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Am Benefizanlass der CityKircheZug gab Lior Etter, Mitgründer von Wasser für Wasser (WfW), einen informativen Einblick in die Tätigkeit seiner Non-Profit-Organisation, die auch von der Katholischen Kirche der Stadt Zug unterstützt wird.

Lior Etter (32) hat seine Wurzeln in Zug. Seine soziale Ader wurde ihm im Kindesalter von seiner Grossmutter Gritli Speck vermittelt, wenn er sie begleitete. Nach dem frühen Tod seines Bruders hat Lior Etter auf einer Reise nach Asien gemeinsam mit seinem Bruder Morris die Idee von «Wasser für Wasser» entwickelt. Was klein begonnen hat, ist zu einem Erfolgsmodell geworden. Heute ist «WfW» in Sambia und Mosambik tätig, fördert dort den sicheren Zugang zu Wasser und engagiert sich auch in der Berufsbildung.

Wasser ist ein kostbares Gut. Das wird spürbar, wenn das Wasser knapp wird. Bildung zum Thema Wasser ist sehr wichtig. Wenn wir hier im Winter Tomaten aus Spanien essen, trinken wir quasi das Wasser von Spanien. Wenn man ein schönes Stück Rindfleisch geniesst, braucht es dafür schnell 10000 Liter Wasser für die Produktion. Das ist vielen nicht bewusst. Das Projekt WfW Aquademia fördert an Schulen in der Schweiz einen klimafreundlichen und fairen Umgang mit Wasser.

Musikalisch wurde der Abend vom Kollektiv Siselabonga umrahmt. Dank der Grosszügigkeit der Gäste kam der Betrag von 1280 Franken zusammen, der vollumfänglich an WfW gespendet wird. Die Katholische Kirchgemeinde der Stadt Zug engagiert sich für einen nachhaltigen Wasserkonsum und ist dafür eine Partnerschaft mit WfW eingegangen.

 

Gaby Wiss, CityKircheZug

 

Ab Oktober übernimmt die Theologin Regula Grünenfelder (57) beim Verein FRW Interkultureller Dialog die Geschäftsleitung in einem 50%-Pensum. Eva Wimmer trat bereits im Mai nach fast 10 Jahren Einsatz für Flüchtlinge im Kanton Zug aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Eine erste Stabsübergabe beim Verein FRW fand Mitte Mai statt. Damals übergab Eva Wimmer an Katja Wipfli-Willeschek. Die gewählte Nachfolgerin entschied sich aber für einen Rückzug in der Probezeit, da die Aufgabe nicht ihren Vorstellungen entsprach.
FRW-Präsident Markus Burri zeigt sich glücklich darüber, mit Regula Grünenfelder eine neue «versierte Persönlichkeit mit diversen Erfahrungen in NGO’s» als Nachfolgerin gefunden zu haben.

Eine der bekanntesten Theologinnen der Schweiz

Regula Grünenfelder gehört zu den bekanntesten Theologinnen der Schweiz. Seit 2009 ist sie in zivilgesellschaftlich notwendigen Transformationen engagiert. Auf Basis dieser Erfahrungen arbeitet sie seit 2021 als selbständige Prozessbegleiterin, Referentin und Autorin. Sie ist Präsidentin der Vereine «Lueg jetzt» (Einsatz für kleine Bauernbetriebe) sowie von «Kloster-Leben» (Suche nach neuen Wegen für Klöster) und ausserdem externe wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Dogmatik der theologischen Fakultät an der Universität Fribourg.
Regula Grünenfelder ist verheiratet mit Bernhard Lenfers Grünenfelder und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. «Daheim» fühlt sie sich sowohl in Zug als auch im Albulatal.

«FRW ist gastfreundlich und mitmenschlich»

«FRW heisst die Menschen vom ersten Tag an im Kanton Zug willkommen. Der Verein ist gastfreundlich und mitmenschlich, und dabei absolut intelligent aufgestellt. Zum Beispiel mit seinem innovativen, durchlässigen Lernprogramm», sagt Regula Grünenfeld. «Es erfüllt mich mit Dankbarkeit und Tatendrang, Teil dieses wunderbaren Netzwerks zu sein und mich für seine Tragfähigkeit einzusetzen.»

