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Kursreihe «Kinder brauchen starke Partner»
Kampagne 2020 von Fastenopfer/Brot für alle
Fokus Theologie

 

 

Der Kinder- und Jugendverband Jungwacht Blauring will sich verstärkt für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund öffnen. Zu diesem Schluss kam die erste nationale Jubla-Konferenz in Zürich.

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Die jüngste Kappeler-Veranstaltung des Forum Kirche und Wirtschaft widmete sich dem Thema «Menschenrechte und Wirtschaft». Deutlich offenbarte sich der Zwiespalt, in dem sich unser auf Wachstum ausgerichtetes Wirtschaftssystem befindet.

«Wir tragen die Menschenrechtsverletzungen auf der Haut», sagte Christine Kaufmann in ihrem Eröffnungsreferat des Zyklus «Wirtschaft und Werte» des Forums Kirche und Wirtschaft der Katholischen Kirche des Kantons Zug am Donnerstagabend im Kappeler Gemeindesaal. Der Theologe Walter Ludin habe es in der Einstimmung auf den Punkt gebracht: Nicht Menschenrechte würden verletzt, sondern Menschen.

Paradigmenwechsel im Gange

Anhand des simplen Beispiels eines T-Shirts erklärte die Professorin für öffentliches, Völker- und Europarecht an der Universität Zürich die Schwierigkeit der Unternehmen, die Lieferketten ihrer Produkte frei von Menschenrechtsverletzungen zu halten. Die Textiler zählten zu den anfälligsten Branchen für Kinderarbeit, Ausbeutung und andere Menschenrechtsverletzungen, da sie auf der Welt sehr flexibel unterwegs seien.
Kaufmann berief sich bei ihren Feststellungen unter anderem auf ein Treffen der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa), das zwei Tage zuvor in Paris stattgefunden hatte. Thematisiert wurde dort die Tatsache, dass in Usbekistan Kinder unter übelsten Bedingungen als Baumwollpflücker ausgebeutet werden. «Das ist ein eklatanter Verstoss gegen die OECD-Richtlinien», sagte Kaufmann. Als alle Appelle an die Verwaltungsräte der Kleiderfirmen, die ihre Baumwolle aus Usbekistan beziehen, nichts gebracht hätten, seien die Firmen in England wegen Menschenrechtsverletzung eingeklagt worden. Man habe sich dabei auf den Modern Slavery Act 2015 berufen, der eine Klausel beinhaltet, welche sich in Sachen Sklaverei auch an ausländische Zulieferketten richtet. «In vielen Unternehmen ist auf Druck der Öffentlichkeit ein Paradigmenwechsel von freiwillig zu selbstverständlich im Gang.», merkte Kaufmann an. «Die Konzernverantwortungsinitiative kann dieses Umdenken beschleunigen.»

«Sklavenähnliche Arbeitsbedingungen auch in der Schweiz»

Auch die Schweiz habe ein Problem mit sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen, beispielsweise bei ausländischen Haushalthilfen. In Genf, wo das Problem besonders akut sei, habe man deshalb eine Hotline eingerichtet, an die sich betroffene Angestellte wenden können», so Kaufmann weiter. Die Rechtsprofessorin forderte die Hersteller, Distributoren und Kunden auf, die Herkunft von Kleidern und anderen Konsumgütern vor dem Kauf kritisch zu hinterfragen. Woher stammt die Baumwolle und unter welchen Bedingungen wurde sie gewonnen? Wo wurde das Kleidungsstück genäht? Sind die benutzten Substanzen wie Farbe und Bleichmittel umweltverträglich bzw. wurden die Arbeitnehmer im Herstellungsprozess genügend geschützt? Generell: Kamen die Arbeitnehmer zu ihrem Recht und wurden sie anständig entlöhnt?

«Blinde Ecken» in den Unternehmen

Im anschliessenden Podiumsgespräch unter der kompetenten Leitung von Kulturredaktor Christoph Keller zeigte sich dann der Zwiespalt, in dem unsere auf Gewinnmaximierung und schlanke Prozessabläufe optimierte Wirtschaft steckt. Sowohl Liselotte Arni, bei der Grossbank UBS zuständig für den Bereich Umwelt- und Sozialrisiken, als auch Marius Lang, stellvertretender Bereichsleiter Sozialstandards bei der Migros, bekräftigen ihre Sensibilität bezüglich Menschenrechtsverletzungen. Doch beide mussten einräumen, dass sie «blinde Ecken» in den Unternehmen haben, in der die Kontrolle nicht wie gewünscht funktioniert. «Beispielsweise, wenn sich die UBS in zweiter Reihe am Börsengang einer Saudischen Ölförderfirma beteiligt, was im harten Kontrast zum Klimaschutz steht?», wollte Keller wissen. Arni verteidigte das Engagement mit der guten Qualität des Saudischen Öls. Und damit, dass man das globale Wirtschaftssystem, das nun mal einen riesigen Hunger nach Rohöl habe, nicht einfach durch Umlegen eines Schalters von einem Tag auf den anderen ändern könne.

