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Der für die Kirchgemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde Baar vom 7. Dezember 2020 traktandierte Kauf der Liegenschaft Freihof kommt nicht zustande. Die Immobilie wurde an einen anderen Interessenten verkauft.

Gemäss einer Medienmitteilung der Kirchgemeinde Baar gab Präsident Thomas Inglin eingangs der Versammlung bekannt, dass der Eigentümer Olaf Marks die Liegenschaft trotz Zusage an die Kirchgemeinde einem anderen Interessenten verkauft hatte. Die Nachricht habe den Kirchenrat kurz vor der Sitzung erreicht. «Damit geht der Kirchgemeinde nicht nur ein Investitionsobjekt verloren. Vielmehr hätte der Kirchenrat gerne die denkmalgeschützte Liegenschaft gepflegt und der Baarer Dorfgemeinschaft das traditionsreiche Gasthaus erhalten», bedauerte Inglin die Streichung des Geschäfts von der Traktandenliste.

Weitere Informationen erteilt Stefan Doppmann, Kirchenschreiber, Telefon 079 716 71 63, stefan.doppmann@kath-baar.ch

Die hitzige und scharf geführte Debatte um die Konzernverantwortungsinitiative hat auf allen Seiten zu Verletzungen geführt. Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ) wollen daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.

Besonders getroffen und zu Recht empört hat viele ein auf dem Portal kath.ch publizierter historischer Rückgriff auf das Verhalten der Schweiz gegenüber Nazi-Deutschland, der die Ablehnung der Initiative mit dem Holocaust in Verbindung brachte. Die SBK und RKZ als Auftraggeberinnen des Medienzentrums von kath.ch bedauern diese Äusserung zutiefst, distanzieren sich entschieden davon und bitten um Entschuldigung.

Gleichzeitig, ohne jedoch damit die gemeinsame Verantwortung zu relativieren, halten wir fest, dass das von der SBK und der RKZ erlassene Rahmen- und Redaktionsstatut den Medienzentren im Rahmen ihres Grundauftrags redaktionelle Unabhängigkeit garantieren. Diese findet freilich ihre Grenzen dort, wo die Werte, für die die Kirche eintritt, durch die Kommunikationsarbeit selbst verletzt werden.

Die SBK und die RKZ stehen dafür ein, dass die Kirchen als gesellschaftliche Akteure auch in Zukunft ihre Kernanliegen öffentlich formulieren und in die politischen Debatten einbringen dürfen. Gleichzeitig betonen sie, dass in der Diskussion von kontroversen gesellschaftlichen und kirchlichen Fragen stets der nötige Anstand und gegenseitige Respekt zu wahren sind.

Bischof Felix Gmür, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz

Renata Asal-Steger, Präsidentin der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz

 

Der Vorstand des Vereins Katholisches Medienzentrum hat die gemeinsame Erklärung von SBK und RKZ zur Kenntnis genommen. Die Stellungnahme finden Sie hier.

Spitalpatientinnen und -Patienten möchten in diesen Zeiten vermehrt über spirituelle Themen reden, auch mit dem Pflegepersonal. Die beiden Spitalseelsorger an der Klinik Zugersee haben deshalb einen regelmässigen Erfahrungsaustausch mit Pflegerinnen und Pflegern organisiert.

Corona veranlasst viele Menschen, sich vermehrt spirituellen Themen zuzuwenden. Für Spitäler trifft dies in besonderem Masse zu. «Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht in der Spiritualität eine wertvolle und wichtige Ressource», sagt Alois Metz. «Wir wollen sie daher hier in der Klinik Zugersee nicht nur seitens der Seelsorge, sondern auch seitens der Pflege stärker ins Blickfeld nehmen.» Er und sein reformierter Kollege Thomas Habegger haben zu diesem Zweck einen regelmässigen Austausch mit Pflegerinnen und Pflegern der psychiatrischen Klinik institutionalisiert. Seit Oktober 2020 findet dieser einmal pro Monat statt.

