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Das Kommunikationsteam der VKKZ wünscht Ihnen schöne, erholsame Ferientage. Wir wünschen Ihnen, dass Sie viel Interessantes erleben und Energie tanken können, ob zuhause, in den Bergen, am Meer, irgendwo unterwegs oder in einer fremden Stadt. 

Das Kommunikationsteam schaltet in den Sommerferien auch einen Gang zurück und lässt sich für neue Ideen inspirieren. Wir freuen uns, Sie im August gut erholt wieder hier auf unserer Homepage begrüssen zu können.

Der Regierungsrat hat Reto Kaufmann per 1. Juli 2023 zum neuen Domherrn des Kantons Zug ernannt. Damit ist der Zuger Stadtpfarrer auch Mitglied des Domkapitels des Bistums Basel.

Seit 2016 leitet Reto Kaufmann als Pfarrer die Stadtzuger Pfarrei St. Michael und den Pastoralraum Zug-Walchwil. Erfahrungen in der Seelsorge im Kanton Zug brachte er bereits von seinem früheren Einsatz 1998 – 2004 als Vikar in der Chamer Pfarrei St. Jakob mit, bevor er dann elf Jahre als Pfarrer in der Luzerner Pfarrei St. Anton wirkte und auch für eine zweite Pfarrei verantwortlich war. Mit seiner Ernennung zum Domherrn des Kantons Zug löst er Alfredo Sacchi ab, welcher dieses Amt seit 2013 wahrgenommen hat.

Als Präsident der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug VKKZ freut sich Stefan Doppmann sehr über diese Ernennung und gratuliert dem frischgebackenen Domherrn herzlich: «Die Ernennung des Regierungsrats ist doppelter Grund zur Freude. Einerseits bekommt der Kanton Zug einen Domherrn, der als beliebter Seelsorger bestens mit Land und Leuten vertraut ist. Gleichzeitig darf sich die Bistumsleitung über Verstärkung freuen. Ich bin davon überzeugt, dass Reto Kaufmann seine Aufgabe als diplomatisches Bindeglied zwischen der Kantonsregierung und dem Bistum mit viel Fingerspitzengefühl und Würde wahrnehmen wird. Dem zurückgetretenen Domherrn Alfredo Sacchi danken wir herzlich für sein umsichtiges Wirken in den vergangenen zehn Jahren».

Information des Regierungsrates

Rücktritt von Standesdomherr Alfredo Sacchi

Im September klärt eine Pilotstudie zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche  die Fragen nach  Archiven, dem Umgang mit den Akten, deren Inhalt und welche anderen Quellen existieren. Ein dreijähriges Folgeprojekt wird die Aufarbeitung vertiefen.

Die drei nationalen kirchlichen Institutionen der Schweiz – die Schweizer Bischofskonferenz (SBK), die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) und die Konferenz der Ordensgemeinschaften und anderer Gemeinschaften des gottgeweihten Lebens in der Schweiz (KOVOS) – haben 2021 gemeinsam entschieden, ein unabhängiges wissenschaftliches Pilotprojekt zur Geschichte des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen und Erwachsenen durch katholische Kleriker, kirchliche Angestellte und Ordensangehörige in der Schweiz seit den 1950er Jahren durchzuführen. Dazu haben sie der Universität Zürich einen Forschungsauftrag erteilt. Im Zentrum stehen dabei die Strukturen, die sexuellen Missbrauch ermöglichten und die verhinderten, dass dieser aufgedeckt und geahndet wurde.

Am 12. September 2023 wird der Schlussbericht des einjährigen Pilotprojekts veröffentlicht. Er wird erste grundlegende Fragen klären: Welche Missbrauchs-relevanten Akten sind in den kirchlichen Archiven vorhanden? Wie wurde und wird mit diesen Akten umgegangen? Was ist ihnen zu entnehmen? Welche anderen Quellen gibt es?

