Möchten Sie Ostern lieber in Gemeinschaft statt alleine verbringen? Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten ganz in der Nähe an: Spirituelle Seminare im Lassalle-Haus, Klostertage zum Thema biblischen Gärten oder mit den Baldegger Schwestern.
Zur Prävention gegen eine Ansteckung durch das «Corona-Virus» empfehlen die Diözesen Basel und St.Gallen für Zusammenkünfte und Versammlungen von Gläubigen, insbesondere Liturgien, verschiedene Vorsichtsmassnahmen.
Die Empfehlungen gelten bis auf Weiteres. Prioritär sind die Anweisungen der Gesundheitsbehörden zu beachten.
Hansruedi Huber, Kommunikationsverantwortlicher Bistum Basel
Die Bistümer Basel, Chur und St. Gallen führen jedes Jahr eine gemeinsame Wallfahrt nach Lourdes durch. Mit dabei ist ein Chor, der die Gottesdienste in Lourdes mitgestaltet. Dieser wird von Lucia Canonica aus Zug geleitet.
Seit Anfang Februar ist Roland Wermuth Mitarbeiter bei der Katholischen Kirche Zug und wirkt als neuer Leiter der ökumenischen Spitalseelsorge am Zuger Kantonsspital. Einblicke in seine Arbeit gibt er im folgenden Interview.
Herr Wermuth, erfolgen Ihre Besuche auf Bestellung oder kontaktieren Sie alle Patientinnen und Patienten?
Wie bei meiner bisherigen Arbeit in Kliniken, Spitälern und Heimen setze ich auch im Zuger Kantonsspital eine Mischung von beidem um. Erhalte ich den konkreten Wunsch nach einem Seelsorgebesuch, so hat dieser Vorrang. Patientinnen und Patienten, die länger als ein bis zwei Tage im Spital sind, erhalten in der Regel ebenfalls ein Besuchsangebot. Sie können es annehmen oder ablehnen.
Gibt es inmitten des regen Spitalbetriebs überhaupt noch Platz für ein Seelsorgegespräch?
Die Seelsorge ist mit ihrem Angebot ein integrativer Teil aller Dienstleistungen im Spitalbetrieb, die dem Wohl und der Genesung der Patientinnen und Patienten zudienen. Ich betrachte das als Bereicherung. Insbesondere wenn Patientinnen und Patienten eine schlechte Diagnose erhalten, kann ein Seelsorgegespräch vielen aufkommenden Fragen Raum geben und so Halt vermitteln. Darüber hinaus spendet ein Gebet oder ein Ritual oft Trost, Zuversicht und Kraft.
Die Seelsorge im Zuger Kantonspital erfolgt ökumenisch. Was heisst das konkret?
Wir arbeiten als 5-köpfiges Team mit insgesamt 230 Stellenprozent eng zusammen. Unsere Besuche organisieren wir nicht nach der Konfession des Patienten, sondern sind verschiedenen Stationen zugeteilt. So erhalten alle, die das wünschen, unabhängig von ihrer Religion oder Konfession Besuch. Besteht jemand darauf, eine Seelsorgeperson der eigenen Konfession oder Religion zu sehen, vermitteln wir weiter.
Was fordert Sie bei der Seelsorgearbeit im Spital heraus?
Jede Situation, in die ich komme, ist anders. Ich weiss nicht, was mich erwartet, wenn ich die Tür eines Spitalzimmers öffne. Ist der Besuch überhaupt erwünscht und kommt es zu einem Gespräch? Wenn ja, welche Themen, Anliegen und Fragen beschäftigen die Person, was braucht sie? Genau das macht aber meine Seelsorgearbeit spannend, auch wenn ich sehr gefordert bin, ganz im Hier und Jetzt zu sein, mich auf das Gegenüber einzulassen und diesen Menschen ein Stück weit zu begleiten.
Welches sind die besonderen Chancen der Spitalseelsorge?
Ich komme mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt. Mitunter habe ich mit jemandem ein Gespräch, der vorher keine oder eine unschöne Erfahrung mit der Kirche gemacht hat, und dann positiv überrascht ist von unserer Begegnung. Öffnet sich ein Mensch mir gegenüber, darf ich jedes Mal seine ganz persönliche Welt betreten, seine Spiritualität entdecken und ihn begleiten.
Welche Themen beschäftigen die Patientinnen und Patienten am meisten?
Das können alltägliche Themen sein rund um Arbeit, Beziehungen, usw. Es können aber auch spirituelle Fragen sein. Wenn eine Person schwer krank ist, eröffnen sich oft Sinnfragen, Fragen nach Leben, Sterben und Tod oder Fragen nach einem «guten» Abschied-Nehmen.
Welche Qualitäten sollte ein Spitalseelsorger/eine Spitalseelsorgerin mitbringen?
Man sollte zuhören können. Sensitivität und Empathie helfen zu erkennen, was dem Gegenüber dienen kann. Will man ihm religiöse Begleitung anbieten, braucht das Erfahrungen in Gesprächsführung und fundiertes theologisches Wissen, damit beispielsweise «stimmige» Rituale und Gebetsformen gefunden oder «ungesunde» Formen von Spiritualität thematisiert werden können. Gewisse Gottesbilder oder Glaubensformen können nämlich auch einengen, bedrohen und beängstigen. Nicht zuletzt ist auch ein Flair für Zusammenarbeit im Seelsorgeteam und mit anderen Mitarbeitenden im Spital gefragt.
Interview: Bernadette Thalmann
Siehe auch Artikel Roland Wermuth wird Leiter der ökumenischen Spitalseelsorge
Das Vaterunser – das Gebet von Jesus, das uns mit allen Christen verbindet, ist für Kinder nicht leicht zu verstehen und zu lernen. Mit Hilfe der «Vaterunser-Handschuhe» kann es einfacher auswendig gelernt und verstanden werden.
Die Farben an den Fingern der Handschuhe helfen, eine Verknüpfung zum Inhalt herzustellen. So steht zum Beispiel das Blau für den Himmel, das Braun für die Erde, das Schwarz für das Böse, das Bunte für die Vergebung, alles was wichtig ist, ist mit rot gekennzeichnet und das Reich Gottes glänzt golden. Speziell ist der zusätzliche rote Fingerling, der mit einer Kordel am Handschuh befestigt ist.
Diese neue Methode bringt eine schöne Abwechslung in den nicht immer einfachen Lernalltag der Kinder. Das Set aus der Mediothek der BKM besteht aus 16 Paar Handschuhen in Kindergrössen und zusätzlichen Informationen, Anleitungshilfen, Erzähl- und Vertiefungsideen, welche bei der Umsetzung helfen. Die «Vaterunser-Handschuhe» stehen – wie alle rund 7’000 Medien der Fachmediothek – Religionslehrpersonen und katechetisch Tätigen im Kanton Zug, aber auch der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung.
«Vaterunser»-Handschuhe reservieren
Judith Grüter, Katechetin und Mitarbeiterin BKM
Ab dem 1. April 2020 wird das Archiv der Katholischen Kirchgemeinde Zug durch das Stadtarchiv im Auftragsverhältnis betreut. Dies haben der Stadtrat von Zug und der Kirchenrat der Katholischen Kirchgemeinde Zug entschieden.
Mit diesem Schritt und dem Zusammenlegen der digitalen Verzeichnisse kann den Kundenbedürfnissen bei Recherchen nach bestimmten Archivalien noch besser entsprochen werden. Für beide Archive erfolgt die Kundenbetreuung in Zukunft durch die Mitarbeitenden des Stadtarchivs unter der Leitung von Stadtarchivar Thomas Glauser. Die Basis der Zusammenarbeit wurde in einer Verwaltungsvereinbarung zwischen der Stadt Zug und der Katholischen Kirchgemeinde Zug geregelt. Die Verrechnung der Dienstleistungen erfolgt nach effektivem Aufwand und wird jährlich abgerechnet.
Medienmitteilung der Katholischen Kirchgemeinde Zug und der Stadt Zug vom 18. Februar 2020
Die Fastenkampagne 2020 macht die Problematik des Saatgutes zum Thema. Saatgutkonzerte bedrängen zusehends die lokale Landwirtschaft und zerstören auf diese Weise die Biovielfalt. Die Klimadebatte gibt der Kampagne eine zusätzliche Brisanz.
Papst Franziskus befürwortet derzeit keine Lockerung der Zölibatspflicht für katholische Priester. Auch lehnt er Weiheämter für Frauen vorerst ab. Dies geht aus dem nachsynodalen Schreiben Zur Amazonas-Synode hervor.
Mit dem Konzept «Pray and play» haben Oberstufenschülerinnen und -schüler in Hünenberg die Grundlage für gemeinsame Treffen geschaffen, an denen seit der Gründung vor drei Jahren immer mehr Kinder und Jugendliche teilnehmen.
In Cham erhalten Hinterbliebene am 15. Februar die Möglichkeit, längst verstorbener Menschen in einer ökumenischen Andacht noch einmal gemeinsam zu gedenken, bevor die Gräber geräumt werden.