Spirituelle «Peer Group»

Bei diesen Meetings handelt es sich erklärtermassen nicht um einen klassischen Lehrauftrag. «Wir funktionieren als Diskussionsrunde, in die jeder und jede die eigenen Erfahrungen einbringt», erklärt Alois Metz. «Modern formuliert ist es eine Art Spiritual Peer Group.» Es werden konkrete Fallbeispiele diskutiert. Thematisch kann es um Schuld und Vergebung, um Sinn, Leiden und Tod gehen. Aber auch Themen wie Verletzbarkeit, Ohnmacht und Vertrauen werden angesprochen. Einmal im Jahr findet ein ganztägiger Workshop statt, vorbereitet von den beiden Seelsorgern. Die Kosten für sämtliche Meetings werden dem Pflegepersonal vonseiten der Klinik bezahlt.

Sensibilisieren und Sicherheit verschaffen

Der Dialog will auf der Station vermehrt für spirituelle Fragen sensibilisieren und einen niederschwelligen Austausch mit den Patientinnen und Patienten ermöglichen. Über den Erfahrungsaustausch kann jedes Gruppenmitglied seine eigenen Fähigkeiten ausbauen. Die Lerneffekte verschaffen Sicherheit und Ruhe im Umgang mit den Patienten. Dies wiederum hilft den Patienten, Vertrauen aufbauen, was den Heilungsprozess unterstützt. Wo in Patientengesprächen eine Vertiefung von angesprochenen Themen erwünscht ist, kann das Pflegepersonal die Seelsorger hinzuziehen.

 

Bernadette Thalmann

 

In der Advents- und Weihnachtszeit werden im Rahmen der Aktion «Zuger für Zuger» wieder Lebensmittel gesammelt für Menschen im Kanton Zug, die unter Armut leiden. Sammelorte und -Zeiten finden Sie hier.

Die Aktion läuft vom 30. November bis zum 8. Januar. Es besteht die Möglichkeit, Lebensmittel des täglichen Gebrauchs an Menschen im Kanton Zug zu spenden, die unter Armut leiden. Gesammelt werden Esswaren, die nicht schnell verderblich sind, Putzmittel und Produkte der Körperhygiene.

Die im Jahr 2008 von der «Zuger Woche» und der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug (GGZ@Work) initiierte Aktion wird von der katholischen und der reformierten Kirche unterstützt. Sie nehmen die Lebensmittel entgegen, die anschliessend von der GGZ eingesammelt werden. Im Januar verteilt die GGZ die Lebensmittel in Paketen à 7 bis 8 kg an jene Bewohner des Kantons, die über einen Einkaufsausweis beim «Tischlein deck dich» oder beim Caritasladen verfügen.

 

Lebensmittelabgabe bei den katholischen Pfarrämtern

Allenwinden: Mo/Di/Do/Fr: 9.00-11.00.
Baar: Mo-Fr: 8.00-11.45 und 13.30 bis 17.00.
Hünenberg: Mo-Fr: 8.30-11.30 und 13.30-17.00, Mi-Nachmittag geschlossen.
Meierskappel: gem. tel. Absprache.
Menzingen: Mo: 8.30-11.30 und 15.00-18.00, Di-Do: 8.30-11.30.
Neuheim: Mo-Fr: 8.00-11.00.
Oberägeri: Mo-Fr: 9.00-11.30 und Mo/Di/Fr: 13.30-15.30.
Oberwil: Mo/Di/Do/Fr: 8.30-11.30.
Risch: Mo-Fr: 9.00-11.30 und Di, Do, Fr: 14.00-17.00.
Rotkreuz: Mo-Fr: 9.00-11.30 und Di/Do/Fr: 14.00-17.00.
Steinhausen: Mo-Do: 8.00-11.45 und 13.30-17.00.
Unterägeri: Mo-Do: 9.00-11.30.
Walchwil: Mo-Fr: 8.00-12.00, Mo/Di/Do: 13.30-17.00.
Zug, Gut Hirt: Di/Do: 8.30-11.00 und 14.00-17.00, Mi: 8.30-9.45, Fr: 8.30-11.00.
Zug, St. Johannes: Mo-Fr: 8.45-12.00 und 14.00-17.30, Mi-Vormittag geschlossen.
Zug, St. Michael: Mo-Do: 9.00-12.00 und 14.00-17.00, Fr: 9.00-12.00.
Missione Cattolica Italiana Zug: Mo-Fr: 9.00-11.30, Di/Do: 14.00-16.45.

