Sag’s mit Blumen: «VKKZ» (Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug): Mit diesem Blumenschriftzug hat der Hauswart das Blumenbeet vor dem Haus der Katholischen Kirche Zug in Baar gestaltet.
Schöpfer dieser schönen Gartenarbeit ist Matej Lekic. Er ist Sakristan und Hauswart für die Kirche St. Thomas in Inwil sowie auch Hauswart für das Haus der Katholischen Kirche Zug in Baar.
Danke Matej! Die Mitarbeitenden der Geschäftsleitung, der Fachstellen und der Spezialseelsorge geniessen deinen Willkommensgruss jeden Tag!
Bernadette Thalmann
«Ethik und Moral in der digitalen Welt» – diesem Thema widmete sich die Tagung des Forums Kirche und Wirtschaft von Anfang November in Kappel am Albis. Expertinnen und Experten waren sich einig, dass es Regulierungen braucht.
Die Parkuhr von gestern wurde mit Münz gefütter. Heute zahlen wir mit Twint. Das Parksystem weiss jetzt meine Handy- und meine Autonummer. Das Beispiel mag banal sein; es zeigt aber eine Entwicklung auf, hin zu digitalen und technologischen Systemen, die über den Menschen Bescheid wissen und diese Daten auch speichern. Benjamin Bargetzi, international anerkannter Experte für digitale Transformationsstrategien, zählte in seinem Referat noch mehr Beispiele auf, an denen heute geforscht wird: In Japan denkt man an Altersheime, in denen nur noch Roboter arbeiten. Oder die Sammlung von Gen-Daten der Menschen, welche uns mit Tipps zu einem gesünderen und längeren Leben versorgen – bis hin zum Gedanken an ein ewiges Leben. Oder in Kleidergeschäften werden Gesicht und Figur beim Eintritt gescannt; Roboter bringen die passenden Kleidervorschläge, und beim Verlassen des Geschäfts werden die Beträge gleich abgebucht, denn das gescannte Gesicht ist mit der Kreditkarte verbunden. Es braucht keine Verkäuferinnen oder Verkäufer mehr.
Benjamin Bargetzi sprach in diesem Zusammenhang von der Fusion von Mensch und Maschine und von neuen intelligenten Systemen, die immer schneller werden. Es entstehen neue Wirklichkeiten durch das Zusammenwirken von virtueller und physischer Realität. Im digitalen Raum des Metaverse werden verschiedene Handlungsräume zu einer neuen Wirklichkeit vereinigt. Die Frage – so Benjamin Bargetzi – sei nicht, ob wir das wollten oder nicht, sondern, dass wir uns darauf vorbereiten müssten. Gerade dafür sei das menschliche Gehirn aber relativ schlecht geeignet; weil der Mensch erstens aus den Erfahrungen der Vergangenheit lerne und weil zweitens die Digitalisierung mit exponentieller Geschwindigkeit voranschreite. Allein das Tempo überfordert uns.
Ethische Fragen müssen von Anfang an mitgedacht werden, betonte Peter G. Kirchschläger, Professor für Ethik an der Universität Luzern. Und Cornelia Diethelm, Dozentin an der Hochschule für Wirtschaft Zürich, ergänzte, dass Technologie nie neutral sei, weil sie mit den Menschen interagiere und das Leben beeinflusse. Die Gefahr sei, dass intelligente und miteinander vernetzte Systeme die einzelnen Menschen besser kennen als der einzelne Mensch sich selbst.
Für den Ethikprofessor ist daher klar, dass es Regulierungen braucht: «Die Menschenrechte müssen auch im digitalen Bereich durchgesetzt werden.» Dem widerspricht auch Benjamin Bargetzi nicht; nur weist er darauf hin, dass die Politik immer hintennach hinke. Dabei müssten wir doch vorausschauend agieren. Er setzt auf Rückmeldungen der Kundinnen und Kunden, die Eigenverantwortung, notwendige Regulierungen und die globale Zusammenarbeit. «Die Menschheit hat auf Krisen immer 5 Minuten nach 12 reagiert, jetzt muss die Menschheit angesichts der existentiellen Krisen 5 Minuten vor 12 agieren.»