«Kognitive Dissonanzen»

Ähnlich reagierte auch Lang auf das Ergebnis der spontanen Publikumsumfrage von Moderator Keller. Dieser wollte wissen, ob die Leute im Saal bereit wären, für ein T-Shirt ein paar Rappen mehr zu bezahlen, um die Arbeitskräfte in den Ursprungsländern besser zu entlöhnen, was unisono bejaht wurde. Lang kommentierte die Reaktion des Publikums als «kognitive Dissonanz», welche die Migros in ähnlichen Umfragen schon öfters festgestellt habe. Die Kunden hätten zwar gute Absichten, letztlich führe im Laden dann aber doch der günstigere Preis zur Kaufentscheidung.

Der Sozialwissenschaftler Bernd Nilles, Leiter des Hilfswerkes «Fastenopfer», erklärte: «Wir haben ein Wirtschaftssystem geschaffen, das auf der Ausbeutung der entlegensten Gegenden dieser Welt beruht.» Unser Wohlstand dürfe aber nicht das Elend der Ärmsten zur Folge haben. Deshalb sei es wichtig, Unternehmen und Sportverbände wie die Fifa auf die Missstände anzusprechen, wie beispielsweise beim Bau der Fussball-WM-Stadien in Katar, wo Wanderarbeiter wie Leibeigene gehalten würden. Künftige WM-Vergaben sollten an entsprechende Bedingungen geknüpft werden, damit sich derartige Missstände nicht wiederholen würden. In der Schweiz seien die grossen Unternehmen der Welt zu Gast. Deshalb trage die Schweiz auch eine besonders grosse Verantwortung.

 

Martin Platter

 

Aussergewöhnlich ist der Weg, den St. Nikolaus wählt, um nach Oberwil zu gelangen, dementsprechend gross ist sein Empfang. Mit einem öffentlichen Umzug erwartet Oberwil jeweils den St. Nikolaus am See.

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Machen Ihnen Grenzverletzungen unter Kindern und Jugendlichen wie auch gegenüber Lehrpersonen zu schaffen? Mit dem Ziel, für Kinder starke Partner zu sein, lernen wir, Störungen konstruktiv zu begegnen.

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Roland Wermuth wird per Anfang Februar 2020 neuer Leiter der ökumenischen Spitalseelsorge. Simone Rüd, die bisherige Fachstellenleiterin Spitalseelsorge der Katholischen Kirche Zug, tritt auf Ende Dezember 2019 zurück.

«Schon früh lag mir besonders der einzelne Mensch am Herzen und ich fand Gefallen an der seelsorgerischen und betreuerischen Begleitung», sagt Roland Wermuth. In den vergangenen Jahren hat er nebst der Pfarreiseelsorge auch Berufserfahrungen in der Klinik- und Spitalseelsorge sowie in der Betreuung und Pflege von alten und psychisch-kranken Menschen gesammelt. Zuletzt arbeitete er als Pfarreiseelsorger im Pastoralraum Horw. Neben der Arbeit verbringt er viel Zeit mit seiner Frau und seinen beiden Kindern (14 und 16 Jahre). Auch in der Natur oder an einem Konzert tankt er gerne neu auf.

Simone Rüd nimmt nach drei Jahren Seelsorgearbeit im Zuger Kantonsspital wieder eine Herausforderung in Luzern, ihrem Wohnort an. Im Namen des VKKZ-Präsidiums dankt ihr Markus Burri, Diakon und Gesamtleiter Fachstellen, herzlich für ihr grosses Engagement in den vergangenen Jahren: «Mit ihrer hohen Sozialkompetenz und ihrer ruhigen Wesensart fand sie schnell den Zugang zu den verschiedensten Menschen. Simone Rüd wurde sowohl beim Krankenbett als auch bei ihren Mitarbeitenden sehr geschätzt. Im Verein Palliativ Zug konnte sie mit ihrer Fachkompetenz aktiv mitwirken.

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirche Zug vom 18. November 2019

Im Pastoralraum Zug Walchwil werden am 15. November die Mitarbeitenden der fünf katholischen Pfarreien und der beiden Kirchgemeinden Stadt Zug und Walchwil eine Weiterbildung zum Thema Integrität erhalten.

