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Der kirchlich verwurzelte Verein Fra-z thematisiert in Zug das Problem der Gewalt gegen Frauen. Dies im Rahmen der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» – und gemeinsam mit anderen Organisationen.

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Der Seelsorgerat der Katholischen Kirche Zug engagiert sich jeweils stark für den Auftritt der Kirche an der Zuger Messe. Da dieser wegen Corona erneut ausgefallen ist, unterstützt er Institutionen, die im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit wertvolle Arbeit leisten.

Wie sich zeigt, leiden Kinder und Jugendliche besonders stark unter den Einschränkungen der aktuellen Pandemie. Die Pfadi Kanton Zug, Jungwacht und Blauring Kanton Zug sowie die Kinder- und Jugendpsychiatrie Zug (Triaplus) leisten wertvolle Arbeit im Bereich der Krisenprävention. Deshalb hat der Seelsorgerat entschieden, die drei Institutionen mit je 1’300 Franken zu unterstützen.
Die Pfadi und Jubla haben trotz grosser Einschränkungen durch die Pandemie ihr Programm durchgeführt und so den Kindern und Jugendlichen die eine oder andere Verschnaufpause ermöglicht. Triaplus setzt den Betrag für die Anschaffung von «Skillboxen» ein, eine Art Werkzeugkiste mit Ideen und Materialen, die genutzt werden, wenn die Jugendlichen beispielsweise einen Selbstverletzungsdrang haben oder besonders angespannt sind.

 

Franz Lustenberger, Präsident Seelsorgerat der Katholischen Kirche Zug

 

 

Für sechs junge Menschen hat Mitte September das christliche Orientierungsjahr «Oasis» im Kloster Maria Opferung in Zug begonnen. Es wird vom Adoray- und Weltjugendtagsumfeld organisiert.

Das christliches Orientierungsjahr «Oasis» richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leben in einer Wohngemeinschaft. Jede und jeder hat ein eigenes Zimmer, eine ehemalige Nonnenzelle. Die jungen Menschen kochen und essen gemeinsam, beten und feiern Gottesdienste in der Kapelle, die zum Kloster gehört. Zum Programm gehören eine Einführung in die Grundlagen des christlichen Glaubens, die Einübung in eine christliche Lebensgestaltung, Reisen und Ausflüge, kulturelle Aktivitäten und handwerkliche Einsätze. Eine erste Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg hat bereits stattgefunden. Geplant sind weitere Pilgerreisen. Unterdessen leben im Kloster keine Kapuzinerinnen mehr. /kath.ch

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Monika Dommann und Marietta Meier leiten ein Pilotprojekt zur Aufarbeitung des Missbrauch-Komplexes in der katholischen Kirche der Schweiz. Projektstart ist im März 2022 – für zunächst ein Jahr.

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Künftig gilt schweizweit Maskenpflicht für sämtliche Gottesdienste. Dies bestätigte Michael Gerber, Leiter der Abteilung Recht beim Bundesamt für Gesundheit BAG, im Rahmen der Medienkonferenz vom Freitag, 3. Dezember. Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht sind weiterhin erlaubt.

Die Änderung tritt per Montag, 6. Dezember in Kraft – dies im Rahmen von diversen Verschärfungen von Corona-Massnahmen durch den Bundesrat.

Generalvikar Markus Thürig appelliert in seiner Kommunikation zu den neusten Schutzmassnahmen gegen das Corona-Virus vonseiten des Bistums Basel an die Solidarität zwischen Geimpften und Ungeimpften. Hier der Wortlaut der Botschaft von Markus Thürig, Generalvikar Bistum Basel:

«Der Winteranfang bringt uns die nächste Pandemiewelle. Das belastet. Das Grau der Nebeldecke spiegelt sich in der Gemütsverfassung. Beziehungen zwischen Geimpften und Ungeimpften werden schwierig. Auch nach bald zwei Jahren befinden wir uns weltweit in einer Notsituation. Unterstützen wir einander, wo immer wir können.

  • Bischof Felix Gmür richtet sein Wort in dieser schwierigen Situation an die Gläubigen im Bistum Basel. Über diesen Link gelangen Sie zum Brief.
  • Die überarbeiteten FAQ finden Sie über diesen Link. Die Stellen in den FAQ, die geändert haben, sind wiederum grau hinterlegt.
  • Die Fachstellen Jugendarbeit haben ihre FAQ ebenfalls überarbeitet (Link). Sie werden wieder auf der Internetseite des Bistums aufgeschaltet.