 

Bernadette Thalmann

 

Am vergangenen Samstag hat Brigitte Glur-Schüpfer die neuen Verantwortlichen für den Pastoralraum Zug Lorze – Christian Kelter als Pastoralraumleiter und Anthony Chukwu als Leitender Priester – feierlich eingesetzt.

Die Stimmung im Gottesdienst hätte kaum verbindender sein können. Das Emotionsspektrum reichte von feierlich, fröhlich bis hin zu ruhig und bedächtig. Ausserordentlich: Die Menschen der vier Pfarreien Baar, Steinhausen, Cham und Hünenberg konnten sich bereits im Vorfeld des Gottesdienstes musikalisch miteinander verbinden. In einem Ad Hoc-Chor wurden eine Stunde vorher die Lieder für die Feier eingeübt. Liedvorschläge waren im Vorfeld in allen vier Pfarreien gesammelt worden. So verteilten sich später gut fünfzig Ad-hoc Sängerinnen und Sänger im Kirchenraum. Zusammen mit den rund vierhundert Teilnehmenden erklang ein voller und wohltönender Lobpreis. «So könnte es weitergehen im Pastoralraum», resümierte Christian Kelter später.

Beim anschliessenden Apéro hat fand ein reger Austausch statt. «Was könnten die nächsten gemeinsamen Projekte sein?» Denn wie es Pastoralraumleiter Christian Kelter so schön gesagt hat: «Wir alle zusammen sind Kirche! Und wir dürfen gemeinsam dort hingehen, wo Gott uns hinführen will. Also lasst uns was auf die Beine stellen und es durchziehen.»

 

Nina Hübscher, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrei Heilig Geist in Hünenberg

 

Interview mit Christian Kelter:

Die Pfarreien Baar, Steinhausen, Hünenberg und Cham haben sich zum neuen Pastoralraum Zug Lorze zusammengeschlossen. Der Gemeindeleiter Christian Kelter aus Hünenberg leitet den Pastoralraum, Pfarrer Anthony Chukwu aus Baar wirkt als leitender Priester. Am 20. August findet die Einsetzung statt.

Christian Kelter, welches Ziel steckt hinter der Zusammenschliessung der Pfarreien zum Pastoralraum Zug Lorze?

Die Pastoralräume sind grundsätzlich die strukturelle Konsequenz aus dem Pastoralen Entwicklungsplan des Bistums Basel. Der Entwicklungsplan gibt zuerst einmal Orientierung für das pastorale Handeln der Kirche. Daneben will er die persönlichen und finanziellen Ressourcen noch gezielter einsetzen. Ein Pastoralraum ist somit ein Mittel zum Zweck.

Welche Aufgaben können durch eine Neustrukturierung besser gelöst werden?

Wenn wir als Kirche grösser denken und handeln, werden unsere Aktivitäten wirksamer. Alle sind eingeladen, ihre Ideen einzubringen und wir legen Mittel und Kräfte zusammen. So muss nicht mehr jede Pfarrei alles machen, was aufgrund des Ressourcenmangels weder sinnvoll noch möglich ist. Eine spannende Veranstaltung oder eine interessante Pfarreireise wird von allen Pfarreien beworben und sämtliche Pfarreimitglieder können daran teilnehmen. Gemeinsam, d.h. als Pastoralraum Zug Lorze, erzielen wir mehr Strahlkraft. Damit sind wir fähig, den Gestaltungsauftrag, den wir als Kirche in unseren Gemeinden und im Kanton haben, besser zu erfüllen.

Welche neuen Aufgaben hast du als Pastoralraumleiter?

Leiten heisst für mich, Menschen zu befähigen und zu ermutigen. Mut ist das, was unsere Kirche im Moment ganz besonders braucht. Es fehlt weder an Menschen und Begabungen, noch an Motivation. Es fehlt schlicht der Mut, Dinge auszuprobieren, mal «out of the Box» zu agieren und zu schauen, was passiert. Jesus hat das dauernd gemacht. Als Pastoralraumleiter möchte ich in dieser Hinsicht mit gutem Beispiel vorangehen. Ich will dafür sorgen, dass eine kreative Atmosphäre entsteht, die Neues andenken und entstehen lässt und ich will sicherstellen, dass die Ideen aus den verschiedenen Gruppen vermehrt umgesetzt werden.

