Zum Gebet für den Frieden in aller Welt haben vor Pfingsten die katholische und die reformierte Kirche in Menzingen eingeladen. Auch eine Gruppe von Ukrainerinnen und Ukrainern nahm teil.
Die Feier wurde geleitet vom katholischen Gemeindeleiter Christof Arnold, Pfarreiseelsorgerin Eva Maria Müller und dem reformiertem Pfarrerehepaar Barbara und Christoph Baumann. Christof Arnold verzichtete angesichts der Kriege auf langes Reden. Er verwies auf das Miteinandersein mit Gebet und Lied. Das Gesangstrio mit Tetyana Boyko aus Edlibach führte mit einem feinen, berührenden Gesang in eine andere Welt. Die Lesung von den verzweifelten Jüngern Jesu auf ihrem Gang mit dem Auferstandenen nach Emmaus wurde auf Ukrainisch wiederholt.
Das Privileg von Zweifelnden und Glaubenden ist es, im Gebet Ohnmacht und Not zu teilen sowie Solidarität und Zuversicht zu erfahren.
Nach der Feier standen Ukrainerinnen und Ukrainer gestärkt zusammen. Das jüngste Kind war sieben Wochen alt; es ist gleich nach der Flucht seiner Mutter hier in der Schweiz geboren.
Hans Ruedi Kilchsperger
Die ökumenische Gefängnisseelsorge im Kanton Zug bietet Gefangenen auf Wunsch eine spirituelle Begleitung in Form von Gesprächen an. Marianne Wiedmer und Stefan Gasser-Kehl geben im folgenden Interview Einblicke.
Marianne Wiedmer ist reformierte Seelsorgerin im Bostadel, Menzingen. Stefan Gasser-Kehl ist katholischer Seelsorger im Bostadel und in der Kantonalen Strafanstalt in Zug, wo er für beide Konfessionen tätig ist.
Marianne, seit wann arbeitest du in der Gefängnisseelsorge?
Ich bin seit anfangs 2018 in der Gefängnisseelsorge tätig, im Bostadel seit September 2021.
Was hat dich dazu bewogen, diese Aufgabe zu übernehmen?
Im Kanton Bern arbeitete ich 6 Jahre lang im Justizvollzug. Zum Erarbeiten des persönlichen Vollzugsplanes von Gefangenen gehörten auch Gespräche zur Tatwiedergutmachung. Besonders darin zeigte sich mir die Einsamkeit der Insassen und das Hadern mit ihren Biografien. Darauf einzugehen, hatte jedoch keinen Platz im Justizauftrag. Die Grenzen des Justizvollzugs machten mir zu schaffen. So entschied mich für eine Neuorientierung, denn die Seelsorge hat das Privileg, sich um die Seele zu kümmern.
Stefan, du hast in der Gefängnisseelsorge bis anhin mit männlichen Kollegen zusammengearbeitet. Wie empfindest du es, nun mit einer Frau zusammenzuarbeiten?
In den Bereichen, in denen Marianne und ich zusammenarbeiten, hat die emotionale Komponente an Gewicht dazugewonnen. Das schätze ich sehr. Wir achten vermehrt auf Atmosphäre bei Gottesdiensten, dass der Raum ansprechend eingerichtet ist oder dass wir die Teilnehmenden zu Beginn persönlich begrüssen. Die Insassen dürfen den Gottesdienst auch mitgestalten, indem sie in ihrer Sprache aus der Bibel vorlesen.
Wir können uns ausserdem auf die gegenseitige Loyalität verlassen, wenn wir bei der Direktion wichtige Interessen der Seelsorge gemeinsam vertreten. Das festigt die sehr guten Beziehungen, die seit Jahren zum Management bestehen.
Marianne, worüber wollen die Gefangenen konkret reden, wenn sie ein Gespräch wünschen?