 

Die Covid-19-Task Force des Bistums Basel wünscht Ihnen eine lichtvolle Adventszeit.»

 

Die CityKircheZug feierte am 30. November das 15-Jahre-Jubiläum mit einem Feuerwerk an Musik. Die Gäste in der vollbesetzten Kirche erfreuten sich an Gesang und Musik von Christina Jaccard, David Ruosch und Willie Jordan.

Es erklangen bekannte und weniger bekannte Melodien von Aretha Franklin, Bob Dylon, Elton John und vielen weiteren. Gospel ist eine Lebenshaltung: Die Lobpreisung kommt aus dem Herzen und drückt die aktuelle Befindlichkeit aus. Applaus ist Teil dieses Lobes an Gott oder wie auch immer man diese Kraft nennen mag. Und «Beyond the Sunset» erwartet uns die ewige Freude und Glück ohne Ende. Das Publikum liess sich von Beginn an mitreissen und dankte am Schluss mit einer Standing Ovation.

 

Gaby Wiss

seelsam, die ökumenische Seelsorge für Menschen mit Einschränkung, will zum sinnlichen Erleben der Adventszeit anregen. Sie hat deshalb für ihre Mitglieder und andere Interessierte einen Adventskalender ganz besonderer Art entwickelt.

Täglich während der ganzen Adventszeit überrascht seelsam entweder mit spirituellen Impulsen, Geschichten, Anleitungen zum Basteln oder zum sinnlichen Erleben dieser einzigartigen Zeit. Wer sich zur WhatsApp-Gruppe anmeldet, bekommt sie täglich aufs Handy geliefert, wer die Website www.seelsam.ch besucht, kann sie abholen, wann er oder sie will.

«Es sind die kleinen Dinge, auf die sich der Fokus richtet», sagt Andrea Koster, katholische Co-Leiterin von seelsam, «eine Kerze, deren warmes Licht oder Duft man bewusst geniesst, ein Tannenzweig, der betastet wird und dessen Grün man auf sich wirken lässt, oder die Stille, der man aktiv zuhört.» Auch zum Geniessen in der Natur wird angeregt, beispielsweise mit einem Spaziergang im Regen oder Schnee.
Mit ihrer Aktion will seelsam das Ankommen bei sich selbst unterstützen, damit die Herzen für Weihnachten offen sind.

Anmeldungen zur WhatsApp-Gruppe oder direkt zum Adventskalender: www.seelsam.ch.

 

Bernadette Thalmann

In der Advents- und Weihnachtszeit werden im Rahmen der Aktion «Zuger für Zuger» wieder Lebensmittel gesammelt für Menschen im Kanton Zug, die unter Armut leiden. Auch die reformierte und die katholische Kirche beteiligen sich daran. Sammelorte und -Zeiten finden Sie hier.

Die Aktion läuft vom 26. November bis zum 6. Januar. Es besteht die Möglichkeit, Lebensmittel des täglichen Gebrauchs an Menschen im Kanton Zug zu spenden, die unter Armut leiden. Gesammelt werden Esswaren, die nicht schnell verderblich sind, Putzmittel und Produkte der Körperhygiene.

Die im Jahr 2008 von der «Zuger Woche» und der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug (GGZ@Work) initiierte Aktion wird von der katholischen und der reformierten Kirche unterstützt. Sie nehmen die Lebensmittel entgegen, die anschliessend von der GGZ eingesammelt werden. Im Januar verteilt die GGZ die Lebensmittel in Paketen à 7 bis 8 kg an jene Bewohner des Kantons, die über einen Einkaufsausweis beim «Tischlein deck dich» oder beim Caritasladen verfügen.

 

Bernadette Thalmann

 

