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15.04.2022, 12.53

Im dritten Gespräch in der Karwoche am Mittwoch, 13. April, erzählte Bernadette Gardi, Wirtin aus Unterägeri, aus ihrem Leben. Mit Energie und Witz kamen Erlebnisse aus ihrer Kindheit, Jugendzeit und den Lehr- und Wanderjahren ins Gespräch.

Öfters konnten die rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer herzhaft lachen. Man spürte ihre Menschenliebe in den Erzählungen, aber auch in ihrer Mimik. Nach einem Zwischenspiel von Marcel Schmid mit dem Saxophon, leitete Urs Stierli, Diakon und Gemeindeleiter der Pfarrei Oberägeri, das Gespräch weiter zu den schwereren, ja sehr schweren Zeiten, die Bernadette Gardi nicht erspart blieben. Berührend liess sie die Anwesenden an ihrem Schmerz, aber auch ihrer Hoffnung und ihrem Glauben, der ihr in und durch diese schweren Zeiten geholfen haben, teilhaben. Keine Minute im Leben bleibt stehen, weder die schweren noch die frohen, es gilt jedoch das «Jetzt» zu gestalten. Und Bernadette Gardi gestaltet ihr bewegtes Leben, nebst der Arbeit als Wirtin, die sie aus vollem Herzen lebt und dabei manchmal auch als Seelsorgerin ein offenes Ohr für ihre Gäste hat, engagiert Sie sich auch noch als Lektorin und in weiteren sozialen Aufgaben. Die Menschen schätzen ihre offene, ehrliche Art, wie die Voten und Erzählungen aus dem Zuhörerkreis zeigten. Beim anschliessenden Apéro kamen lebhafte Gespräche in Gang. Waren doch die Erzählungen und Erfahrungen von Bernadette Gardi so lebensnah und gut nachzuvollziehen.

Alle Gespräche der Karwoche finden Sie auf www.pfarrei-oberaegeri.ch.

 

Jacqueline Bruggisser