Die Schweizer Bischöfe trauern zum Adventsbeginn um die Opfer der Corona-Krise und danken zugleich den Helfern. Bischof Gmür erinnert an das Schicksal von «Tausenden von Flüchtlingen, die in Lagern unter miserablen Umständen ausharren».

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Mit der Advents-Aktion «Lichtblick 24x24x24» gibt die Pfarrei Oberägeri dem Licht in diesem herausfordernden Jahr an 24 Tagen, während 24 Stunden und an 24 Orten in der Pfarrei einen besonderen Platz.

Diakon und Gemeindeleiter Urs Stierli erklärt die Idee hinter der Aktion des Seelsorgeteams so: «Lichtblicke sind Momente, in denen wir stimmige Antworten auf Fragen finden, Begegnungen mit Menschen, die uns berühren oder wenn sich der Himmel einen Moment für uns öffnet. Genau diese Lichtblicke brauchen wir in unserem Leben. Sie stärken und beschenken uns und lassen uns hoffnungsvoll unterwegs sein.»

Zu den geplanten Lichtblicken gehören beispielsweise:

  • Brennende Lichter. Einzelpersonen und Familien sorgen dafür, dass in ihrem Garten, auf ihrem Balkon, vor dem Küchenfenster oder an einem öffentli­chen Ort während der ganzen Adventszeit ein Licht brennt – ein Licht, das die Dunkelheit erhellt.
  • Drei Roratefeiern in der Pfarreikirche Oberägeri, die von mehreren hundert Kerzen erhellt sein wird.
  • Adventsfenster, die Einzelpersonen, Familien, Vereine und Schulklassen kreativ gestalten.
  • Familienprogramme wie die Adventseröffnung in der Pfarreikirche Oberägeri, die Fortsetzung der Adventsgeschichte jeden Sonntag in allen drei Kirchen der Pfarrei, Adventskalender mit Impulsen und ein Schaufenster mit Krippenfiguren hinter dem Coop, in dem wechselnde Adventsszenen dargestellt werden.
  • die.kapelle, die an jedem Adventssonntag einen Potcast ausstrahlt, in dem junge Menschen über Lebenssinn und -Unsinn diskutieren (siehe Artikel «Potcasts zum Advent aus der fahrenden Kapelle».

Auch Pfarreimitglieder und Besuchende können Lichtblicke setzen. In der Pfarreikirche Oberägeri sowie den Kirchen Alosen und Morgarten stehen Lichtblick-Wände mit Zetteln bereit. Dort können persönliche Lichtblicke festgehalten werden. Sie sollen einander bestärken, damit alle mit Hoffnung und Zuversicht Weihnachten erwarten können.

www.pfarrei-oberaegeri.ch

 

Bernadette Thalmann

 

 

 

Während der Adventszeit teilt ein Mitglied von seelsam – ökumenische Seelsorge für Menschen mit Behinderung jede Woche Gedanken zum Advent und die seelsam-Leiterin Andrea Koster Stadler erzählt eine Geschichte mit kurzen Gedanken dazu. 

Die Impulse können jeweils ab Samstag auf Youtube und auf der seelsam Homepage www.seelsam.ch. nachgehört werden.
Hier der Link zum ersten Beitrag, der von Tieren handelt.

Wegen Corona wird der Adventsgottesdienst am 12. Dezember in Hünenberg live gestreamt und ist anschliessend auf der Homepage abrufbar.

 

Die Website www.trotzdemlicht.ch ist online. Die Aktion «Trotzdem Licht» verbindet Menschen in den Kirchen der Schweiz, die dieses ganz besondere Weihnachtsfest 2020 auch auf besondere Art feiern möchten und unterstützt sie dabei.

Die Website bietet Beispiele, Links und viele gratis zur Verfügung stehende grafische Elemente zur Verwendung für Aktionen vor Ort und die Kommunikation der Weihnachtsbotschaft (Vorlagen für eine Fahne, den Schaukasten, social media etc.). Anfang Dezember folgt ein Video von 90 Sekunden zur Botschaft der Aktion.