Welche Aufgaben wirst du abgeben?

In meinem Hünenberger Team habe ich schon seit längerem Leitungsaufgaben delegiert. Da ist jemand für die Planung und Organisation zuständig, jemand anderes für Kommunikation. Die Mitarbeitenden bereiten eigenständig ihre Sitzungen vor und leiten sie. Eine Mitarbeiterin engagiert sich neu stark in der Personalführung. Sie ist dafür viel besser qualifiziert als ich. Delegieren entlastet mich und erlaubt mir, den Überblick zu behalten. Ich stelle sicher, dass wir offen bleiben für Gottes Geist und dass alle das notwendige «Werkzeug» haben, um ihre Arbeit optimal machen zu können.

Was bedeutet die Neuordnung für die einzelnen Pfarreien?

Jede Pfarrei ist und bleibt eigenständig. Das ist auch gut so. Alle Pfarreien haben Stärken und Schwächen. Mit der neuen Aufstellung sind wir in der Lage, uns auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Gleichzeitig profitieren wir davon, dass einiges, was bei uns nicht so gut läuft, bei anderen Pfarreien besser funktioniert, was uns erspart, das Rad erneut zu erfinden. So können beispielsweise erfolgreiche Konzepte der Jugend- oder Altersarbeit übernommen werden. Ich hoffe, dass der Pastoralraum in diesem Sinne Entlastung bringt.

Welche Aufgaben haben die anderen Leitungspersonen der Pfarreien?

Wir alle, also Anthony Chukwu, Thomas Rey und Ruedi Odermatt leiten mit dem, was wir sind und tun. Wir sind – gottseidank – sehr unterschiedlich. Das vergrössert die Palette der vorhandenen Charismen. Und die Aufgaben werden auf verschiedene Schultern verteilt. Als Leitender Priester wird beispielsweise Anthony Chukwu die Führung der im Pastoralraum tätigen Priester übernehmen.

Welche Hürden galt es zu überwinden, um diesen Pastoralraum zu schaffen?

Die grösste Hürde war sicher die Angst, dass eine Pfarrei oder eine Person etwas verlieren könnte: Freiheit, Autonomie, Privilegien. Das ist verständlich und menschlich. Wir haben uns in dieser Hinsicht alle entwickeln müssen, auch das Bistum. Am Ende konnten wir alle «Ja» sagen zur heutigen Lösung.

Welche Themen sind für den neuen Pastoralraum derzeit zentral?

Jetzt geht es erst mal drum, sich kennenzulernen und ein Gefühl für die jeweils anderen zu entwickeln. Ich bin kein Freund von Aktionismus. Wir werden miteinander die Situationen in unseren Pfarreien ganz genau analysieren, schauen, was läuft, wo es harzt und was es noch braucht. Danach werden wir Schritt für Schritt ins Handeln kommen. So, dass alle gut mitkommen.

Worauf freust du dich besonders?

Ich habe grosse Freude daran, mit Menschen Kirche zu entwickeln. In den letzten Monaten habe ich in allen Pfarreien tolle Menschen kennengelernt und positive Energien gespürt: Daraus wird Gutes entstehen. Ich glaube fest daran, dass der Heilige Geist uns als Kirche den Weg zeigen wird. Diesen Weg möchte ich mit all den motivierten Menschen suchen und einschlagen: Ich kann mir nichts Schöneres denken.

