priesters gelebt wird.

Zu welchen Aktivitäten trifft sich die Gemeinschaft?
Für das Pastoraljahr 22/23 haben wir eine Pastoralagenda erstellt. Nebst den Gottesdiensten, die wichtig und von unserer Gemeinschaft gut besucht sind, bieten wir folgendes an:

  • Die Rentnergruppe trifft sich jeden Dienstag im Pfarreiheim in Baar (ca. 40 Personen).
  • Älteren und alleinstehenden Menschen steht zweimal im Monat eine Kreativwerkstatt offen.
  • Witwen und Witwer treffen sich mehrmals pro Jahr, um Themen zu besprechen, die ihre Lebenssituation betreffen. Zum Programm gehört auch ein gemeinsames Abendessen.
  • Im Rahmen der gesamten Gemeinschaft wird im Monatsrhythmus über Themen diskutiert, die den Glauben, unsere Gesellschaft, unsere Kirche betreffen.
  • Für verlobte Paare, die in den nächsten Jahren kirchlich heiraten wollen, finden verschiedene Treffen statt.
  • Mitarbeitende unserer Mission werden regelmässig fortgebildet.

Gibt es auch Anlässe, bei denen sich die Mitglieder der Missione mit der übrigen Bevölkerung treffen?
Ja natürlich! Unser Jahresprogramm sieht mehrere Feiern zusammen mit anderen Schweizer Gemeinschaften vor: Zweisprachige Messen mit anschließendem Aperitif, gemeinsame Pilgerfahrten, Feiern in der Karwoche oder zu Fronleichnam sowie Solidaritätsessen zur Finanzierung von Hilfsprojekten im Ausland.
Als Zeichen der Gemeinschaft und Freundschaft laden wir zu besonderen Feierlichkeiten auch immer den örtlichen Pfarrer, einen Gemeindeleiter bzw. eine Gemeindeleiterin oder Vertreter der Behörden ein. Wir haben vor, gemeinsame Aktivitäten künftig noch ausbauen.

 

Interview: Bernadette Thalmann

 

Während ihres 95-jährigen Lebens malte die Zuger Künstlerin Maria Hafner, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiern würde, zahlreiche Bildreihen. Drei davon befinden sich im Priesterseminar und an der Theologischen Hochschule Chur.

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Das Bistum Basel beteiligt sich zum dritten Mal an der Aktion für Paare und für Familien während der Fastenzeit. 2023 läuft diese Aktion unter dem Motto: «7 Wochen gut gewürzt». Es geht dabei um genussvolle Momente und Impulse für die Partnerschaft sowie das gewisse Etwas für das Familienleben. 

Bei dem Projekt der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung Bonn (AKF) machen nebst unserem Bistum auch das Bistum St. Gallen und viele Diözesen in Deutschland mit.

Würzige Impulse  so geht’s:
Je nach Anmeldung erhalten Paare bzw. Familien ab Aschermittwoch, 22. Februar bis Ostern, 9. April 2023 einmal wöchentlich eine Nachricht mit Anregungen in Form von Texten, Impulsen und Übungen rund um das Thema Partnerschaft bzw. Familie. Sie erhalten die Impulse per E-Mail oder per Link auf Ihr Smartphone.

Mehr dazu finden Sie auf der Homepage des Bistums Basel

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist am 31. Dezembeer um 9.34 Uhr im Alter von 95 Jahren gestorben. Die Schweizer Bischöfe rufen alle Pfarreien dazu auf, um 15 Uhr die Glocken zu läuten und in den Messen für Benedikt zu beten.

Am Freitag, 6. Januar 2023, 18.30 Uhr, feiern in der Basilika Dreifaltigkeit in Bern der Apostolische Nuntius, Erzbischof Dr. Martin Krebs, und Bischof Dr. Felix Gmür gemeinsam einen Gedenkgottesdienst zu Epiphanie für den verstorbenen Papst em. Benedikt XVI. Alle Gläubigen sind zu dieser Eucharistiefeier herzlich eingeladen.

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Am 26. Dezember gedenkt die Kirche ihres ersten Märtyrers, des Heiligen Stephanus. Die Zuger Katholikinnen und Katholiken feiern den Stephanstag mit einem alten Brauch: dem Stephanswein. Der sakrale Apéro erfreut sich grossen Zuspruchs.

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