16.09.2024, 11.19
Die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs im Umfeld der Kirche zeigt auf, wie wichtig die Präventionsarbeit ist, welche die Kirche seit vielen Jahren bereits leistet. In regelmässigen und verpflichtenden Kursen werden kirchliche Mitarbeitende zu Massnahmen und Intervention des Schutzkonzepts des Bistums Basel geschult. Anfangs Januar 2025 sind die nächsten Kurse ausgeschrieben.
Mit Instrumenten zur Selbstreflexion werden die Kursteilnehmenden umfassend sensibilisiert zu Themen wie Nähe und Distanz sowie sexuelle Übergriffe im alltäglichen professionellen und kollegialen Umgang. Zudem fördert der Kurs das Bewusstsein dafür, wie Grenzverletzungen oder sexuelle Übergriffe entstehen können.
Das Angebot richtet sich breit an viele Berufsbilder im Umfeld der Kirche: Katechetinnen und Katecheten, Jugendarbeitende, kirchliche Behördenmitglieder, Theologinnen und Theologen, Lehrpersonen sowie Freiwillige in der Pastoral.
Die Inhalte des Kurses vermitteln die Bedeutung der Prävention, werfen einen systemischen Blick auf Beziehungen und erinnern an professionelle Sorgfalt und Verantwortung bei Nähe und Distanz in Beziehungen. Ein besonderes Kapitel betrifft Sorgfalt und Verantwortung bei Asymmetrie und Abhängigkeit in Beziehungen. Die Kursteilnehmenden lernen Täterstrategien erkennen und wissen um die Massnahmen des Schutzkonzeptes. Für den Fall eines Ereignisses oder eines Verdachts kennen sie professionelle Intervention und wissen, wer die Ansprechpersonen sind.
Informationen zu den Kursen:
