Die Lakeside Gallery in Zug zeigt derzeit eine Doppelausstellung. Einer der Künstler ist Alfredo Sacchi, der vielen als Priester und Domherr bekannt ist. Im Interview mit Arnold Landtwing erzählt er über seine Werke und seinen Weg zum Künstler.
Alfredo Sacchi, Hand aufs Herz: Ist der Künstler Priester und Domherr geworden oder umgekehrt?
Zuerst hat sich der Priester durchgesetzt. Kreatives Arbeiten war mir schon immer ein Anliegen, aber als Pfarrer bin ich nie dazu gekommen. Ich habe immer die internationale Kunstmesse «Art Basel» besucht. Vor etwa 15 Jahren habe ich zwei Künstler gesehen, die mich inspiriert haben.
Was genau hat Sie damals inspiriert?
Ein südamerikanischer Künstler hat von der Natur geschliffene Steine farbig emailliert und aufgereiht. Seine Werke kosteten ungefähr die Höhe des Werkes, d.h. eine 70 Zentimeter hohe Stele mit Steinen kostete 70’000 Dollar. Ein anderer Künstler hat Bilder mit Holzlatten gemacht – und in jedem Bild waren etwa drei der Latten beweglich.
Und wann haben Sie zum kreativen Arbeiten gefunden?
Zu meiner Pensionierung hat mir mein Freund Roland Villiger ein Set mit Farben und Pinseln geschenkt. Irgendwann habe ich in Berlin dann angefangen, mit Kugeln, Holz und Farben zu arbeiten. Mit der Zeit sind das Wohnzimmer und die Küche zum Atelier geworden. Meine erste Skulptur waren farbige Kugeln, sie steht noch in Berlin.
Wie sind Sie denn von Zug nach Berlin gekommen?
Ich wollte eine Wohnung kaufen, habe aber im Kanton Zug nichts Erschwingliches gefunden. Unsere Familie hat seit Jahrzehnten Beziehungen nach Berlin und bei einem Nachtessen hat mich jemand gefragt, ob ich nicht in Berlin eine Wohnung kaufen wolle. Das habe ich dann gemacht. So ist Berlin zu meiner zweiten Heimat geworden.

Galeristin Sussi Hodel und Alfredo Sacchi | © Arnold Landtwing
Die Ausstellung ist eigentlich eine Werkschau über zehn Jahre, in denen Sie im stillen Kämmerlein in Berlin gearbeitet haben?
Ja, das kann man so sagen. Vor zwei Jahren habe ich eine erste kleine Ausstellung in der Bauhütte, der Cafeteria von St. Michal in Zug realisiert. Die zweite war in meiner Wohnung und im Treppenhaus. Ein Nachbar kennt die Galeristin Sussi Hodel und hat sie auf mich aufmerksam gemacht – und so bin ich jetzt hier in der Lakeside Galerie.
Welches ist die Kernbotschaft, die sich durch Ihre Werke zieht?
Ich glaube an den Gott des Lebens – und das sieht man in meinen Skulpturen: Sie sind lebendig, sie machen lebendig und strahlen etwas Frohes aus. Jedes Holzstück repräsentiert in seiner Farbigkeit einen Menschen. In der Vielfältigkeit finden sie zu Gemeinschaft und Stabilität und zusammen.
Wie viel Mut braucht es, in eine Galerie zu gehen?
(zögert länger) Viel! Es hat schon viel Mut gebraucht, überhaupt auszustellen.
Warum?
(schweigt nochmals länger) Ich habe mich auch auf die Ausstellung eingelassen, weil ich ein paar Werke verkaufen möchte. Wer mich kennt, weiss, dass ich sozial engagiert bin. Den Erlös aus dem Verkauf werde ich weitergeben.
Hinweis:
Die Ausstellung «Sein oder nicht sein – Existenz in Farbe» mit Bildern von Tiziano Autera und Werken von Alfredo Sacchi in der Lakeside Gallery in Zug gegenüber dem Casino dauert noch bis am 1. Juli.
Rund 250 italienischsprachige Gläubige aus Zug und anderen Kantonen pilgerten an einen ungewöhnlichen Ort: Das Schweizerische Paraplegiker-Zentrum Nottwil.
Auf die Frage, weshalb er eine Wallfahrt an einen Ort organisiert, an dem weder eine schwarze Madonna noch ein besonderer Heiliger im Zentrum steht, antwortete Don Mimmo Basile: «Wir machen das, was Jesus von uns erwartet. Er hat gesagt: ‚Ich war krank und ihr habt mich besucht‘. Und: ‚Alles, was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan’» (Matthäus-Evangelium 25,31-46).
Als Leiter der italienischsprachigen Mission im Kanton Zug oblag ihm die übergeordnete zonale Koordination aller italienischsprachigen Missionen der Bistumsregion St. Viktor (Kt. LU, ZG, SH, TG) des Bistums Basel für diese besondere Wallfahrt.
Das Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil ist bekannt als eine grosse Spezialklinik für Querschnitt-, Rücken- und Beatmungsmedizin. Dem entsprechend sind hier vor allem Menschen anzutreffen, deren Leben sich aufgrund schwerer Rückenverletzungen oder Krankheiten unter Umständen von einem Moment auf den anderen verändert hat. Nach erfolgreicher Rehabilitation kehren sie unter anderen Bedingungen in ihren Alltag zurück. Direktor Luca Jelmoni empfing die Pilgergruppe und erzählte ihr von den vielfältigen Tätigkeitsgebieten des Paraplegiker-Zentrums. Einblick in den Alltag der Seelsorge gaben Ursula Walti und ihr Kollege Stephan Lauper.

Pilgergottesdienst im Schweizerischen Paraplegiker-Zentrum Nottwil | © Marcellino Riccio
Den gemeinsamen Gottesdienst im grossen Saal feierten die Pilgerinnen und Pilger mit ihren Seelsorgern und dem Kapuziner Fra Mauro Jöhri. Bis vor Kurzem war er Generaloberer des Ordens und ist ins Kloster Madonna des Sasso im Tessin zurückgekehrt.
In seiner Predigt erinnerte er daran, wie der Heilige Franziskus mit Krankheiten und vielen Beschwerden in seinem Leben umgegangen ist. Diese Gedanken spannten einen Bogen, die, von einem Schicksalsschlag getroffen in Nottwil in Behandlung sind und dabei ihre Freude am Leben nicht verloren haben. Ihr Geheimnis ortete er darin, dass diese Menschen ohne zu Klagen nach wie vor tun, was ihnen irgendwie möglich ist.

Gottesdienst mit dem Kapuziner Mauro Jöhri im Saal des Schweizerischen Paraplegiker-Zentrums Nottwil ©Marcellino Riccio
Mit ihrer Wallfahrt nach Nottwil haben die italienischsprachigen Gläubigen das umgesetzt, was Papst Franziskus immer wieder predigt: Sie sind als Kirche an die Ränder der Gesellschaft und des Lebens gegangen.
Ende Mai verabschiedet sich Rena Schäfler und wird pensioniert. Die VKKZ dankt Rena Schäfler herzlich für ihren Einsatz und wünscht ihr für die Zukunft im Ruhestand alles Gute.
Für viele Besucherinnen und Besucher des Hauses Sunnematt an der Landhausstrasse war sie das erste Gesicht, dem man im Haus begegnete. Seit 1. Dezember 2017 arbeitete sie in einer 50%-Stelle als Sekretärin der Missione Cattolica Italiana und unterstützte zusätzlich im Umfang von 20 Stellenprozenten als Sekretärin die Gesamtleitung Fachstellen. In dieser Funktion kannten sie viele Seelsorgende aufgrund von Begegnungen im Dekanat. Mit ihrem profunden technischen Wissen im Umgang mit dem Redaktionssystem des Pfarreiblattes war sie bei Pfarreisekretariaten oftmals Nothelferin und Seelsorgerin zugleich.
Die VKKZ dankt Rena Schäfler herzlich für ihren Einsatz und wünscht ihr für die Zukunft im Ruhestand alles Gute. Ihre Nachfolgerin Silvana Pisaturo heissen wir herzlich willkommen und wünschen ihr einen guten Start in der neuen Aufgabe.

v.l.n.r.: Melanie Hürlimann (Geschäftsstellenleiterin), Rena Schäfler, Sandra Dietschi (Gesamtleiterin Fachstellen) und Italienermissionar Mimmo Basile. | © Arnold Landtwing
Nach einer Pause wird Rena Schäfler ab September wieder zu 20% als Sekretärin im Einsatz sein und Sandra Dietschi als Gesamtleiterin der Fachstellen unterstützen.
Guido Estermann verlässt auf Ende August die Fachstelle BKM Bildung-Katechese-Medien der Katholischen Kirche Zug. In seiner beruflichen Weiterentwicklung übernimmt er ab September im Generalvikariat der Bistumsregion Zürich und Glarus die Verantwortung als «Beauftragter des Generalvikars für Pastoral».
Das Präsidium der Vereinigung der katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug (VKKZ) dankt Guido Estermann jetzt schon für sein zehnjähriges erfolgreiches Wirken als Leiter der Fachstelle BKM Bildung-Medien-Katechese und wünscht ihm in der neuen Aufgabe viel Erfolg. Eine ausführliche Würdigung − unter anderem auch für seinen Einsatz als Redaktor des Pfarreiblatts – folgt in einem späteren Zeitpunkt.
Das Präsidium der VKKZ wird die Stelle ausschreiben und bemüht sich um eine gute Nachfolgeregelung.
Der Kanton Zug hat die Geschichte der sozialen Fürsorge mit einer Studie aufgearbeitet. In einer ersten Dialogveranstaltung standen die Geschichten von Betroffenen im Zentrum. Am zweiten Abend diskutieren Fachleute, wie sich damalige Zwangsmassnahmen auf spätere Generationen auswirken.
Im Rahmen der Studie konnten Betroffene ihre persönliche Geschichte erzählen. Dabei machten sie die Erfahrung, dass Historikerinnen und Historiker ihnen zuhörten und auch wahrgenommen haben, was in der Seele der Betroffenen passiert ist. Persönliche Geschichten sorgten am ersten Dialogabend zur Studie der sozialen Fürsorge im Kanton Zug für emotionale und bewegende Momente. Die Schicksale machten auch deutlich, wie wichtig eine umfassende Aufarbeitung des Themas ist.
Studien zeigen, dass soziale Benachteiligung häufig von einer Generation auf die nächste übertragen werden. Viele Betroffene von fürsorgerischen Massnahmen haben Bevormundung, Geringschätzung, Repression und Demütigung erlebt.
Wie wirken sich diese Erfahrungen auf ihre Söhne und Töchter aus? Diesem Thema widmet sich die zweite Dialogveranstaltung unter dem Titel «Vorbei, verdrängt, aber nicht vergessen – Auswirkungen von Zwangsmassnahmen auf Nachkommen» am Donnerstag, 25. Mai um 19 Uhr im Kantonsratssaal in Zug. Als Fachmann ist auch Stefan Horvath auf dem Podium. Er ist verantwortlicher Leiter des Sozial- und Beratungsdienstes der Pfarrei St. Martin in Baar.

Stefan Horvath, Leiter Sozial- und Beratungsdienst Pfarrei St. Martin in Baar. Foto zVg
Bei kühlen Temperaturen und winterlich ausgerüstet machten sich grössere und kleinere Gruppen aus verschiedensten Pfarreien im Kanton Zug mitten in der Nacht oder am frühen Morgen auf den Weg nach Einsiedeln.
Noch abends zuvor stand die fahrbare Kapelle in Oberägeri an der Delegiertenversammlung der Vereinigung der Kirchgemeinden, wo sie zu einem Moment der Stille inspiriert hatte. In der Nacht des Auffahrtstages stand sie schon ab 3 Uhr morgens als Raststätte an der Pilgerroute und lud jetzt zu warmer Suppe und Tee ein. Die Zuger Polizei sorgte mit Strassensperrungen bis in die Morgenstunden hinein für die Sicherheit der Pilgernden auf dem Weg über den Raten.
Hier ein paar Impressionen vom Tag:

Bei den Frühaufstehern waren ganze Generationenprojekte anzutreffen: Gemeinsam waren Eltern, Kinder und Grosseltern durch die Dunkelheit auf dem Weg, sogar der Familienhund war mit dabei | © Arnold Landtwing

In Oberägeri bekamen die Pilgerinnen und Pilger einen speziellen Segen mit auf den Weg und in den Tag hinein. | © Roland Meier

Ein besonderes Zeichen lebendiger Ökumene setzte der reformierte Pfarrer Manuel Bieler: Auf Einladung hin hat er zusammen mit seinem katholischen Kollegen, dem Baarer Pfarrer Anthony Chukwu, den Weg unter die Füsse genommen und eine katholische Wallfahrt mit vielen Facetten und Traditionen kennengelernt. | © Arnold Landtwing

Gruppen, die nach durchwanderter Nacht früh in Einsiedeln ankamen, feierten eigene Gottesdienste, die anderen trafen sich zum grossen Pilgergottesdienst am Nachmittag in der Klosterkirche, die mit gut 500 Gläubigen gut gefüllt war. | © Arnold Landtwing
Der Chamer Pfarrer Thomas Rey holte in seiner Predigt die Situation der Pilgerinnen und Pilger ab, die dreckig, verschwitzt und auch müde in der festlichen Barockkirche waren. Diesen «totalen Szenenwechsel» deutete er als beabsichtigt. Die festliche Kirche lasse uns in den Himmel schauen und die vielen Engel und Heiligenfiguren in der Kirche sollen daran erinnern, dass niemand alleine ist. «Durch die Taufe und die Feier der Eucharistie nimmt die Kirche uns alle in den Himmel hinein.»
Für grosse Augen sorgte bei Zaungästen der farbenfrohe Einzug zur Vesper am späteren Nachmittag: Den Reihen der Mönche schlossen sich neben den Verantwortlichen der Kirchgemeinden auch der Regierungsrat, der Zuger Stadtrat sowie Mitglieder des Bundesparlaments und Vertreter der Justiz der Prozession an, alle angeführt von Weibeln oder Weibelinnen im Ornat. Anschliessend waren alle zu einem Empfang bei Abt Urban im Kloster eingeladen.
Der Abt hatte sich vom Archivar das Tagebuch eines Mönchs aus dem 17. Jahrhundert bringen lassen. In diesem Tagebuch hatte der Mönch nicht nur minutiös festgehalten, was das Wetter gemacht hat, sondern auch der Abt. Wenn Letzteres für Erheiterung sorgte, sind die Notizen zum Wetter heute eine einzigartige historische Quelle zum Wetter der damaligen Zeit. In seinen Gedanken zeigte Abt Urban auf, wie das Wetter damals die Menschen und auch Entwicklungen in der Gesellschaft beeinflusste. Vieles davon ist auch in der heutigen Diskussion um das Klima wieder zu erkennen. Auch dass der Mönch damals die schlechte Qualität des Klosterweins bemängelte, stiess Jahrhunderte später auf Resonanz: Abt Urban kredenzte guten Wein aus dem eigenen Keller.
Traditionsgemäss klang die Wallfahrt für die Verantwortlichen aus Regierung und Kirche bei einem Imbiss im gemütlichen Rahmen aus.
Mit dem Anerkennungspreis «Prix Zug engagiert» zeichnen der Kanton Zug und Benevol Zug besondere Leistungen in der Freiwilligenarbeit aus. Mit einem Online-Voting können alle Zugerinnen und Zuger jetzt für ihren Favoriten abstimmen.
Freiwillige und ehrenamtlich Engagierte leisten jedes Jahr tausende von Stunden unbezahlte Arbeit, die anderen Menschen und damit der Gesellschaft zugutekommt. Viele wertvolle Angebote im sozialen und karitativen Bereich, im Sport, in der Kultur und anderswo gibt es nur dank Freiwilligen.Seit zwölf Jahren wertschätzen und Anerkennen der Kanton Zug und die Fachstelle Benevol Zug diese wertvolle Leistung. Mit dem Freiwilligenpreis «Prix Zug engagiert» sorgen sie auch für Bewusstseinsbildung für die gesellschaftliche Bedeutung der Freiwilligenarbeit.
Jetzt für den Favoriten abstimmen! Bis am 18. Juni 2023 können alle im Kanton Zug wohnhaften Personen abstimmen und mitentscheiden, welche Nominierten ins Finale ziehen. Hier geht es zum Online-Voting, wo sich auch die acht nominierten Organisationen vorstellen. Die Finalistinnen und Finalisten werden Ende Sommer bekanntgegeben.
Benevol Zug ist seit 2001 für Einsatzorganisationen, Privatpersonen, die öffentliche Hand und die Wirtschaft Anlaufstelle für Freiwilligenarbeit im Kanton Zug. Die Fachstelle bietet ein breites Informations- und Beratungsangebot, führt Weiterbildungskurse sowie Anlässe und Standaktionen durch und betreut eine viel beachtete Online-Stellenbörse für Freiwilligenjobs im Kanton Zug. Unterstützt wird der gemeinnützige Verein vom Kanton Zug, den Zuger Gemeinden, den katholischen und reformierten Kirchen sowie von Privatpersonen, Stiftungen und Zuger Unternehmen.
Wie ist das Fürsorgewesen des Kantons Zug früher mit sozialen Randgruppen umgegangen? Nebst niederschwelliger Unterstützung fördert ein Forschungsbericht auch düstere Seiten zutage. Die Direktion des Innern präsentiert Erkenntnisse, ordnet ein und lädt zum Dialog ein. Mit dabei: Die katholische Kirche im Kanton Zug.
Vor einem halben Jahr hat der Kanton Zug mit dem Forschungsbericht «fürsorgen, vorsorgen, versorgen» das Fürsorgewesen umfassend aufgearbeitet. Mit Blick auf damals würdigt die Direktion des Innern die Vergangenheit und lädt zu einer vierteiligen Veranstaltungsreihe ein, in welcher über die Gegenwart und über die Gestaltung der Zukunft diskutiert werden soll.
Den Auftakt bildet der Abend «Was war: eine Würdigung» am 13. Mai um 17 Uhr im Burgbachsaal in Zug. Neben den Erkenntnissen aus dem Forschungsbericht zeigt die Dialogveranstaltung auf, weshalb die Aufarbeitung für Betroffene und den Kanton so wichtig ist. Nach dem Podiumsgespräch laden moderierte «Gesprächstische» beim Apéro zum Austausch und zur Begegnung mit Verantwortlichen aus Politik, Fachstellen sowie mit Betroffenen ein.
Als Gastgeberinnen und Gastgeber der «Gesprächstische» engagieren sich unter anderem Regierungsrat Andreas Hostettler (Vorsteher Direktion des Innern), Nationalrätin Manuela Weichelt (Mit-Initiantin des Forschungsberichts) und VKKZ-Präsident Stefan Doppmann. Die Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug unterstützt die begleitenden Dialogveranstaltungen auch finanziell.
Rita Z.*, als Kind im Kinderkurhaus Theresia in Unterägeri, 1960er-Jahre
Hinweise:
Die Plenarversammlung der Römisch-katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) hat an ihrer letzten Versammlung Melanie Hürlimann ins Präsidium gewählt. Damit gehört die Geschäftsstellenleiterin der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug (VKKZ) zum Leitungsgremium der obersten staatskirchenrechtlichen Ebene des Landes.
Stefan Doppmann, Präsident der VKKZ, freut sich sehr über die Wahl von Melanie Hürlimann. Für ihn bringt die Plenarversammlung der RKZ mit dieser Wahl ihre grosse Wertschätzung gegenüber der jahrelangen exzellenten Arbeit von Melanie Hürlimann für die Kirche in der Schweiz zum Ausdruck. Auch für den Kanton Zug sieht er diese Wahl als grosse Ehre.
Um sich auf der anderen Seite zu entlasten, hat die Geschäftsstellenleiterin der VKKZ verschiedene Aufgaben niedergelegt. So ist sie etwa aus dem Bildungsrat der katholischen Kirche in der Deutschschweiz zurückgetreten.
Das Präsidium der VKKZ gratuliert Melanie zu ihrer ehrenvollen Wahl und wünscht ihr viel Erfüllung und Freude bei ihrer neuen Aufgabe.