Die Anliegen sind ausgesprochen vielfältig, manchmal sind es die alltäglichen Mühen im Vollzug, die zwischenmenschlichen Reibereien auf der Etage oder am Arbeitsplatz, ein Urinprobenresultat und die dazugehörige Sanktion, ein missglücktes Telefonat mit der Freundin, ein abgelehnter Ausgang oder ein negativer Therapiebericht. Oft sind auch Schuld und Sühne ein Thema. Gefangene vertrauen darauf, in der Seelsorge Erleichterung zu finden. Sie suchen Trost, Zerstreuung, Erklärungen, Vergebung oder den Dialog für ihre eigene Reflexion.
Werden auch sehr persönliche Probleme angesprochen?
Ja, unbedingt! Die meisten Gespräche haben einen sehr persönlichen Rahmen. Kürzlich sagte mir ein junger Mann, er habe eigentlich nicht über sein innerstes Versagen sprechen wollen, doch nun sei es ihm doch «passiert». Ich empfand das als heiligen Moment. Wenn die Gefangenen eine Vertrauensbasis erfahren und über ihre zum Teil schwersten Verbrechen zu reflektieren beginnen, kann der immense innere Druck etwas gelöst werden. Oft machen die Männer diese Erfahrung zum ersten Mal in ihrem Leben.
Stefan, welches Ziel verfolgt die Gefängnisseelsorge?
Wir leisten – wie alle anderen, die im Bostadel arbeiten – einen Mehrwert für die Organisation. In unserem Fall besteht dieser darin, die Welt der Spiritualität zu vertreten. Wenn die Insassen sich in Gesprächen uns gegenüber öffnen, hat dies Ventilfunktion, sie bauen Frustrationen ab, entwickeln neue Perspektiven. Weil alle Gespräche absolut vertraulich sind, schaffen wir für die Gefangenen einen Raum der Freiheit. Und weil wir thematisch keinerlei Vorgaben machen, erleben sie unsere bedingungslose Zuwendung.
Marianne, kannst du jederzeit auf der sachlichen Ebene wirken, oder spielt mitunter beim männlichen Gegenüber der Faktor Frau eine Rolle?
Man kann professionell und herzlich zugleich sein. Im Gespräch versuche ich herauszuspüren, was für eine Art Mensch mir gegenübersitzt. Manche können – auch kulturbedingt – mit Fürsorge schlecht umgehen, wollen sie ausnützen, werden fordernd, nehmen eine Opferhaltung ein oder lehnen sie ab. Die meisten sind dankbar oder bitten um Beistand.
Fantasien und Träume machen vor den Gefängnismauern nicht Halt. Ich habe gelernt, mir meiner verbalen Ausdrucksweise und Gestik bewusst zu sein. Den Gefangenen begegne ich von Beginn an mit Respekt und führe Gespräche auf Augenhöhe. Diese Haltung spiegelt sich im Gegenüber und schafft eine gegenseitig respektvolle Basis.
Stefan, wohin entwickelt sich die Gefängnisseelsorge methodisch?
In den vergangenen Jahren hat sich der Ansatz der sogenannte «restaurativen Justiz» durchgesetzt. Er ist versöhnungs- und beziehungsorientiert. Es geht um «Wiederherstellung» oder «Wiedergutmachung» von menschlichen, seelischen Schäden, aber auch von materiellen. Das Ziel dahinter ist die Resozialisierung, die Integration in die Gesellschaft. Voraussetzung dafür ist aber auch eine innere Entwicklung. Die Gefangenen machen sich beispielsweise Gedanken darüber, wie sie um Entschuldigung bitten könnten, besprechen mit uns Briefe, Ängste vor ersten Begegnungen oder Möglichkeiten einer finanziellen Wiedergutmachung.
Interview: Bernadette Thalmann
Lesen Sie dazu auch den Artikel «Fokus auf Versöhnung statt Schuld und Strafe»
Eindeutig zweideutig sind die grossen Banner am Baugerüst der Pfarrkirche in Oberägeri zu verstehen. Gemeindeleiter und Diakon Urs Stierli hat aus der Not eine Tugend gemacht und die nötige Sanierung der Kirche mit einer Aktion verbunden. Machen Sie mit!
