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Mit dem «Hospiz Zentralschweiz» in Littau existiert seit Januar 2020 ein Ort, an dem todkranke Menschen durch eine spezialisierte Palliative Care-Betreuung ihre letzte Lebensphase in einer ruhigen Atmosphäre erleben dürfen.

Am 24. September 2018 erfolgte der Spatenstich für das neue Hospiz Zentralschweiz. Am 6. Januar 2020 fand die Eröffnung dieser einzigartigen Einrichtung statt. Sie schliesst in der Zentralschweiz eine Versorgungslücke.
Das renovierte Haus an der Gasshofstrasse 18 im luzernischen Littau bietet zwölf Einzelzimmer an. Patientinnen und Patienten können diese mit persönlichen Gegenständen von zu Hause einrichten. Betreut werden sie von einem Team, das auf Palliative Care spezialisiert ist. Das umfassende Angebot von multiprofessioneller palliativer Beratungspraxis, Tageshospiz und stationärem Hospiz unter einem Dach ist einmalig. Das Haus versteht sich als Ort der Ruhe, an dem körperlich-seelische, aber auch soziale und spirituelle Leiden von Schwerkranken gelindert werden.

Kirchen finanzieren spirituelles Angebot

Die katholischen und reformierten Kirchen der fünf Kantone Zug, Luzern, Uri, Nid- und Obwalden sowie die christkatholische Kirchgemeinde Luzern unterstützen die Einrichtung. Sie haben einen jährlichen Beitrag von 100’000 Franken für die nächsten drei Jahre zugesagt. Finanziert werden die Stelle einer Theologin mit einem 60-Prozent-Pensum und der übrige Aufwand für die Seelsorge. Darüber hinaus wurden weitere 37’500 Franken pro Jahr vonseiten der katholischen und reformierten Kirche Zug für die Spiritual Care gesprochen, die im Hospiz angeboten wird. Karl Huwyler, Präsident der Vereinigung der katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug (VKKZ) zum Engagement: «Der Tod gehört zum Leben wie die Geburt. Daher wollen wir als Kirche allen im Hospiz unsere Begleitung auf dem letzten, schwierigen Weg anbieten».

Der Stiftungsrat müsse jedoch weiterhin Gelder für das Hospiz generieren, betont Andreas Haas, Stiftungsratspräsident und reformierter Pfarrer von Zug. «Wir sind für jede Spende dankbar».

www.hozs.ch

Spendenkonto
Luzerner Kantonalbank AG, 6003 Luzern
IBAN CH34 0077 8207 4640 0200 1
Vermerk «Hospiz Zentralschweiz»
Gasshofstrasse 18
6014 Luzern

 

Bernadette Thalmann

 

© Margherita Delussu

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Sr. M. Anna Nerlich, Oberin des Klosters Maria Opferung, ist am 4. Dezember im Alter von 89 Jahren gestorben. Nach ihrem Eintritt ins Kloster 1956 unterrichtete zuerst als Primarschullehrerin, später als Mittelschullehrerin während 26 Jahren mit viel Herzblut in der klostereigenen Schule.

Sr. M. Anna, mit Taufnamen Christa, ist in Plagow, Pommern, zusammen mit vier Schwestern aufgewachsen. Dort erfuhr sie mit ihrer Familie die Leiden der Kriegszeit. 1947 kam Christa in die Schweiz und absolvierte das Lehrerinnen-Seminar in Ingenbohl. Bei einem Botendienst ins Kloster Maria Opferung in Zug spürte sie die Berufung und trat 1956 ins Kloster Maria Opferung ein. Voller Freude unterrichtete sie mehrere Jahre als Primarlehrerin in der klostereigenen Schule.

1964 absolvierte Sr. Anna die Handelsmaturität. Die anschliessenden Studienjahre in Fribourg schloss sie mit mag. oec. und lic.rer. pol.ab. Als frischgebackene Mittelschullehrerin setzte sie sich im Institut des Klosters während 26 Jahren mit viel Herzblut für die jungen Frauen ein. Aus den Berichten des Schulinspektors war damals zu lesen: «Eine begabte Lehrerin mit bestem Einfluss auf die Mädchen und sehr gutem Schulerfolg.»

Neben ihrem Amt als Präfektin des Institutes, das sie während 16 Jahren ausübte, stand Sr. Anna ab 1993 gleichzeitig auch als Oberin dem Kloster Maria Opferung vor. Diese Aufgabe erfüllte Sr. Anna bis zu ihrem Tode. Unerwartet und mitten in ihrem aktiven Leben ereilte sie eine unheilbare Krankheit. Ruhig sagte sie dazu ja und durfte ihre letzten irdischen Wochen zuhause im Kloster Maria Opferung, umgeben von lieben Menschen verbringen.