Ende Juni 2023 haben SBK, RKZ und KOVOS zudem entschieden, die unabhängige historische Erforschung in einem dreijährigen Folgeprojekt 2024–2026 zu vertiefen. Damit will die Kirche ihre Verantwortung gegenüber den Betroffenen und der Gesellschaft wahrnehmen und ihre eigene Vergangenheit aufarbeiten. Zentrales Anliegen ist, den Missbrauch in den eigenen Reihen und dessen Ursachen noch entschiedener zu bekämpfen und weitere Opfer zu verhindern.

Mehr zum Projekt: www.missbrauch-kath-info.ch

Mit grossem Engagement hat der kantonale Seelsorgerat in seinem 27-jährigen Wirken Meilensteine gesetzt. Die Veränderungen der pastoralen Strukturen haben konkrete Auswirkungen, eine davon ist die Auflösung des Seelsorgerats.

 

Die Geschichte ist geprägt vom Wandel. Das gilt für alle Bereiche der Gesellschaft, auch für die Kirche – und zwar im Grossen der Weltkirche wie im Kleinen in der Pastoral für die Menschen vor Ort. Dieser Wandel verändert kirchliche Strukturen im Bistum und erreicht jetzt auch den Seelsorgerat auf kantonaler Ebene. Ursprünglich zur Beratung der Dekanatsleitung gegründet, löst sich der Seelsorgerat im Sommer auf.
Der Seelsorgerat entstand 1996 aus der Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der Pfarreiräte aller Pfarreien. Ziel des neuen Gremiums war, den Zusammenhalt unter den engagierten Laien in allen Pfarreien zu stärken und gemeinsame Impulse für die Kirche zu setzen.

Mit den neuen pastoralen Strukturen stellte sich die Frage nach der Rolle des Seelsorgerats. In gemeinsamen Überlegungen mit dem Bistum ist der Entscheid gefallen, dass nach 27 Jahren die Ziellinie erreicht ist und der Seelsorgerat sich auflöst. Um diesen Entscheid hat der Seelsorgerat gerungen – haben sich doch viele Frauen und Männer jahrelang mit Herzblut engagiert und Meilensteine gesetzt.

Plakataktion „7 Tage Auferstehen“ von 2006 | © zVg

Der Austausch zwischen den Ehrenamtlichen in den Pfarreien wurde gestärkt; die Spezialseelsorge wurde in den Pfarreien besser verankert; Das Projekt «7 Tage Auferstehen» trug 2006 den Zusammenhalt aller Pfarreien in die Öffentlichkeit. Ganz besonders zu erwähnen ist die Präsenz der Kirche an der Zuger Messe. Seit 2009 präsentiert sich die Kirche in diesem Schaufenster einer breiten Öffentlichkeit. Diese Präsenz und der direkte Kontakt zu den Menschen haben viel zum positiven Image der Kirche in unserem Kanton beigetragen.

 

Das Engagement von Frauen und Männern in der Kirche bleibt wichtig, es wird in den neuen pastoralen Strukturen weiterleben, denn engagierte Menschen verändern und bringen die Kirche vorwärts. Ein Abschlussfest am 19. August würdigt das 27-jährige segensreiche Wirken des Seelsorgerats und sorgt für einen Ausklang in Dankbarkeit.

Franz Lustenberger, Präsident Seelsorgerat

Die Lakeside Gallery in Zug zeigt derzeit eine Doppelausstellung. Einer der Künstler ist Alfredo Sacchi, der vielen als Priester und Domherr bekannt ist. Im Interview mit Arnold Landtwing erzählt er über seine Werke und seinen Weg zum Künstler.

 

Alfredo Sacchi, Hand aufs Herz: Ist der Künstler Priester und Domherr geworden oder umgekehrt?

Zuerst hat sich der Priester durchgesetzt. Kreatives Arbeiten war mir schon immer ein Anliegen, aber als Pfarrer bin ich nie dazu gekommen. Ich habe immer die internationale Kunstmesse «Art Basel» besucht. Vor etwa 15 Jahren habe ich zwei Künstler gesehen, die mich inspiriert haben.

Was genau hat Sie damals inspiriert?