«Wo ist die katholische Kirche renovationsbedürftig? Welchen Gedanken, welches Anliegen möchten Sie der Kirche mitteilen?“, fragt Urs Stierli seine Pfarreiangehörigen und darüber hinaus. Machen Sie mit und geben Sie Antwort. Er freut sich auf Ihre Rückmeldungen. /bth
Schicken Sie Ihre Antworten bitte an info@pfarrei-oberaegeri.ch
Zum Thema «Freiheit im Strafvollzug» gab Dr. Frank Stüfen am 24. Mai in der CityKircheZug interessante Einblicke. Zum einen praktische aus dem Alltag als Gefängnisseelsorger, zum andern auch wissenschaftliche aus seiner Dissertation.
Frank Stüfens Erfahrungen sind nicht nur praktische Beispiele aus der Strafanstalt Pöschwies im Kanton Zürich, sondern auch wissenschaftlich erforscht. In seiner Dissertation «Freiheit im Strafvollzug» diskutiert er Forschungsergebnisse aus 40 Jahren Gefängnisseelsorge. Er vertritt die Ansicht, dass das theologische Konzept von Schuld, Strafe und Vergebung nicht mehr zeitgemäss ist. Das sieht man unter anderem daran, dass Täter, die ihre Strafe verbüsst haben, nicht mit offenen Armen von der Gesellschaft empfangen werden. «Sühne beginnt meistens erst nach der Haftentlassung», sagt Frank Stüfen.
Aus christlicher Sicht ist es schwierig, Strafe zu legitimieren. Jesus lebt Gewaltfreiheit vor. Und aus der Ebenbildlichkeit Gottes lässt sich ableiten, dass Menschen die Freiheit haben, das zu tun, was Gott will und eine Umkehr jederzeit möglich ist. Frank Stüfen hat Täter immer wieder gefragt, ob ihnen vor der Tat bewusst war, dass sie einen Fehler begehen. Und fast alle bejahten. Karl Barth sagt dazu: «Was Gott will, weisst du immer ganz genau». Wie wichtig Väter in der Gewaltprävention sind, zeigt der Umstand, dass praktisch alle Täter keine oder eine schlechte Beziehung zum Vater leben, hingegen ein gutes Verhältnis zur Mutter pflegen.
Aus Opfersicht ist es meistens wichtig, dass Täter hart bestraft werden. Dem widerspricht der französische Philosoph Paul Ricoeur, der sagt, dass kein Übel damit ausgelöscht werden kann, wenn einem anderen Übel zugefügt wird. Frank Stüfen befürwortet eine explizite Opfer-Seelsorge. Er aber ist Gefängnisseelsorger, der den Menschen im Gefängnis auf Augenhöhe begegnet, Brüche in der Biografie thematisiert und die Versöhnung ins Zentrum stellt. Wichtig ist ihm auch das Engagement für Täterfamilien, die meistens mit-stigmatisiert sind. Zusammenfassend lässt sich mit Karl Barth sagen: «Die gerechteste Strafe ist die, welche die umfassendste Fürsorge für den Täter und die Gesellschaft bringt».
Gaby Wiss, CityKircheZug
Anlässlich des Nationalen Flüchtlingstags findet am Sonntag, 12. Juni, auf dem Dorfplatz und im Chilezentrum Steinhausen ein Sponsorenlauf zugunsten von Flüchtlingen statt. Nehmen Sie als Läufer oder Läuferin teil und bringen Sie Ihre Sponsoren mit!
Der diesjährige Nationale Flüchtlingstag findet in einem besonderen Spannungsfeld statt. Die eintreffenden Flüchtlinge aus der Ukraine zeugen von einem Krieg der Verwüstung und Vertreibung. Mit grosser Solidarität wurden sie hier bei uns empfangen. Der Nationale Flüchtlingstag erinnert uns auch daran, dass viele weitere Menschen aus anderen Kriegsgebieten zu uns geflohen sind, oft unter viel gefährlicheren Umständen. Gemeinsam ist allen Geflüchteten, dass sie wohl der unmittelbaren Gefahr entflohen sind, doch sind sie ihrer vertrauten Umgebung entrissen. Sie leben in einer ihnen fremden Kultur, können sich meist sprachlich nicht verständigen und fühlen sich allein mit ihren oft traumatischen Erinnerungen.