Lebensmittelabgabe bei den katholischen Pfarrämtern

Allenwinden: Di: 8.00-11.30, Do: 8.00-11.30 und 14.00-17.30, Fr: 8.00-11.30.
Baar: Mo-Fr: 8.00-11.45 und 13.30 bis 17.00.
Hünenberg: Mo-Fr: 8.30-11.30 und 13.30-17.00, Mi-Nachmittag geschlossen.
Meierskappel: gem. tel. Absprache.
Menzingen: Mo: 8.30-11.30 und 15.00-18.00, Di-Do: 8.30-11.30. (29.11.-4.12.21 Pfarreibüro nicht besetzt)
Neuheim: Mo-Fr: 8.00-11.00.
Oberägeri: Mo-Fr: 9.00-11.30 und Mo/Di/Fr: 13.30-15.30.
Oberwil: Mo/Di/Do/Fr: 8.30-11.30.
Risch: Mo-Fr: 9.00-11.30 und Di, Do, Fr: 14.00-17.00.
Rotkreuz: Mo-Fr: 9.00-11.30 und Di/Do/Fr: 14.00-17.00.
Steinhausen: Mo-Do: 8.00-11.45 und 13.30-17.00.
Unterägeri: Mo-Do: 9.00-11.00 und Mo, Di, Do, Fr: 14.00-17.00.
Walchwil: Mo-Fr: 8.00-12.00, Mo/Di/Do: 13.30-17.00.
Zug, Gut Hirt: Di/Do: 8.30-12.00 und 14.00-17.00, Fr: 9.00-12.00 oder nach telefonischer Vereinbarung.
Zug, St. Johannes: Mo-Fr: 8.45-12.00 und 14.00-17.30, Mi-Vormittag geschlossen.
Zug, St. Michael: Mo-Do: 9.00-12.00 und 14.00-17.00, Fr: 9.00-12.00.
Missione Cattolica Italiana Zug: Mo-Fr: 9.00-11.30, Di/Do: 14.00-16.45.

In der Pfarrei Gut Hirt in Zug startet Kurt Schaller als Pfarradministrator. Er tritt in die Fussstapfen von Urs Steiner, der seine Dienste 19 Jahre der Pfarrei zur Verfügung gestellt hat.

Kurt Schaller beginnt seine Arbeit in der Pfarrei Gut Hirt per 28. November und wird sich Mitte nächstes Jahr der Kirchgemeinde zur Wahl als Pfarrer stellen. Der Kirchenrat freut sich, mit ihm einen erfahrenen Seelsorger gefunden zu haben, wie er in seiner Medienmitteilung bekannt gibt, und wünscht ihm viel Erfolg und Erfüllung in seiner neuen Aufgabe.

Karen Curjel heisst − stellvertretend für das Team Gut Hirt − Kurt Schaller herzlich willkommen: «Nachdem du drei Monate in den USA gelebt hast, bist du nun bereit, deine neue Aufgabe als Pfarradministrator der Pfarrei Gut Hirt und als Pastor von Good Shepherd’s anzutreten. Während deines USA-Aufenthaltes hast du deine Englischkenntnisse erweitern können und dir Gedanken darüber gemacht, was du nach Zug für deine neue Tätigkeit «mitbringen» möchtest… Wir sind «One Church – Many Languages». In dieser Vielfalt möchten wir gemeinsam mit dir weitergehen und als Kirche wachsen.» /Mitg./Bth

Bereits im Juni hat die Gemeindeversammlung der Katholischen Kirchgemeinde Zug einen Fond von 300 000 Franken gutgeheissen, mit welchem wohltätige Institutionen unterstützt werden sollen. Nun hat der Kirchenrat entschieden, wie die Gelder verteilt werden.

Der Fond stammt aus dem Ertragsüberschuss aus dem Jahr 2020. Der Kirchenrat hat mit einem Zirkularbeschluss vom 29. September 2021 die Aufteilung der Spenden definiert. Folgende Institutionen und Projekte werden unterstützt:

  • Multimediaspektakel «Verhüllt»
  • Die dargebotene Hand
  • Lassalle Haus, Edlibach
  • GGZ@Work, Zug
  • Fastenopfer, Luzern
  • Pfarrei Bruder Klaus, Weltgruppe Oberwil
  • Anima Una
  • Punkto
  • CityKircheZug
  • Heilpädagogische Schulen Zug
  • Katholische Kirchgemeinde Zug, Gehr Weg
  • Katholische Kirchgemeinde Zug, Hingeschaut, Fotowettbewerb
  • Katholische Kirchgemeinde Zug, Künstlerinnenwettbewerb

Der Kirchenrat ist überzeugt, mit diesen Spenden einen wichtigen Beitrag zur Wohlfahrt der Zuger Bevölkerung zu leisten. Die begünstigten Institutionen arbeiten «an der Front» und haben direkten Kontakt zu Bedürftigen. Bei den Kunstprojekten werden regionale Künstler berücksichtigt. Die Kunstprojekte sind als dringend einzustufen, wie in der Medienmitteilung kommuniziert wird.

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirchgemeinde Zug vom 19. November 2021

 

 

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