Ein südamerikanischer Künstler hat von der Natur geschliffene Steine farbig emailliert und aufgereiht. Seine Werke kosteten ungefähr die Höhe des Werkes, d.h. eine 70 Zentimeter hohe Stele mit Steinen kostete 70’000 Dollar. Ein anderer Künstler hat Bilder mit Holzlatten gemacht – und in jedem Bild waren etwa drei der Latten beweglich.

Und wann haben Sie zum kreativen Arbeiten gefunden?

Zu meiner Pensionierung hat mir mein Freund Roland Villiger ein Set mit Farben und Pinseln geschenkt. Irgendwann habe ich in Berlin dann angefangen, mit Kugeln, Holz und Farben zu arbeiten. Mit der Zeit sind das Wohnzimmer und die Küche zum Atelier geworden. Meine erste Skulptur waren farbige Kugeln, sie steht noch in Berlin.

Wie sind Sie denn von Zug nach Berlin gekommen?

Ich wollte eine Wohnung kaufen, habe aber im Kanton Zug nichts Erschwingliches gefunden. Unsere Familie hat seit Jahrzehnten Beziehungen nach Berlin und bei einem Nachtessen hat mich jemand gefragt, ob ich nicht in Berlin eine Wohnung kaufen wolle. Das habe ich dann gemacht. So ist Berlin zu meiner zweiten Heimat geworden.

Galeristin Sussi Hodel und Alfredo Sacchi | © Arnold Landtwing

Die Ausstellung ist eigentlich eine Werkschau über zehn Jahre, in denen Sie im stillen Kämmerlein in Berlin gearbeitet haben?

Ja, das kann man so sagen. Vor zwei Jahren habe ich eine erste kleine Ausstellung in der Bauhütte, der Cafeteria von St. Michal in Zug realisiert. Die zweite war in meiner Wohnung und im Treppenhaus. Ein Nachbar kennt die Galeristin Sussi Hodel und hat sie auf mich aufmerksam gemacht – und so bin ich jetzt hier in der Lakeside Galerie.

Welches ist die Kernbotschaft, die sich durch Ihre Werke zieht?

Ich glaube an den Gott des Lebens – und das sieht man in meinen Skulpturen: Sie sind lebendig, sie machen lebendig und strahlen etwas Frohes aus. Jedes Holzstück repräsentiert in seiner Farbigkeit einen Menschen. In der Vielfältigkeit finden sie zu Gemeinschaft und Stabilität und zusammen.

Wie viel Mut braucht es, in eine Galerie zu gehen?

(zögert länger) Viel!  Es hat schon viel Mut gebraucht, überhaupt auszustellen.

Warum?

(schweigt nochmals länger) Ich habe mich auch auf die Ausstellung eingelassen, weil ich ein paar Werke verkaufen möchte. Wer mich kennt, weiss, dass ich sozial engagiert bin. Den Erlös aus dem Verkauf werde ich weitergeben.

Hinweis:
Die Ausstellung «Sein oder nicht sein – Existenz in Farbe» mit Bildern von Tiziano Autera und Werken von Alfredo Sacchi in der Lakeside Gallery in Zug gegenüber dem Casino dauert noch bis am 1. Juli.

Rund 250 italienischsprachige Gläubige aus Zug und anderen Kantonen pilgerten an einen ungewöhnlichen Ort: Das Schweizerische Paraplegiker-Zentrum Nottwil.

Auf die Frage, weshalb er eine Wallfahrt an einen Ort organisiert, an dem weder eine schwarze Madonna noch ein besonderer Heiliger im Zentrum steht, antwortete Don Mimmo Basile: «Wir machen das, was Jesus von uns erwartet. Er hat gesagt: ‚Ich war krank und ihr habt mich besucht‘. Und: ‚Alles, was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan’» (Matthäus-Evangelium 25,31-46).

Als Leiter der italienischsprachigen Mission im Kanton Zug oblag ihm die übergeordnete zonale Koordination aller italienischsprachigen Missionen der Bistumsregion St. Viktor (Kt. LU, ZG, SH, TG) des Bistums Basel für diese besondere Wallfahrt.