Für und mit all diesen Menschen wird am Sonntag, 12. Juni, von 14.00-17.00 Uhr auf dem Dorfplatz und beim Chilezentrum Steinhausen ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Verschiedene Musik- und Tanzgruppen bringen Feststimmung auf den Platz und Kinder sowie Erwachsene können sich in einem Malatelier kreativ ausdrücken. Feines Gebäck aus fernen Ländern mit einem Kaffee oder Tee laden zum Plaudern ein. Zum Abschluss des Tages werden Köstlichkeiten aus dem Hindukusch vom Afghanischen Kulturverein serviert.
Gleich neben dem Festgelände lässt sich bei einem Sponsorenlauf mit Sport und Spass Gutes tun. Ob jung oder alt, ob fit oder träge, alle sind eingeladen, möglichst viele Runden in 12 Minuten zu rennen. Die zuvor gewonnenen Sponsoren werden die gelaufenen Runden mit einem vereinbarten Betrag vergüten. So soll ein Betrag zusammenfliessen, mit dem die Aktivitäten von Gruppen, die sich für die Geflüchteten engagieren, unterstützt werden.
Das Laufblatt mit allen nötigen Informationen ist unter www.frwzg.ch zu finden.
Markus Burri, Präsident FRW
Um die gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen zu unterstützen, hat Eva Wimmer in den vergangen 10 Jahren FRW aufgebaut. Mit Freude über das Gewachsene übergab sie im Mai die Leitung an Katja Wipfli-Willeschek.
Der Verein FRW fördert den Frieden in der Gesellschaft, den gegenseitigen Respekt und das Achten der Würde jeder Person. Er sichert Rahmenbedingungen und Aktivitäten der Freiwilligen in den Bereichen Sprache, Begegnungen, Prävention und Berufsleben.
Neue Website
Bei ihrem Abschied dankte die FRW-Gründerin Eva Wimmer ihrem Team für die «grossartige Zusammenarbeit». Mit Stolz verwies sie auf eine der jüngsten Früchte dieser Kooperation, die neuen Webseiten. Die Plattform soll die Kommunikation innerhalb der Organisation unterstützen, den Dialog mit der Gesellschaft und die Zusammenarbeit im FRW-Netzwerk fördern. Einige Bereiche sind automatisiert und vereinfacht, beispielsweise die Anmeldung zu Kursen, der Beitritt zum Verein oder das Spenden von Beiträgen. Auf einer Karte sind die Veranstaltungsorte eingetragen.
Häufig gestellte Fragen, z.B. zu Integration und Migration, werden im Sommer aufgeschaltet.
Anlässlich seines Abschiedsbesuchs dankte Eva Wimmer dem Baarer Kirchenrat für die finanzielle Unterstützung und die Räume, die er der Organisation seit Jahren unentgeltlich zur Verfügung stellt.
Sponsorenlauf am Flüchtlingstag
Damit FRW seine Arbeit nach den grossen Herausforderungen der Zeit ausrichtigen kann, sind weitere finanzielle Mittel unabdingbar. Der Flüchtlingstag am 12. Juni 2022 in Steinhausen lädt mit einem Sponsorenlauf dazu ein, ein Zeichen der Solidarität zu setzen – entweder sportlich aktiv oder als SponsorIn einer Läuferin oder eines Läufers. Im Tandem zwischen LäuferIn und SponsorIn soll die Vereinskasse und ein Fond für Kulturvereine Zustupf erhalten. ew/bth
Die neue Schweizer Vertretung am Heiligen Stuhl wird im Frühjahr 2023 ihre Arbeit aufnehmen. Botschafter Denis Knobel, der bislang von Ljubljana aus die Schweizer Interessen vertrat, wird dann nach Rom wechseln.
