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An der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 26. Juni 2019 wurde Gregor V. P. Tolusso zum Pfarrer der Pfarreien Rotkreuz und Risch gewählt. Er wird seine Arbeit im Pastoralraum Zugersee Südwest per 15. August beginnen.

Unter der Leitung der Präsidentin Margrith Hammer haben 125 Stimmberechtigte an der Versammlung in Rotkreuz teilgenommen, wie die katholische Kirchgemeinde Risch in einer Medienmitteilung schreibt. Der Kirchenrat freue sich über die Wahl.
Neben Risch und Rotkreuz wird Gregor Tolusso auch für die Pfarrei in Meierskappel zuständig sein. Dort wird der Pfarrer aber jeweils vom Bischof ernannt.

Gregor Tolusso war an der Versammlung ebenfalls anwesend und beantwortete Fragen der Teilnehmenden. Als Pfarrer sieht er seine Aufgabe darin, «gemeinsam mit allen Mitarbeitenden sowie den Behörden den noch jungen Pastoralraum zu festigen und weiter zu entwickeln.» In den verschieden Gottesdienstformen und Aktivitiäten sollen die Menschen «Nahrung für ihre Seele und ihr Leben erhalten sowie sich im Pastoralraum einbringen und beteiligen können.»

Lebenslauf siehe Artikel Gregor V.P. Tolusso als Pfarrer von Risch und Rotkreuz vorgeschlagen

Wenn viel Trinken und kalte Fussbäder immer noch zu wenig wirken: Fast nirgends ist es so herrlich kühl wie in den Kirchen und Kapellen!

Je länger die Verweildauer, desto nachhaltiger der Effekt. Bekannte Nebenwirkungen sind ausserdem Erholung und Inspiration😉.

Der «Grüne Güggel» ist ein Umweltzertifikat, das Pfarreien für ihre Nachhaltigkeit auszeichnet. Die Pfarrei Unterägeri hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Zertifikat bis in circa zwei Jahren zu erlangen. Auch Pfarreimitglieder werden in den Prozess miteinbezogen.

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Unter dem Titel «Muslime in der Schweiz – zwischen Integration und Parallel-Gesellschaft» lud das Forum Kirche und Wirtschaft im Kloster Kappel zur Diskussion. Ein Quintett machte sich Gedanken darüber, weshalb die Religion nicht als friedlich wahrgenommen wird.

Es war eine geballte Ladung Information, die am Mittwochabend auf die Zuhörerinnen und Zuhörer im vollbesetzten Kappeler Gemeindesaal niederprasselte. Zur Diskussion über Muslime in der Schweiz geladen hatte das Forum Kirche und Wirtschaft der katholischen Kirche Zug.

Hochkarätige Redner wie der Religionswissenschaftler Professor Amir Dziri lieferten zunächst eine Bestandsaufnahme. Unter anderem zur subjektiven Wahrnehmung vieler Menschen in Europa, Russland und den USA, die den Anteil der muslimischen Bevölkerung durchs Band viel zu hoch einschätzten. Über die Rolle gewisser Politiker und Medien, die diese teilweise krassen Fehleinschätzungen für ihre Zwecke noch befeuern. Es war aber auch eine Diskussion über den abnehmenden gesellschaftlichen und politischen Einfluss der Landeskirchen in der Schweiz, über die laufend grössere Anzahl Konfessionsloser und die Diversifizierung des Christentums, ausgelöst durch die Zuwanderung.

So kam man zum Schluss, dass nur gegenseitige Toleranz den Zusammenprall der Religionen verhindern kann, dass aber gerade der konservative Islam – wie auch die katholische Kirche – mit ihren fundamentalen Ideologien verfassungsmässigen Grundrechten wie der Gleichberechtigung von Mann und Frau zuwiderlaufen. Und, dass die Lösung dafür wohl bei der Jugend liege.

Martin Platter

Der Zuger kantonale Flüchtlingstag von 16. Juni gibt bunte Impulse zum interkulturellen Austausch im Pfarreizentrum und auf dem Kirchplatz St. Johannes Zug. Alle sind herzlich willkommen, Musik, Tanz und gemeinsame kulinarische Freuden zu geniessen!

Von 14.00 – 16.00 Uhr bietet der kantonale Flüchtlingstag eine offene Bühne: Einheimische und zugewanderte Menschen spielen und singen ihre Musik, in kurzen Statements erzählen geflüchtete Menschen von Musik als (Über-)Lebenselexier. Das Grusswort spricht Regierungsrat Andreas Hostettler. Dazu gibt es usbekische, eritreische und afghanische Brote mit Schweizer Käse. Von 16.00 – 17.00 Uhr lädt Karwan Omar zu einfachen Tänzen ein. Ein gemeinsames somalisches Couscous rundet den Nachmittag kulinarisch ab.

Eintritt und Essen sind frei. Die Bevölkerung ist herzlich willkommen!

Asylbrücke, FRW Interkultureller Dialog, katholische und reformierte Kirche Kanton Zug

 

Am Frauenstreiktag legen Frauen vielerorts ihre Arbeit nieder und fordern Gleichberechtigung in der Kirche. Eine Neuheimer Religionspädagogin schildert, warum sie sich auf eine andere Art und Weise für dieses Anliegen einsetzt.

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Nach der Demission von Thomas Schneider Ende April zeichnet sich eine Nachfolgelösung für die Leitung des Pastoralraums Zugersee Südwest ab: Die Kirchenräte Risch und Meierskappel empfehlen die Wahl von Pfarrer Gregor Tolusso.