 

Interview: Bernadette Thalmann

 

Am Samstag, 20. August um 17.00 Uhr, findet in der Pfarrkirche Heilig Geist in Hünenberg die feierliche Einsetzung von Christian Kelter (Leiter Pastoralraum Zug Lorze) und Anthony Chukwu (Leitender Priester Pastoralraum Zug Lorze) durch Brigitte Glur, Bischofsvikariat St. Viktor, statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

 

Elf Begleitpersonen haben in diesem Sommer 22 Menschen mit Einschränkung während des seelsam-Ferienlagers begleitet. Bei besten Wetterbedingungen wurden die Tage im Hotel «Allegro» in Einsiedeln zu einem unvergesslichen Erlebnis.

seelsam ist eine Seelsorgestelle für Menschen mit Behinderung. Getragen wird sie von der katholischen und der reformierten Kirche in Kanton Zug. Zu ihrem vielfältigen Angebot zählen auch begleitete Ferienlager. Das Programm in diesem Sommer war besonders abwechslungsreich: Man genoss die Schifffahrt auf dem Zürichsee, den Zoo in Rapperswil, spielte Minigolf, besuchte einen Gottesdienst in Einsiedeln, flanierte im Klosterdorf, besuchte die Pferdestallungen und shoppte im Seedammcenter. Auch Basteln und Spielen waren angesagt, ebenso wie Gesang und Spass am abendlichen Lagerfeuer.
«Für mich war diese Ferienzeit ein bereichernder Höhepunkt. All die fröhlichen und aufgestellten Menschen, ihre Dankbarkeit und ihre Wertschätzung haben mich begeistert», sagt Ruedi Vogt, freiwilliger Helfer im Leitungsteam rückblickend. Er dankt allen, die zum Gelingen dieser herrlichen Ferienwoche beigetragen haben. Mitg./bth

 

«Reboot. Jetzt mehr Kirche wagen»: So heisst das Buch von Christian Kelter, das seit Juli im Handel ist. Der Gemeindeleiter der Pfarrei Hünenberg will dazu ermutigen, am eigenen Ort Gottes Wirken zu entdecken, um so mündige Christin und mündiger Christ zu werden.

Auf vielen Ebenen wird derzeit über die Kultur und Struktur der Kirchen nachgedacht. Das ist wichtig und dringend nötig, findet Christian Kelter. Dennoch ist er überzeugt, dass es nichts nützt, auf große Veränderungen «von oben» zu warten, während an der Basis das Leben der Gemeinden mehr und mehr verkümmert. Für ihn lautet die Frage: Wie kann Gemeindeleben, wie kann christliche Existenz am konkreten Ort jetzt gedeihen und wachsen? Nach 20 Jahren Berufspraxis an der Kirchenbasis sagt der Deutsch-Schweizer: Das Evangelium, trotz aller Widrigkeiten und Hindernisse, kann in die Praxis umgesetzt und gelebt werden. Christliches Handeln kann Frucht bringen. Und in der Kirche zu arbeiten kann Spaß machen.

Einladung zur Buchpräsentation

Am Montag, 29. August um 19.30 Uhr findet in der Heilig-Geist-Kirche in Hünenberg die Präsentation des Buches statt. Gäste sind Hella C. Sodies, Pfarreileiterin in Greifenseee und Norbert Bischofberger, Redaktor und Moderator beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF.
Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Mitg./bth

 

Das Prioratskapitel der Olivetaner-Benediktinerinnen im Kloster Heiligkreuz in Cham hat am 7. Juli unter dem Vorsitz von Bischof Felix Gmür Mattia Fähndrich für sechs Jahre zur neuen Priorin gewählt. Sie übernimmt die Leitung des Klosters per sofort.

Mattia Fähndrich (60) ist in Cham aufgewachsen und hat Ausbildungen als Kindergärtnerin, Seminarlehrerin und Theologin gemacht. Jüngst arbeitete sie in einem Teilpensum als Pfarreiseelsorgerin in der Pfarrei St. Michael Zug. «Ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung schenken», zitiert die neue Priorin aus dem Buch Jeremia (Jer 29,11b). «Mit diesem Leitgedanken gehen wir durch dieses Kalenderjahr und das Prioratskapitel.» Bereits seit 35 Jahren gehört die Schwester zur Gemeinschaft des Klosters Heiligkreuz. Die Wahl zur Priorin ist für sie «ein eindrückliches Zeichen der Wertschätzung und ein grosser Vorschuss an Vertrauen». Sie freut sich darauf, ihre «Fähigkeiten und Erfahrungen nun auf besondere Weise in die Gemeinschaft und in die werdende Gegenwart des Klosters einbringen zu können.»