«Tragt die Freude und Begeisterung der christlichen Gemeinschaft in die Welt hinaus!» Mit diesem Aufruf verabschiedete Bischof Markus die Teilnehmenden des Weltjugendtages in der abschliessenden Eucharistiefeier am 24. April in St. Gallen.
Bedient man sich der Jugendsprache, kommt man im Zusammenhang mit der Ambiance an den WJT in St. Gallen nicht um die Wendung «good vibes» herum. Diese positive Stimmung zog sich wie ein roter Faden durch die drei Festivaltage. Am Eröffnungsabend brachten die Acts «Les Guetteurs» und «O’Bros» mit ihrer beschwingten, christlich geprägten Musik zum Tanzen. Nach zweijähriger Absenz war es deutlich ersichtlich, wie die Jugendlichen die alte neue Gemeinschaft genossen. So erging es auch den Künstlern selbst. Samuel Harfst, der mit seiner tiefgreifenden Musik das Publikum berührte, war begeistert von der Textsicherheit des Publikums. Er selbst hatte in den letzten Coronajahren häufig nur die Möglichkeit, in Wunschkonzerten am Radio mit seinen Zuhörerinnen und Zuhörern zu kommunizieren.
Die Gemeinschaft im Fokus
«Steh auf, ich erwähle dich» – unter diesem Motto fanden die diesjährigen Weltjugendtage statt. Doch was heisst es, erwählt zu sein? In spannenden Workshops konnte man sich dieser und vieler weiterer (Glaubens)Fragen stellen. Ein wichtiger Punkt in der Auseinandersetzung und in den Diskussionen war die Gemeinschaft. Gerade die Eucharistiefeiern, welche von einer hervorragenden Lobpreisband unterstützt wurden, liessen Momente des Nachdenkens und der Stille innerhalb der Gruppe zu. Die Verbundenheit der jungen Christinnen und Christen zeigte sich in der Vigil am Samstagabend. Die grosse Prozession durch die Innenstadt St. Gallens, umrahmt mit Kerzen und Gesang, berührte manche zufälligen Passanten und bewegte sie dazu, der anschliessenden Begegnung mit Jesus Christus in der Anbetung beizuwohnen.
Nächstes Jahr in Lissabon
Die spürbare Energie und Begeisterungsfähigkeit der teilnehmenden Jugendlichen entzog sich auch den anwesenden Geistlichen nicht. In der abschliessenden Eucharistiefeier ermutigte Bischof Markus die Jugendlichen, die Freude und den persönlichen Glauben auch in den Alltag hinauszutragen, um so Zeugen zu werden. Bis zum WJT in Lissabon 2023!
Daniel Neidhart
Der in Zug aufgewachsene Missionsbenediktiner Adelrich Staub (78) hat in Nairobi ein Kloster aufgebaut und in einem Slum als Pfarrer gewirkt. Danach war er über 30 Jahre lang Prior von Otmarsberg. Am Mittwoch ist er gestorben.
Wie in anderen orthodoxen Kirchen wurde Ostern in der Ukraine dieses Jahr eine Woche später als in den westlichen Kirchen gefeiert. So auch in der Kirche Gut Hirt in Zug, wo eine Schar von Familien aus der Ukraine teilnahm.
Der griechisch-katholische Priester Ivan Machuzhak aus Zürich kam dafür extra nach Zug und wurde mit stimmungsvollen liturgischen Gesängen unterstützt von drei Frauen, die im Kanton Zug leben. Zum Abschluss wurden die Gläubigen mit der traditionellen Paska – dem ukrainischen Osterkuchen – und Ostereiern gesegnet. Die österliche Botschaft weist den Weg in dieser Welt der Gewalt in einen anderen Horizont: «Christus voskrese – Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaft auferstanden!»
Hans Ruedi Kilchsperger