Vertreter der drei Pfarreien und Kirchgemeinden Risch, Rotkreuz und Meierskappel haben in Zusammenarbeit mit Bischofsvikar Hanspeter Wasmer die Neuwahl des Pastoralraum Zugersee Südwest vorbereitet. Als Ergebnis eines Evaluationsverfahrens empfahlen sie den Kirchenräten Risch und Meierskappel Gregor Tolusso zur Wahl. Beide Gremien hiessen den Vorschlag einstimmig gut. Für Risch und Rotkreuz erfolgt die definitive Wahl des Pfarrers durch die Kirchgemeindeversammlung am 26. Juni 2019. In Meierskappel findet die Ernennung durch Bischof Felix Gmür statt.

Bereits Wurzeln in Zug

Gregor Tolusso ist 54 Jahre alt und wuchs in Willisau/LU auf. Nach 6 Jahren Engagement als Geschäftsführer im mütterlichen Modehaus absolvierte er das Theologiestudium in Luzern und Chur. In der Zuger Pfarrei St. Johannes sammelte er während 6 Jahren erste Erfahrungen als Pastoralassistent, Diakon und Vikar. Danach war er über 15 Jahre Pfarrer in Bern, Dreifaltigkeit. 2016 übernahm er in Aarau eine neue Aufgabe, welche nicht seinen Erwartungen entsprach. Zuletzt war er als Priesterlicher Mitarbeiter im Pastoralraum Bremgarten-Reusstal und Wettingen-Würenlos tätig.

 

Im Mai haben die Arbeiten am Chilematt-Garten in Steinhausen begonnen. Das Projekt gedeiht erfreulich. Dies auch dank der freiwilligen Mitarbeit engagierter SteinhauserInnen unter der fachlichen Anleitung des Teams von Thomas Uebelhart Gartenbau.

Unter viel Lachen, Schweiss und Herzblut entsteht im Zentrum von Steinhausen ein Begegnungsgarten, der seinem Namen jetzt schon alle Ehre macht. Bereits sind viele wohlwollende und interessierte Stimmen zum Garten-Projekt zu hören. So ist für einmal ganz direkt spür- und erlebbar, wie wichtig die Bewahrung der Schöpfung für die Katholische Kirche ist.

Die breite Akzeptanz und Vorfreude der Bevölkerung ermutigt und motiviert zusätzlich beim Aufbau des geplanten Gartens. Mithelferinnen und -Helfer sind übrigens weiterhin nötig und deshalb sehr willkommen. Für alle bereits geleisteten Arbeiten sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Marlen Schärer, Präsidentin Kirchgemeinde Steinhausen

 

www.pfarrei-steinhausen.ch

Zum sechsten Mal seit 2013 fand kürzlich ein Austausch zwischen Zuger Kirchenvertretern und dem Rohstoffunternehmen Glencore statt. Die Gespräche sind Bestandteil verschiedener Initiativen, ethische Themen mit Zuger Firmen zu diskutieren.

Bei der jüngsten Begegnung trafen sich sechs Vertreterinnen und Vertreter der katholischen, reformierten und freien Kirche mit vier Vertretern von Glencore. Thematisiert wurden primär der Handelsstreit zwischen der US-Regierung und China und die Konzernverantwortungsinitiative. Letztere will international tätige Unternehmen dazu verpflichten, den Schutz der Menschenrechte und Umweltstandards in Anwendung des Schweizer Rechts auch im Ausland verbindlich einzuhalten sowie Unternehmen in der Schweiz haftbar zu machen.
Engagiert diskutiert wurde insbesondere die Frage, ob die Konzentration der Regulierung auf den Standort Schweiz eine weltweite Durchsetzung der Menschenrechte ermögliche oder nicht. Dabei wurde deutlich, dass Transparenz und Dialog für eine Annäherung der unterschiedlichen Haltungen unabdingbar sind.

Auch aktuelle Themen aus den Kirchen und das lokale Engagement von Glencore im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich kamen zur Sprache. Es wurde beschlossen, den Dialog im kommenden Jahr fortzuführen.


Medienmitteilung vom 29. Mai 2019

An Auffahrt, 30. Mai, führen wie jedes Jahr viele Pfarrei-Wege nach Einsiedeln. Um 15.00 Uhr findet in der Stiftskirche die feierliche Eucharistiefeier statt, wo Diakon und Gemeindeleiter Ralf Binder aus Walchwil die Predigt hält.

Nähere Informationen befinden sich im Programm einiger Pfarreien und Klöster und im folgenden Beitrag des Pfarreiblatts.

«Gemeinsam pilgern» ist Thema an der Messe Zug

«Gemeinsam pilgern» ist übrigens in diesem Jahr das Thema des Auftritts der Katholische Kirche Zug an der Zuger Messe vom 19. bis 27. Oktober 2019. Weshalb ist pilgern so populär geworden? Was bringt das Pilgern den Menschen und wohin pilgern sie? Jerusalem, Santiago de Compostela, Einsiedeln sind nur einige der bekannten Pilgerziele.

Tauchen Sie an unserem Stand ein in verschiedene Pilgerwelten, lassen Sie sich überraschen von unseren Aktionen und den geladenen Gästen rund um den Anlass.

Wie immer sind Freiwillige, die am Stand die Messebesucherinnen und -besucher betreuen und Auskünfte geben, herzlich willkommen. Als Volunteer helfen Sie mit, die Kirche sichtbar und erlebbar zu machen.

Anmeldungen unter zugermesse@zg.kath.ch

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