Das Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil ist bekannt als eine grosse Spezialklinik für Querschnitt-, Rücken- und Beatmungsmedizin. Dem entsprechend sind hier vor allem Menschen anzutreffen, deren Leben sich aufgrund schwerer Rückenverletzungen oder Krankheiten unter Umständen von einem Moment auf den anderen verändert hat. Nach erfolgreicher Rehabilitation kehren sie unter anderen Bedingungen in ihren Alltag zurück. Direktor Luca Jelmoni empfing die Pilgergruppe und erzählte ihr von den vielfältigen Tätigkeitsgebieten des Paraplegiker-Zentrums. Einblick in den Alltag der Seelsorge gaben Ursula Walti und ihr Kollege Stephan Lauper.

Pilgergottesdienst im Schweizerischen Paraplegiker-Zentrum Nottwil | © Marcellino Riccio

Den gemeinsamen Gottesdienst im grossen Saal feierten die Pilgerinnen und Pilger mit ihren Seelsorgern und dem Kapuziner Fra Mauro Jöhri. Bis vor Kurzem war er Generaloberer des Ordens und ist ins Kloster Madonna des Sasso im Tessin zurückgekehrt.

In seiner Predigt erinnerte er daran, wie der Heilige Franziskus mit Krankheiten und vielen Beschwerden in seinem Leben umgegangen ist. Diese Gedanken spannten einen Bogen, die, von einem Schicksalsschlag getroffen in Nottwil in Behandlung sind und dabei ihre Freude am Leben nicht verloren haben. Ihr Geheimnis ortete er darin, dass diese Menschen ohne zu Klagen nach wie vor tun, was ihnen irgendwie möglich ist.

Gottesdienst mit dem Kapuziner Mauro Jöhri im Saal des Schweizerischen Paraplegiker-Zentrums Nottwil ©Marcellino Riccio

Mit ihrer Wallfahrt nach Nottwil haben die italienischsprachigen Gläubigen das umgesetzt, was Papst Franziskus immer wieder predigt: Sie sind als Kirche an die Ränder der Gesellschaft und des Lebens gegangen.

1100 Kirchen, 1800 Veranstaltungen und über 50’000 Besucherinnen und Besucher in 11 Kantonen: Die Zuger Kirchen setzten an der «Langen Nacht der Kirchen» schweizweit einen einzigartigen Glanzpunkt in der Ökumene.

Was für ein schöner Frühlingsabend! Und: Was für vielfältige Angebote der verschiedenen Kirchen! 130 Veranstaltungen und Angebote boten ein überraschendes Programm mit viel Musik, Geschichten, Kultur quer durch den ganzen Kanton Zug und luden in unkompliziertem Rahmen zu Begegnungen ein.

Angebote so vielfältig wie die Kirchen

Nur schon ein Blick auf das musikalische Programm öffnete einen bunten Fächer: Erklang bei den Reformierten Harfenmusik, gabs bei der Freikirche Pop auf die Ohren und bei den katholischen spielte eine Ländlerkapelle lüpfige Weisen. Während man hier sang und rappte, gaben sich dort Chöre und Musiker die Ehre. Und vielerorts klangen die Anlässe in gemütlichem Beisammensein an einer Feuerschale bis in die späten Abendstunden aus.

Action und Besinnliches

Vom Abenteurspiel über die literarische Lesung bis hin zum Trommelworkshop und dem Kirchenkrimi kamen alle Generationen auf die Rechnung. Wer eindrückliches Lichtspektakel wollte, wurde an der «Langen Nacht der Kirche» ebenso fündig wie diejenigen, die Besinnliches suchten. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die kostenlosen Angebote der offenen Türen, um Kirche von einer anderen Seite kennenzulernen. Dementsprechend waren neben bekannten Gesichtern auch sehr viele fremde Gäste oder Auswärtige anzutreffen.

Ökumenisches Glanzlicht als Schweizer Premiere

Die Kirchen im Kanton Zug setzten ökumenisch ein schweizweites Glanzlicht: Erstmals beteiligten sich auch Freikirchen der Evangelischen Allianz an der «Lange Nacht der Kirchen». Entstanden ist diese Zusammenarbeit aufgrund persönlicher Beziehungen unter den Seelsorgenden.

Wer die «Lange Nacht der Kirchen» nochmals aufleben lassen möchte – oder wer nicht dabeisein konnte und sich einen Eindruck über die gute Stimmung des Abends verschaffen will, kann sich durch die untenstehende Fotogalerie mit Bildern aus verschiedensten Gemeinden klicken. Das bunte Kaleidoskop wird laufend mit neuen Bildern ergänzt.

Übrigens: In zwei Jahren, am Freitag, 23. Mai 2025, findet die nächste «Lange Nacht der Kirchen» statt.

 

Hier ein paar Highlights in Bildern zum Nachgeniessen
(ein Bild anklicken und alle Bilder in Grossformat ansehen):

Sepp Heinzer beim Alpsegen über Walchwil | © Arnold Landtwing
Sumaya Farhat-Naser erzählte in Hünenberg temperamentvoll vom Alltag als palästinensische Christin | © Thomas Müller
Gigantisch eindrücklich: Die Lasershow in Menzingen | © Pfarrei Menzingen
Märlin zog mit seinen Geschichten das Publikum in Hünenberg in Bann | ©Sandra Dietschi
Eine ungewohnte wie spannende  Kombination: Didgeridoo und Orgel in der Kirche Walchwil | © Arnold Landtwing
Gemütliche Ökumene in Walchwil | © Simona Starzynski
Wird der Fall beim angeregten Gedankenaustausch an der Krimibar gelöst? | © Jacqueline Bruggisser
Der Trommelworkshop in Steinhausen erfüllte den Raum mit Rhythmen | © Arnold Landtwing
Gespannte Zuhörer des Kirchenkrimis Totenboden | © Jacqueline Bruggisser
Kirchenkrimi Oberägeri | ©Sandra Dietschi

Ende Mai verabschiedet sich Rena Schäfler und wird pensioniert. Die VKKZ dankt Rena Schäfler herzlich für ihren Einsatz und wünscht ihr für die Zukunft im Ruhestand alles Gute.

Für viele Besucherinnen und Besucher des Hauses Sunnematt an der Landhausstrasse war sie das erste Gesicht, dem man im Haus begegnete. Seit 1. Dezember 2017 arbeitete sie in einer 50%-Stelle als Sekretärin der Missione Cattolica Italiana und unterstützte zusätzlich im Umfang von 20 Stellenprozenten als Sekretärin die Gesamtleitung Fachstellen. In dieser Funktion kannten sie viele Seelsorgende aufgrund von Begegnungen im Dekanat. Mit ihrem profunden technischen Wissen im Umgang mit dem Redaktionssystem des Pfarreiblattes war sie bei Pfarreisekretariaten oftmals Nothelferin und Seelsorgerin zugleich.

Die VKKZ dankt Rena Schäfler herzlich für ihren Einsatz und wünscht ihr für die Zukunft im Ruhestand alles Gute. Ihre Nachfolgerin Silvana Pisaturo heissen wir herzlich willkommen und wünschen ihr einen guten Start in der neuen Aufgabe.

v.l.n.r.: Melanie Hürlimann (Geschäftsstellenleiterin), Rena Schäfler, Sandra Dietschi (Gesamtleiterin Fachstellen) und Italienermissionar Mimmo Basile. | © Arnold Landtwing

Nach einer Pause wird Rena Schäfler ab September wieder zu 20% als Sekretärin im Einsatz sein und Sandra Dietschi als Gesamtleiterin der Fachstellen unterstützen.

An der Langen Nacht der Kirchen am 2. Juni öffnen im Kanton Zug die katholische und die reformierte Kirche sowie die Evangelische Allianz Zug ihre Tore. Ein buntes Programm wartet auf die Gäste. Lesen Sie dazu das Interview mit Projektleiterin Sandra Dietschi.

Sandra Dietschi, Sie leiten diesem Jahr zum ersten Mal das Gesamtprojekt «Lange Nacht der Kirchen». Wie laufen die Vorbereitungen?

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. In diesen Tagen haben wir das bestellte Material an die verschiedenen Veranstaltungsorte geliefert und zusammen mit den Kommunikationsverantwortlichen organisieren wir die Präsenz in den Medien und auf Social-Media-Plattformen wie Instagram und Facebook.

Wie fühlen Sie sich dabei?

Die Spannung steigt und mit Blick auf die ­verschiedenen Aktivitäten in dieser beson­deren Nacht ist meine Vorfreude sehr gross. An dieser Stelle spreche ich jetzt schon allen ­Verantwortlichen, allen ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern vor Ort einen grossen Dank aus. Sie ermöglichen mit viel Einsatz und Herzblut ein so vielfältiges Programm.

Wer macht mit bei der «Langen Nacht der Kirchen»?

Es freut mich, dass der Aufruf zur Teilnahme an der Langen Nacht der Kirchen auf ein so grosses Echo stösst. Ich freue mich auch, dass nebst der Reformierten und Katholischen Kirche im Kanton Zug dieses Jahr auch die Kirchen der Evangelischen Allianz Zug mitmachen. Von katholischer Seite her beteiligen sich alle 17 Pfarreien an der Langen Nacht der Kirchen – ein starkes Zeichen!

Welche Chancen bietet dieses Projekt für die Kirchen?

Die Kirchen öffnen ihre Türen zu ungewohnter Zeit für überraschende Angebote und ebenso überraschende Begegnungen. Diese Nacht bietet eine wunderbare Möglichkeit, ein breites Publikum anzusprechen. Menschen allen ­Alters und unterschiedlicher Herkunft können Kirche auf eine neue, überraschende und andere Art erleben. Und wenn die Begegnungen über diese Nacht hinaus Kreise ziehen, wäre das wunderbar.

Wo zeigen sich die Herausforderungen bei der Organisation dieses Grossprojekts?

Bei der «Langen Nacht der Kirchen» handelt ​es sich um ein nationales Projekt, an dem ​sich in diesem Jahr elf Kantone beteiligen. Und damit ist auch schon die grösste Herausfor­derung benannt. Es braucht eine Koordina­tionsstelle vor Ort, eine Person, die das Werbematerial organisiert, die Homepage aktuell hält, für die beteiligten Pfarreien und Gemeinschaften Ansprechperson ist.

Welches sind Ihre persönlichen Highlights im Programm?

Die Programmpunkte sind so vielfältig, kreativ und einladend, dass es mir schwerfällt, Favoriten zu nennen. Am liebsten würde ich alle aufzählen und besuchen: Angefangen bei «Cham singt und rappt» über den Geschichten­erzähler Märlin, die Lesung mit Schriftsteller Thomas Hürlimann bis hin zum dreiteiligen Kirchenkrimi «Der Totenboden» in der Pfarrkirche Oberägeri. Auch der Erlebnisparcours mit der Jungschi Viva Kirche Zug und viele andere Angebote locken mich.
So viel Erleben macht hungrig, deshalb ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Eigentlich ist die gesamte Palette der Angebote ein einziges grosses Highlight. Auf der Homepage www.langenachtderkirchen.ch findet garantiert jede und jeder etwas, wo es sich hinzugehen lohnt. Beispielsweise für eine feine Suppe im Pfarreizentrum St. Johannes, zubereitet vom FRW.

Guido Estermann verlässt auf Ende August die Fachstelle BKM Bildung-Katechese-Medien der Katholischen Kirche Zug. In seiner beruflichen Weiterentwicklung übernimmt er ab September im Generalvikariat der Bistumsregion Zürich und Glarus die Verantwortung als «Beauftragter des Generalvikars für Pastoral».

Das Präsidium der Vereinigung der katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug (VKKZ) dankt Guido Estermann jetzt schon für sein zehnjähriges erfolgreiches Wirken als Leiter der Fachstelle BKM Bildung-Medien-Katechese und wünscht ihm in der neuen Aufgabe viel Erfolg. Eine ausführliche Würdigung − unter anderem auch für seinen Einsatz als Redaktor des Pfarreiblatts – folgt in einem späteren Zeitpunkt.

Das Präsidium der VKKZ wird die Stelle ausschreiben und bemüht sich um eine gute Nachfolgeregelung.

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