Die Aktion «Trotzdem Licht» richtet sich an alle Menschen, an Mitarbeitende und Engagierte in den Kirchen, die neben den eingeschränkt möglichen Gottesdiensten vielfältige weitere Möglichkeiten schaffen, Weihnachten zu feiern. Sie bringt die weihnachtlichen Good News zu allen Menschen, wie auch immer ihre persönliche Situation ist und wo sie feiern.

Die ökumenische Aktion (SBK, EKS, CKK) wurde von einer Projektgruppe mit Frauen und Männern aus der Pastoral, aus Fachstellen, zusammen mit Abt Urban Federer unter der Leitung von Claude Bachmann (Deutschschweizer Fachstelle für offene kirchliche Jugendarbeit und Student der Theologischen Hochschule Chur), Gunda Brüske (Co-Leiterin Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz) und Martin Schmidt (Kirchenratspräsident St. Gallen, Präsident der Liturgie- und Gesangbuchkonferenz LGBK und Co-Präsident der Liturgiekommission der EKS) auf den Weg gebracht.

Video «Trotzdem Licht − Weihnachten findet statt» ansehen

Die Website gibt es in allen Landessprachen: www.trotzdemlicht.ch, www.lumierequandmeme.ch, www.lucetuttavia.ch, www.glischmalgradtut.ch

Kontakt:
Gunda Brüske, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz, Tel. 026 484 80 63, Mail gunda.brueske@liturgie.ch
Martin Schmidt, Kirchenratspräsident St. Gallen, Tel. 071 227 05 00, Mail martin.schmidt@ref-sg.ch

Wie orientieren wir uns in einer Welt von unterschiedlichen religiösen und spirituellen Formen? Im Lassalle-Haus startet im Oktober 2021 zum dritten Mal der ökumenische Lehrgang «Ignatianische Exerzitien und Geistliche Begleitung».

Die Kirchen werden immer leerer, der Markt spiritueller Möglichkeiten boomt. Für viele Menschen ist der Bezug zum Christentum immer noch wichtig. Prozesse der eigenen Wegsuche erweisen sich sich für viele in der Flut von Angeboten als schwierig. Geistliche Begleiter*innen, die Menschen auf ihrem persönlichen, spirituellen Weg unterstützen, sind herausgefordert. Was für bewährte Wege in der christlichen Tradition, welche Hilfen, welche Werkzeuge stehen ihnen zur Verfügung? Wie kann der innere Kompass ausgerichtet und so der eigene Weg gefunden werden?

Der Jesuit Bruno Brantschen SJ setzt sich als Geistlicher Begleiter und Exerzitien-Leiter täglich mit diesen Fragen auseinander, gerade auch in Zeiten des Umbruchs. Er leitet den ökumenischen Lehrgang «Ignatianische Exerzitien und Geistliche Begleitung», welcher im kommenden Jahr zum dritten Mal startet. Das Lassalle-Haus führt ihn in Zusammenarbeit mit der Universität Fribourg durch.

Unter professioneller Begleitung und Supervision erwerben sich die Teilnehmenden über einen längeren Lernprozess hinweg die Fähigkeit, Menschen auf dem Weg der eigenen Berufung zu begleiten sowie ignatianische Exerzitien im Alltag und geschlossene Exerzitienkurse zu leiten.

Die Ausbildung kann sowohl mit dem Zertifikat des Lassalle-Hauses als auch mit einem DAS oder MAS der Universität Fribourg abgeschlossen werden.

Informationsveranstaltungen:
Dienstag, 24.11.2020 | 19.00 – 20.30 Uhr I online
Dienstag, 19.01.2021 | 19.00 – 20.30 Uhr I aki Bern und gleichzeitig auch online
Weitere Infos unter: www.lassalle-haus.ch/lehrgang

 

Seit Anfang August ist Michèle Adam Schwartz die Leiterin des Pastoralraums Zugersee Südwest. Im Interview erzählt sie über ihr Ankommen und von ihrem Bestreben, ein bisschen Ruhe in den Pastoralraum zu bringen.

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