Franz Lustenberger
18 Teilnehmende genossen in diesem Jahr das Besinnungswochenende von seelsam – ökumenische Seelsorge für Menschen mit Behinderung. Die abwechslungsreichen Tage in Morschach waren von wunderbarem Herbstwetter begleitet.
Sieben Betreuerinnen und Betreuer reisten mit den Teilnehmenden nach Morschach ins Antoniushaus Mattli. Nach dem Ankommen und dem Zimmerbezug kam es bereits zu einer ersten Austauschrunde vor dem Abendessen. Dabei wurde auch herzhaft gesungen. Beim feinen Abendessen wurde munter erzählt und gelacht. Nach einer ersten Runde in der Cafeteria ging für einige bereits ein langer und intensiver Tag zu Ende, und sie fielen mit müden Augen, aber zufrieden ins Bett.
Der Samstag stand unter dem Motto kreativ und bewegend. Nach dem Frühstück arbeiteten die Teilnehmenden kräftig und mit viel Fantasie an ihren Schächtelchen – kleine und grosse Kunstwerke waren am Entstehen. Auch Spiel und Spass kamen zum Zug. Nach einem Zmittag ging es auf einen wunderbaren Herbstspaziergang ins Dorf. In der Dorfkirche in Morschach wurde gesungen und sicher auch das eine oder andere Gebet Richtung Himmel geschickt.
Nach einer weiteren Spiel- und Singrunde lockte nach dem Abendessen der Ausgang ins Cafe Wildis. Da wurden Desserts geschlemmt, viel erzählt und gelacht.
Am Sonntag – dank Umstellung auf die Winterzeit mit einer längeren Nacht – feierten alle den gemeinsamen Gottesdienst in der Antoniuskirche. Ruedi Hofer erzählte zusammen mit unseren Praktikantinnen Jenny und Loreen die Geschichte von «Mats und die Wundersteine». Natürlich durften alle Teilnehmenden einen solchen Wunderstein in ihre Hosentaschen stecken.
Nach dem sonntäglichen Mittagessen begann die Rückreise Richtung Zug, begleitet von den schönen Eindrücken der geteilten Erlebnisse. Auch dieses Mal kehrten alle wohlbehalten zurück.
Karin Schmitz und Ruedi Hofer, seelsam
Am Stand der Katholischen Kirche an der Zuger Messe zog nicht nur das Messethema zahlreiche Leute an, sondern auch der Wettbewerb: Insgesamt wurden 24 Gewinnerinnen und Gewinner gezogen. Sie kommen in den Genuss von Tageskarten für die Zugerbergbahn und Kinderbücher.
«Wir wurden vom enormen Interesse am Wettbewerb völlig überrascht», sagt Franz Lustenberger, Leiter der Projektgruppe Messe Zug. «Am Samstag, dem zweitletzten Messetag, mussten wir sogar notfallmässig weitere Karten für die Teilnahme nachdrucken». Zusammen mit Sandra Dietschi, Gesamtleiterin Fachstellen der Katholischen Kirche Zug, zog er dann in der Folgewoche unter den weit über tausend Teilnehmenden die 24 Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs.
Es winkten attraktive Preise, die dann eine Woche später verschickt wurden: 15 Tageskarten für die Zugerbergbahn und neun Kinderbücher («Lilly und die Rega»/«Herr Stämpfli – am Samstag ist Zeitungsbündeltag»). Gesponsert wurden die Preise von den Zugerland Verkehrsbetrieben ZVB, Beat Jossen und Severin Hofer.
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Bernadette Thalmann
Bischof Felix Gmür besuchte am Eröffnungstag der Zuger Messe den Stand der Katholischen Kirche Zug und nahm sich Zeit für den Dialog mit den Gästen. Sowohl das interessierte Publikum wie auch der Bischof haben den Austausch sichtlich genossen.
«Das ist Kirche!» heisst das diesjährige Thema der Katholischen Kirche am Stand der Zuger Messe. Mit rund 300 Porträts von unterschiedlichen Mitgliedern aus den verschiedenen Zuger Pfarreien will sie zeigen, dass es die Menschen sind, die Kirche ausmachen. Dieser Meinung war auch Bischof Felix Gmür: «Es sind die Menschen, die der Kirche Gottes ein konkretes Gesicht geben», sagt er, «die Vielfalt unter den Gläubigen ist gross und alle sollen sich zuhause fühlen können. Deshalb erfasst und diskutiert die Kirche im Moment die Bedürfnisse der Menschen weltweit wie auch in unserem Bistum und will sich im Miteinander erneuern.»
Die Porträts am Stand werden mit Aussagen dazu ergänzt, was eine vielfältige Kirche ausmacht: «Ich bin in der Pfadi», steht da beispielsweise, «Ich bete für den Frieden in der Welt» oder «Ich bin einfach dabei». Auch kritische Stimmen fehlen nicht wie «Ich hadere mit der Kirchenhierarchie.»
Der Messestand der Kirche (Halle A2.53) wird von Mitarbeitenden der Pfarreien betreut. Auch sie freuen sich auf den Austausch mit dem Publikum und warten mit einem kleinen Präsent auf. Darüber hinaus lockt ein Wettbewerb mit interessanten Preisen. Die traditionelle Jodelmesse findet am Sonntag, 30. Oktober um 9.30 Uhr in der Eventhalle statt.
Bildergalerie zum An- und Durchklicken (© Thomas Müller):
Bernadette Thalmann
Tobias Karcher SJ übergibt nach 13 Jahren Leitung des Lassalle-Hauses in Bad Schönbrunn an Toni Kurmann SJ. Der Stabswechsel findet im Mai des kommenden Jahres statt.
Tobias Karcher wechselt nach einer Auszeit im Herbst 2023 in die Zürcher Kommunität und betreut von dort aus das Lassalle-Institut, eine Community von Schweizer Führungskräften.
Toni Kurmann übergibt Ende Jahr nach 18 Jahren die Leitung der Stiftung Jesuiten weltweit in Zürich an die Geschäftsführerin Dr. Dana Zumr und übernimmt nach einer Auszeit ab Mai 2023 die Leitung des Lassalle-Hauses. /mitg.
Im Interview zu seinem Abschied als Gesamtleiter Fachstellen blickt Diakon Markus Burri auf die Erfahrungen und Highlights der vergangenen vier Jahre zurück. Sein Ziel war, die Kirche noch mehr zu vernetzen und gemeinsame Projekte zu unterstützen.
Markus Burri, deine Stelle wurde im Rahmen der Abschaffung des Dekanats im Jahr 2018 geschaffen. Wodurch unterscheidet sie sich von der damaligen Aufgabe des Dekans?
Mit dem Abgang des Dekans stellte sich damals die Frage, wer nun die kantonal geschaffenen Stellen und Aufgaben betreut. So entstand die Stelle des «Gesamtleiters Fachstellen und Spezialseelsorge». Ich betreue die Fachstellen-Verantwortlichen bei seelsam, BKM, Kirche und Wirtschaft, Pfarreiblatt und Kommunikation. Sie sollen die Unterstützung bekommen, die sie für ihre Aufgaben benötigen und Wertschätzung spüren. Dasselbe gilt für die Seelsorgenden im Kantonsspital, der Klinik Zugersee und in den Gefängnissen. Sie stellen sich täglich den vielen Anfragen, Schwierigkeiten und Sorgen der Menschen.
Innerkirchlich bin ich im Gremium der Pastoralraumleitenden und vertrete diese im Präsidium der VKKZ (Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug).
Zu meinen Aufgaben gehört schliesslich auch die Vernetzung der kirchlichen Mitarbeitenden innerhalb des Kantons. Ich bin überzeugt, dass ein gutes Miteinander hilft, dass wir uns als Kirche stärker fühlen und in der Öffentlichkeit auch besser wahrgenommen werden.
Welche Projekte haben dazu beigetragen?
Die Regionalleitung und ich haben zusammen die Pastoralkonferenz ins Leben gerufen. Ein Gefäss, in dem sich die kirchlichen Mitarbeitenden regelmässig treffen können. Beim Osterapéro tauschen sich die Pfarrei- und Fachstellenleitenden aus. Verbindende kantonale Projekte waren das Mittragen der Aktionen «Zuger helfen Zugern» und der «Langen Nacht der Kirchen». Beide wurden und werden in Partnerschaft mit den Reformierten durchgeführt. Gerne erinnere ich mich auch an die Aktion mit der fahrenden Kapelle. Anstelle des Standes an der Zuger Messe waren wir eine Woche mit der Kapelle im Kanton unterwegs – und haben viel positives Echo erhalten.
Gab es auch neue diakonische Projekte?
Es war mir von Beginn an ein Anliegen, die diakonische Arbeit der Kirche im Kanton zu stärken. Erwähnen möchte ich die kantonale Wegbegleitung. Hier machte es Freude, zusammen mit dem reformierten Partner die Treffen und Weiterbildungen der Ortsgruppen zu organisieren. Zu einem Herzensanliegen wurde ausserdem der Weiterbestand der Organisation «FRW Interkultureller Dialog», für den ich mich als Präsident engagiere. Die rund 140 Freiwilligen schenken Menschen aus der Fremde durch Sprachtreffen und Begegnungsanlässe menschliche Wärme.
Was hat dich besonders herausgefordert?
Die katholische Kirche funktioniert in der Schweiz bekanntlich mit einem dualen System. Partner sind die pastorale und die staatskirchenrechtliche Seite. Durch den Wegfall des Dekanats musste eine neue Form des Miteinanders von Pastoral und VKKZ gefunden werden. Die grosse Herausforderung war und ist die Überzeugungsarbeit, dass wir einander brauchen.
Was hat besonders Freude gemacht?
Mir ist sicher zugutegekommen, dass ich durch meine langjährige Tätigkeit im Kanton bekannt war. So durfte ich viel Wohlwollen von allen Seiten erleben, auch von meinen Partnern der reformierten Kirche. Besonders beglückend ist für mich, dass es gelungen ist, die Freikirchen für die «Lange Nacht der Kirchen» im Jahr 2023 zu gewinnen. All das erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit.
Was machst du mit der neu gewonnenen Freiheit als Pensionierter?
Da habe ich noch nicht allzu grosse Pläne. Seit einem Jahr leite ich die Abgabestelle von Tischlein-deck-dich in Unterägeri. Dieses dankbare Amt werde ich weiterhin wahrnehmen. Ebenso werde ich für Aushilfen in den Pfarreien zur Verfügung stehen. Und natürlich warten da auch Kinder auf den Grosspapi…
Interview: Bernadette Thalmann
Ende September wird Markus Burri (65), seit vier Jahren Gesamtleiter der kantonalen Fachstellen und der Spezialseelsorge bei der Katholischen Kirche Zug, pensioniert. Er übergibt an Sandra Dietschi, die bis anhin bei der Landeskirche Luzern tätig war.
Nach dem Studium am Katechetischen Institut in Luzern arbeitete Sandra Dietschi (59) acht Jahre lang als Religionspädagogin in einer Pfarrei im Kanton Solothurn. 1996 nahm sie die Arbeit bei der Katholischen Kirche des Kantons Luzern auf, zu Beginn als Co-Leiterin der Fachstelle kirchliche Jugendarbeit. Vor sechs Jahren wurde sie Fachverantwortliche im Bereich Pastoral mit den Schwerpunkten Diakonie sowie Interreligiöser Dialog und Mitglied der Geschäftsleitung im Bildungsgang kirchliche Jugendarbeit ForModula. Als ausgebildete Supervisorin und Coach in Organisationen (am IAP Institut für angewandte Psychologie in Zürich) übernahm sie auch die Beratung von Einzelpersonen und Teams in den Pastoralräumen.
Sandra Dietschi ist in Olten aufgewachsen, verwitwet und lebt seit 30 Jahren in Luzern. In ihrer Freizeit spielt sie leidenschaftlich gerne Theater und geniesst auch mal einen ruhigen Tag in der Natur oder taucht in die Welt eines nordischen Krimis ein. «Menschen mit ihren individuellen Ressourcen und Fähigkeiten haben mich von je her sehr interessiert. Ebenso das Entwickeln von Visionen und deren Umsetzung», sagt sie. «Darum freue ich mich sehr auf viele Begegnungen, auf das gemeinsame Nachdenken und Umsetzen in einer bewegten Zeit».