 

Verein Kloster Maria Opferung

 

Beerdigung: Montag, 09. Dezember 2019, 14.00 Uhr
auf dem Klosterfriedhof Maria Opferung, Zug,
anschliessend Eucharistiefeier in der Institutskapelle

 

Die Römisch-Katholische Zentralkonferenz hat die Luzernerin Renata Asal-Steger zur neuen Präsidentin gewählt. Sie tritt ihr Amt am 1. Januar 2020 an und folgt auf Luc Humbel, der die RKZ seit 2015 präsidiert.

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Auch in diesem Jahr werden im Rahmen der Aktion «Zuger für Zuger» wieder Lebensmittel gesammelt für Menschen im Kanton Zug, die unter Armut leiden. Sammelorte und -Zeiten finden Sie hier.

In der Advents- und Weihnachtszeit besteht die Möglichkeit, Lebensmittel des täglichen Gebrauchs an Menschen im Kanton Zug zu spenden, die unter Armut leiden. Gesammelt werden Esswaren, die nicht schnell verderblich sind, Putzmittel und Produkte der Körperhygiene.

Die katholische und die reformierte Kirche nehmen die Lebensmittel entgegen. Anschliessend werden sie von der Gemeinnützigen Gesellschaft (GGZ) eingesammelt. Im Januar verteilt die GGZ die Lebensmittel in Paketen à 7 bis 8 kg an jene Bewohner des Kantons, die über einen Einkaufsausweis beim «Tischlein deck dich» oder beim Caritasladen verfügen.

Lebensmittelabgabe bei den katholischen Pfarrämtern

Allenwinden: Mo/Do/Fr: 9.00-11.00.
Baar: Mo-Fr: 8.00-11.45 und 13.30 bis 17.00.
Hünenberg: Mo-Fr: 8.30-11.30 und 13.30-17.00, Mi-Nachmittag geschlossen.
Meierskappel: gem. tel. Absprache.
Menzingen: Mo: 8.30-11.30 und 15.00-18.00, Di-Do: 8.30-11.30.
Neuheim: Mo-Fr: 8.00-11.00.
Oberägeri: Mo-Fr: 9.00-11.30 und Mo/Di/Fr: 13.30-15.30.
Oberwil: Mo/Di/Do/Fr: 8.30-11.30.
Risch: Bitte im Pfarramt Rotkreuz abgeben.
Rotkreuz: Mo-Fr: 9.00-11.30 und Di/Do/Fr: 14.00-17.00.
Steinhausen: Mo-Do: 8.00-11.45 und 13.30-17.00, Mo bis 17.45.
Unterägeri: Mo-Fr 9.00-11.30.
Walchwil: Mo-Fr: 8.00-11.45 und Mo/Di/Do/Fr: 13.45-17.00.
Zug, Gut Hirt: Di/Do: 8.30-11.00 und 14.00-17.00, Mi/Fr: 8.30-11.00.
Zug, St. Johannes: Mo-Fr: 8.45-12.00 und 14.00-17.30, Mi-Vormittag geschlossen.
Zug, St. Michael: Mo-Do: 9.00-12.00 und 14.00-17.00, Fr: 9.00-12.00.
Missione Cattolica Italiana Zug: Mo-Fr: 9.00-11.30, Di/Mi: 14.00-16.45.

Das Seelsorgeteam der Pfarrei Oberägeri geht während der Adventszeit dreimal auf eine persönliche Besuchstour und beschenkt die Bevölkerung. Damit will das Team der Idee des weihnächtlichen Schenkens auf den Grund gehen.

An drei Abenden im Advent gehen Urs Stierli, Diakon und Gemeindeleiter der Pfarrei Oberägeri, Jacqueline Bruggisser und Thomas Betschart auf eine persönliche Besuchstour. Einmal in Alosen, einmal in Morgarten und einmal im Dorf. Dabei verteilen sie insgesamt 300 Geschenke mit der Bitte, diese erst an Weihnachten zu öffnen. «Geschenkt» heisse die Aktion, analog zum Thema der Advents-Gottesdienste in diesem Jahr, erklärt Urs Stierli. «Damit wollen wir zeigen, dass wir gerne nahe bei den Menschen sind, im Sinne einer Geh-Hin-Kirche.» Die Geschenke seien, weil zeitaufwändig in der Produktion, vom Büroservice der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug (GGZ) hergestellt worden. Dem Thema entsprechend seien auch die Kirchen dekoriert, ergänzt der Diakon, und weist auch auf die geschmückten Adventsfester hin, die im ganzen Dorf zu bestaunen seien.

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