Inhalt der obligatorischen internen Weiterbildung ist die Wahrnehmung der körperlichen, psychischen und sexuellen Integrität. Im Zentrum der täglichen Arbeit innerhalb der katholischen Kirche steht der Mensch. In der Weiterbildung wird der achtsame Umgang mit den Mitmenschen und mit sich selbst aufgenommen. Zur Wahrung der Integrität braucht es eine gemeinsame Grundhaltung, Fachwissen, Informationen und die Auseinandersetzung mit Nähe und Distanz. Anhand von Beispielen aus dem Arbeitsalltag werden sich die Mitarbeitenden der Kirchgemeinden Zug und Walchwil mit dem Thema auseinandersetzen.

Zusammenarbeit mit dem Bistum Basel

Die Weiterbildung steht im Zeichen der Prävention gegen Missbrauch, die auch der Bischof des Bistums Basel, Felix Gmür, nachdrücklich einfordert. Sie wird geleitet von externen Fachpersonen, von Bistumsseite Alois Reinhard sowie Markus Noser und Andrea Zürcher vom Fachzentrum eff-zett der Frauenzentrale Zug. Sie will bezüglich grenzüberschreitender Handlungen sensibilisieren und zu Achtsamkeit befähigen.

 

Medienmitteilung der katholischen Pfarreien und Kirchgemeinden des Pastoralraums Zug Walchwil vom 11. November 2019

 

KISS fördert die Unterstützung unter Nachbarn mit gegenseitigem Geben und Nehmen. Im November sind alle KISS-Mitglieder und die Öffentlichkeit zu einem Konzert eingeladen.

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Die voll besetzte ökumenische Jodlermesse bildete den krönenden Abschluss des Messeauftritts der Katholischen Kirche Zug an der diesjährigen Zuger Messe.

Unter dem Motto «Gemeinsam pilgern» erlebten 350 Besuchende einen eindrücklichen und berührenden Gottesdienst. Dass im sonst lärmigen Betrieb der Zuger Messe auch Zeiten der Stille möglich und erwünscht sind, zeigte die dichte und äusserst aufmerksame Stimmung in der bis auf den letzten Stuhl besetzten TopLive-Halle.
Die bewegenden Gedanken und Gebete der beiden Pfarrer Alfredo Sacchi und Andreas Haas wurden durch die Klänge und Stimmen der Alphornbläser sowie den beiden Jodlerklubs aus dem Ägerital und Walchwil eindrucksvoll untermalt.
Und so pilgern wir nach dieser Feier neu gestärkt weiter in unserem Lebensalltag!

Weitere Infos und Bilder zum Auftritt der Katholischen Kirche an der Zuger Messe

 

Brigitta Kühn

 

Jodlermesse 2019 Messe Zug | © Annette Kelly

 

Nach gut zweijähriger Bauzeit wird die neue Orgel der Kirche St. Wolfgang am 2. November in Hünenberg eingeweiht. Sie ist ein wahres Schmuckstück geworden.

Der Kirchenrat und die Pfarreien Cham und Hünenberg sind voller Freude über das Instrument. Sie laden die Bevölkerung zur Hl. Messe am Samstag 2. November um 17.00 Uhr in die Kirche St. Wolfgang in Hünenberg ein, um der Weihe beizuwohnen. Generalvikar Dr. Markus Thürig wird der Messe vorstehen. Anschliessend wird ein Apéro offeriert.

Als «Brüstungsorgel» konzipiert

Das neue Werk ist als sogenannte Brüstungsorgel konzipiert. Sie verfügt über insgesamt 381 Pfeifen, die sich auf sechs Register verteilen. 18 Pfeifen sind aus Fichtenholz und 363 aus einer Zinn-Blei-Legierung. Die kleinste Pfeife ist ca. zwei cm lang, die grösste ca. 1,2 m. Das Gehäuse und die gesamte innere Anlage sind aus massivem französischem Eichenholz gefertigt. Die Gebläse-Anlage mit Motor und Balg befindet sich in einer separaten eichenen Truhe.

Ein «wahres Schmuckstück»

Von der alten Orgel aus dem Jahr 1971 konnte das elektrische Gebläse sowie, nach einer entsprechenden klanglichen Umarbeitung, ein Grossteil der Pfeifen übernommen werden. Die sichtbaren Prospektpfeifen aus Zinn sind neu. Entworfen und gebaut wurde die Orgel vom Organisten und Orgelbauer Heini Meier. Das Projekt mitbegleitet hat Peter Meier. Beiden dankt der Kirchenrat für das ausserordentliche Engagement. Die Orgel sei «ein wahres Schmuckstück» geworden. Sie «bereichere und erfülle den Kirchenraum mit einem wunderbaren Klang».

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirchgemeinde Cham-Hünenberg vom 28. Oktober 2019

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