Sandra Dietschi
Dank an Markus Burri
Im Rahmen der Auflösung der Dekanatsstelle im Kanton Zug übernahm Markus Burri vor vier Jahren die neu geschaffene Stelle als Gesamtleiter Fachstellen. Per Ende September wird er nun pensioniert. «Markus Burri hat in den vergangenen Jahren die Katholische Kirche Zug weiter vernetzt und immer wieder als Bindeglied zwischen den verschiedenen Organisationseinheiten der Katholischen Kirche Zug gewirkt», sagt Stefan Doppmann, Präsident der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug. «Er hat damit wesentlich zum Gelingen gemeinsam getragener kantonaler Projekte beigetragen.» Als Beispiele erwähnt er die «Lange Nacht der Kirchen» im Kanton Zug und den Auftritt mit der «Kapelle unterwegs». Auch wichtige diakonische Projekte habe Markus Burri vorangetrieben, so Stefan Doppmann weiter, beispielsweise die «Ökumenische Wegbegleitung» und die Reorganisation des Flüchtlingsvereins FRW, wo er sich als Präsident engagierte. Im Namen des VKKZ-Präsidiums dankt er Markus Burri für das unermüdliche Engagement.
Bernadette Thalmann
Per Oktober tritt Karin Schmitz-Güttinger ihre neue Stelle als katholische Co-Leiterin bei der ökumenischen Behindertenseelsorge seelsam in Zug an. Derzeit leitet sie ökumenische Fachstelle Heilpädagogischer Religionsunterricht im Kanton Solothurn.
Karin Schmitz-Güttinger (56) wohnt in Dagmersellen, ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach der kaufmännischen Lehre bildete sie sich berufsbegleitend zur nebenamtlichen Katechetin aus. Später absolvierte sie die Zusatzausbildungen «HRU (Heilpädagogischer Religionsunterricht)» und «Erwachsenenbildner SVEB 1». Praktische Erfahrungen als Katechetin und Heilpädagogin sammelte sie an verschiedenen Stellen, zuletzt als Leiterin der ökumenischen Fachstelle Heilpädagogischer Religionsunterricht im Kanton Solothurn.
Karin Schmitz-Güttinger tritt die Nachfolge von Andrea Koster Stadler an, die während der vergangenen zwei Jahre als katholische Co-Leiterin bei seelsam wirkte.
Bernadette Thalmann
Bischof Felix Gmür wird am 22. Oktober anlässlich der Eröffnung der Zuger Messe den Stand der Katholischen Kirche Zug besuchen. Der Stand widmet sich dem Thema «Das ist Kirche!».
«Die Zuger Messe mit ihren jeweils rund 80’000 Besucherinnen und Besucher bietet der Kirche eine ausgezeichnete Möglichkeit, mit den Menschen in den Dialog zu treten», begründet Bischof Felix Gmür sein Interesse. Der Stand der Katholischen Kirche Zug habe ihm bisher immer gut gefallen, ergänzt er. Der Bischof wird am 22. Oktober, dem Eröffnungstag der Messe, «um die Mittagszeit herum» präsent sein.
Nach zwei Jahren Pause wegen Corona freut sich die Katholische Kirche Zug ganz besonders auf die zwischenmenschlichen Begegnungen. «Es sind die Menschen, die Kirche ausmachen», erklärt Franz Lustenberger, Leiter der Arbeitsgruppe Messe Zug. Dies wolle der Messeauftritt in diesem Jahr aufzeigen.
Wer den Stand der Kirche in der Woche vom 22. bis zum 30. Oktober besucht, dürfte überrascht darüber sein, was Kirche alles bedeutet. Die Gäste bekommen rund 300 Porträts von Kirchenangehörigen unterschiedlichster Herkunft zu sehen – Junge und Ältere, die sich für die Gemeinschaft am Ort engagieren. Die Porträts werden inhaltlich ergänzt durch Kernaussagen dazu, was eine vielfältige Kirche ausmacht, die sich den Menschen zuwendet. Mitwirkende aus den verschiedenen Pfarreien betreuen den Stand, der sich neu nicht mehr am See, sondern auf dem Stierenmarktareal befindet (A2.53). Sie freuen sich auf einen regen Austausch.
Wie immer warten auch Überraschungen auf die Gäste, unter anderem ein Wettbewerb und ein werthaltiges Give-away aus Zuger Produktion.
Die traditionelle Jodelmesse findet am Sonntag, 30. Oktober um 9.30 Uhr in der Eventhalle statt.
Bernadette Thalmann