Mattia Fähndrich löst Simone Buchs ab, die dieses Amt von 2004 bis 2022 innehatte. Sie hatte in den drei Amtszeiten verschiedene zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen, wie eine Medienmitteilung der Gemeinschaft der Schwestern im Kloster Heiligkreuz bekanntgibt. Der bisherigen Priorin danken die Schwestern für ihr segensreiches Wirken. Mattia Fähndrich wünschen sie für ihr Wirken von Herzen den Segen Gottes.

 

Bernadette Thalmann

 

Bischof Felix Gmür hat in Zug den 100. Todestag der Gründerin der Missionsschwestern vom heiligen Petrus in Zug gefeiert. Maria Theresia Ledóchowska war Hofdame, als sie ein Bekehrungserlebnis hatte. Als Pionierin der Diaprojektion reiste sie für die Missionen quer durch Europa.

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Heutige Bibliotheken bieten eine Vielzahl von Medien zur Ausleihe an. Die Mediothek der Fachstelle Bildung-Katechese-Medien (BKM) der Katholischen Kirche Zug ist darüber hinaus auch eine Vernetzungsstelle, ein Ort des Austausches und eine Ideenbörse.

Eine Bibliothek ist im klassischen Sinne ein Ort, an dem Bücher ausgeliehen werden können. In der Geschichte der Bibliotheken hat sich das Sortiment stetig erweitert und wandelt sich noch immer. Diese Entwicklung schlägt sich zum Teil im Namen wieder. So heisst die Bibliothek der Fachstelle BKM «Mediothek». Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass dort viele verschiedene Medien zur Ausleihe bereitgehalten werden. Zu Beginn der Fachstelle Bildung-Katechese-Medien war die Mediothek ein didaktisches Zentrum für den Religionsunterricht. Heute finden sich dort auch viele Medien für die pastorale Arbeit in allen Altersstufen – seien es Spiele, Filme zum Herunterladen oder Streamen (aus rechtlichen Gründen nur zugänglich für einen begrenzten Personenkreis), Legematerial zum Erzählen, Literatur für spirituelle Prozesse oder Materialen zur Biographiearbeit und zur Arbeit mit dementen Personen.

Multimediale Erlebnistouren

Die BKM-Mediothek kauft nicht nur Medien ein und verleiht sie, sondern wirkt darüber hinaus als Vernetzungsstelle, Ideenbörse und vieles mehr. Daraus ist z.B. in den letzten Jahren – in Zusammenarbeit mit einer Pfarrei – die Möglichkeit entstanden, über die Mediothek eine vergünstigte gemeinsame Lizenz für Actionbound zu erhalten, um eigene Bounds zu kreieren oder bestehende Bounds aus anderen Pfarreien zu nutzen. Ein Bound ist eine spannende, lustige oder lehrreiche multimediale Erlebnistour für Handys oder Tablets. Ein Bound kann zu einem bestimmten Thema zeitlich begrenzt erstellt, privat oder öffentlich aufgeschaltet oder auch dauerhaft genutzt werden, beispielsweise als Kirchenführer.

BKM berät und unterstützt

Ein weiteres beliebtes Spiel sind die Escape-Räume. Bisher führte die BKM-Mediothek einen Koffer mit diversen Schlössern, Taschen und UV-Stiften im Sortiment. Weiteres Material und Unterlagen zu fertig ausgearbeiteten Räumen sind geplant. Die BKM bietet Hand bei der Beschaffung von entsprechendem Material und übernimmt auch bereits erstellte Spiele, um sie anderen Personen zugänglich zu machen. Ebenso ist die Fachstelle offen für weitere Anregungen und Formen der Zusammenarbeit.

 

Martina Schneider, Verantwortliche BKM-Mediothek

 

Kurt Schaller (52) ist nicht nur Pfarrer, sondern auch «Chaplain». Die Zuger Pfarrei Gut Hirt hat eine grosse englischsprachige Gemeinde. «In Good Shepherd trifft sich die ganze Welt», sagt Schaller. Was die Menschen verbindet, ist die englische Sprache.

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